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 Datum: 01.01.1970 01:00 Zum jüngsten Beitrag 
Thema: Fragen und Antwortenwerner - 20.04.2005 11:16 
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Gastleser,

es scheint mir sinnvoll, eine eigene Rubrik für allerlei Fragen zu eröffnen, zu denen dann - bezugnehmend auf die jeweilige Nr. - verschiedene Antwortmöglichkeiten gegeben werden können.

Sonst wird für jedes kleine Thema, auch für solche, die bereits geklärt sind, etwas Neues eröffnet (s. Astrologie und Typen).

Auf neugierige Fragen hoffend grüßt

Werner Winkler

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A1   RE: Typerkennung am Geruch?? werner - 21.04.2005 07:27 
Nachtrag: Ich werde unter der Adresse

www.psychographie.de/fragen-antworten.htm

in den nächsten Tagen eine Sammlung beginnen und dann jeweils ausgewählte Fragen und Antworten aus dieser Rubrik darin aufnehmen - so können wir alle dort bequem nachlesen oder neugierige Frager dahin verweisen.


Meine erste Frage (von vielen) wäre: Lassen sich die Typen am Geruch unterscheiden?

Mir ist nämlich aufgefallen, dass ich bei unserem "Zwillingstreffen" die Gerüche der anderen entweder gar nicht oder als sehr vertraut wahrgenommen habe. In einem Fall (verrate nicht wer), hatte ich sogar den Eindruck, meinen eigenen Körpergeruch wiederzuerkennen.

Und noch was: Mir ist früher schon aufgefallen, dass manche Menschen geruchlich sehr "verwandt" scheinen - ich glaube, das waren jeweils STs.

Bin neugierig, ob hier jemand Antworten hat ...

Werner (fragender BT)

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A2   RE: Sind Denker mit weniger Schlaf glücklicher? werner - 21.04.2005 07:29 
Meine zweite Frage wäre: Sind Denker (aller Grundtypen) mit weniger Schlaf glücklicher/zufriedener/leistungsfähiger als mit mehr?

Für meinen Teil könnte ich hier glatt zustimmen, allerdings darf es nicht unter 4-5 Std. fallen.

Werner (BT-Denker)

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A3   RE: Fragen und Antworten steffi - 21.04.2005 10:26 
Auf die Verbindung von Geruch und Typ habe ich noch nie geachtet. Ich werde mal verstärkt an meinen Mitmenschen schnuppern und schauen (nein, riechen!), was mir auffällt.
Da können Fühler sicher mehr Auskunft geben.

Zum Schlaf der Denker: Werner, da kann ich absolut zustimmen. Bei mir sind 6-7 Stunden optimal. Das ist zwar nicht ausgesprochen wenig, aber wenn es mehr wird, bin ich den Tag über viel müder und schlapper. Wenn ich z.B. mal am Wochenende ausschlafe bis in die Puppen, dann könnte ich nach dem Frühstück gleich schon wieder ins Bett und ziehe diese Müdigkeit oft den ganzen Tag mit mir rum.
Mit durchgemachten Nächten komme ich allerdings überhaupt nicht klar - schon in meiner Sturm- und Drangzeit ging's mir damit nicht gut. Vielleicht lag das aber auch an der damals noch häufiger vorkommenden Verbindung mit Alkohol...
Ich habe immer die Leute bewundert, die das locker wegstecken.
Ähnliches merke ich auch, wenn ich krank bin: im Bett liegen und vor sich hinleiden macht alles nur noch schlimmer. Wenn's irgendwie geht, lenke ich mich ab und betreibe Bettflucht. Da bin ich viel schneller wieder auf den Beinen.

Grüßle
Steffi (BT-Denker)

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A4   RE: Fragen und Antworten engel - 21.04.2005 14:59 
@Werner
ich verstehe zwar nicht recht, warum jetzt hierfür einen neuen Thread gibt, denn ich dachte, Du meintest eben solche Frage, wie das mit der "Astrologie und PG", ob es schon mal besprochen wurde oder ähnliches! Also Fragen und Antworten, die allgemeinen Charakter haben!

mh, nagut,
der "Geruch" ich habe da noch nicht im Sinne der PG darauf geachtet. Ich achte generell darauf, ob ich jemanden riechen kann oder nicht (Wahrnehmung im Erstkontakt) - werde also zukünftig gleichzeitig auf den Typ achten!

Mit stellt sich da noch die Frage;
wenn es Dir z. Bsp. bei St aufgefallen ist mit dem ähnlichem Geruch, und die ja Deine Ress. sind - vielleicht sollte man es genau in diesem Zusammenhang beobachten?!

Zum Schlafen;
ich bin zwar kein Denker, aber auch mir tut es gut, weniger zu schlafen, je länger, desto weniger komme ich aus dem Knick!

lg Kathleen
wenig-schlafender ST

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A5   RE: Fragen und Antworten werner - 21.04.2005 16:03 
Kathleen: Es geht mir darum, einen Platz für Fragen zu haben, die vielleicht mit einem oder drei Sätzen beantwortet werden können - und eben damit da nicht jedesmal ein neues Thema angefangen werden muss.

Jetzt verständlich angekommen in "Blauland"?

Werner (in Gelbland lebend)

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A6   RE: Fragen und Antworten engel - 21.04.2005 16:15 
Blauland-an Geldbland;

ich denke schon, dass es angekommen ist in meinem "Blauland" (schönes Wort), aber mehr auch nicht...!

lg kathleen
Blaubär

  

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A7   RE: Fragen und Antworten gabi - 24.04.2005 22:49 
Zum Denker-Schlaf: Mit 6-7 Stunden Schlaf kann ich zwar auskommen, aber ich brauche zwischendurch auch regelmäßig längere Nächte. Ich erkläre mir das mit meiner Vergangenheitsorientierung, da benötige ich wohl mehr Zeit zum Verarbeiten, damit der „Rucksack nicht überquillt“. :-)

Liebe Grüße
Gabi (BT-Denker)

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A8   RE: Fragen - Denker-Schlaf werner - 25.04.2005 09:15 
Gabi: Da bin ich aber froh, ein Zukunftsorientierter zu sein ... Ich bin jetzt eine Woche lang mit ca. 6 Std. Schlaf ausgekommen und war sehr produktiv.

Wenn ich tagsüber müde werde, hilft mir ein 20-Minuten-Kurzschlaf. Testweise bin ich auf mal früher ins Bett - prompt wachte ich mitten in der Nacht hellwach auf (dann arbeite ich ein bisschen was unaufgeregtes, bis ich wieder müde bin und weiterschlafe).

Werner (BT)

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A9   RE: Fragen und Antworten gabi - 25.04.2005 14:44 
Werner: Tja, da könnte ich glatt neidisch werden.

Allerdings weiß ich auch, dass ich mich auf meine Energie trotz Kurzschlaf in stressigen Zeiten verlassen kann. Insgesamt bin ich glaube ich eher der unregelmäßige Schläfer, d.h. ich habe zwar einen groben Rhythmus, muss aber nicht unbedingt eine feste Stundenzahl pro Nacht haben. Mein Körper holt sich schon, was er braucht und wenn ich zu sehr „neben der Spur stehe“, schlafe ich halt mittags. Abends eher ins Bett um Schlaf nachzuholen, klappt bei mir überhaupt nicht, da liege ich dann nachts oder womöglich ab 5 Uhr (super ungünstige Zeit!) hellwach und fühle mich morgens wie gerädert.

Na, reicht der „Schlaf-Stoff“ womöglich schon für eine eigene Rubrik? :-)

Liebe Grüße
Gabi (BT - Gernschläfer)

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A10   RE: Fragen und Antworten engel - 14.05.2005 12:53 
ich bin nicht sicher, ob es schonmal angesprochen wurde:
Der Einfluss auf die "Typbildung/leben" der Eltern.

Ich selbst bin lange als HT-Fühler durchgegangen, bis wir herausfanden, dass der Einfluss meiner Eltern (beide HT) mich in meine Ress. gedrückt hat!

In einem aktuellen Fall, glaubte ich bislang einen HT-Fühler vor mir zu haben, welcher sich aber jetzt auch als ST-Macher entpuppte. In dem Fall ist die Mutter eine HT und der Einfluss/Vorbildwirkung bzw. das Voleben scheint schon eine große Rolle zu spielen.

Was meint Ihr dazu?

lg Kathleen
ST-Macher-Du  

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A11   RE: Fragen und Antworten werner - 14.05.2005 13:08 
Kann ich mit gut denken - Petras "Abfärbetheorie" hat schon manch unklares Typenbild erhellt!

Je besser man jedoch die Grundtypen kennt und auseinanderhalten kann, desto weniger Ablenkungen - vor allem die Sprachmuster sind (für mich jedenfalls) recht deutlich - nicht immer das geschriebene Wort, da kann wiederum der Stil der Erziehung durchschlagen.

Werner (BT mit ST- und HT-Farbklecksern auf der Seele)

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A12   RE: Fragen und Antworten engel - 15.05.2005 16:26 
@ Werner
ich ließ mich weniger ablenken, dennoch erschienen mir bisher die Verhaltensweisen stimmig, PG - alles Humbug, mal ebenso MEINE Fenster zu putzen, Bad und Küche immer "geleckt" usw.

...aber es könnte auch sein, dass das alles dem "Du" zuzuordnen ist, nach dem Motto:
"Ich mach das mal eben für Dich"

Nun war die HT-Mutter bei ihr zu Besuch und putzte die ganze Wohnung und sie erleichtert:
"Jetzt brauch ich mindestens ein halbes Jahr nicht mehr putzen"

Grüße Kathleen
ST-ungern-putzend

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A13   RE: Fragen und Antworten engel - 16.05.2005 11:02 
Auffallend ist für mich:
wenn man sich im Grundtyp relativ sicher ist und einer der Untertypen jeweils im Ress.-Bereich liegt, dann kommt es leicht zu Verwechslungen bzw. vorschnellen Schlüssen.
Also im o.g. Beispiel wäre das:
vom HT-Fühler - zum ST - Macher!

Die "Einen Schritt zurück-Theorie" sollte also auch im UntertypBereich anzuwneden sein bzw. damit überprüft werden!

lg Kathleen
St-Macher-Du
  

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A14   RE: Fragen und Antworten engel - 12.06.2005 11:20 
Welchem Typ/Untertyp würdet Ihr sehr schnell sprechende Personen zuordnen? Habt Ihr da schon Erfahrungen sammeln können?
Ich schaute zuerst im Zeitbereich und dacht an die zukunftsorientierten, aber die die ich kenne sind eindeutig "Vergangenheit"!

lg Kathleen
ST-nicht sooo schnell sprechend

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A15   RE: Fragen und Antworten gisela - 14.06.2005 14:56 
kathleen:
die schnellsprecher, die ich kenne sind alles macher, jeden typs.
gruss
gisela

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A16   RE: Fragen und Antworten bluaflava - 14.06.2005 15:43 
ich kenne auch denker-gegenwart, die schnell sprechen. wenn sich IN DEM MOMENT eine gelegenheit ergibt und sie ins reden kommen, dann aber...!!

lg
petra (ST)

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A17   RE: Fragen und Antworten werner - 14.06.2005 15:57 
Die schnellsten Schnellsprecher/innen, die ich kennengelernt habe, waren BTs, vermutlich + Macher.

Damals sollte eine Pacing-Übung gemacht werden und die arme ST-Frau, die mit der Schnellsprecherin üben sollte, hatte wirklich keine Chance, das auch nur annähernd nachzuahmen.

Werner (BT, manchmal schnellsprechend)

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A18   RE: Fragen und Antworten engel - 14.06.2005 18:30 
danke für Eure Hinweise,
zu den BT + Macher fallen mir da jetzt auch noch welche ein, dass könnte gut sein.

Und die Denker - ich glaub, dass sind dann diejenigen, die sich öfters verhaspeln oder stolpern - bevor sie die gedachten Worte "richtig" rausbekommen.

Gruß Kathleen
ST-relativ normalsprechend

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A19   RE: Fragen und Antworten steffi - 18.06.2005 23:23 
Ich kenne auch zwei BT-Macher, die gar nicht schnell sprechen. Beide sind ICHs. Könnte das vielleicht auch damit was zu tun haben? Die BT-Macher WIRs und DUs, die ich kenne, sind da viel flotter beim Reden...

Seit einiger Zeit denke ich über einen Zusammenhang nach:
Meine Schwester (HT-Denker-Zukunft) und ich (BT-Denker-Zukunft)haben beide die (Denker)Gabe, Sätze anzufangen und sie nicht zu beenden, bzw. mitten im Satz einen neuen Satz anzufangen. Wenn wir unter uns sind, fällt uns das überhaupt nicht auf - wir verstehen uns bestens.
Ich ging davon aus, dass das ein typisches Denker-Problem sei, bis mir auffiel, dass eine ganze Reihe Denker um mich herum diese "Symptome" gar nicht haben. Allerdings geht es fast allen zukunftsorientierten Denkern, die ich kenne so: noch bevor ein Satz zu Ende gesprochen ist, denkt man schon an den nächsten und wieder an den nächsten...
Könnte also das bruchstückhafte Reden was mit der Kombination Denker-Zukunft zu tun haben?

Grüßle
Steffi (BT-Denker-Zukunft-Wir)

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A20   RE: Fragen und Antworten engel - 19.06.2005 12:49 
ich werde immer wieder gefragt, wie es zu den Farbgebungen bei den Typen kommt!
Das sie dem Esperanto entnommen sind, um ein einheitliches Sprachmuster zu ermöglichen, ist mir bekannt!
Wenn ich mir die Charakteristik hinter den Farben anschaue, macht es für mich auch Sinn, rot- für kraftvoll, gelb - für sonnig und blau - für das stillere Fließen - naja oder so ähnlich! Es sind zudem die Grundfarben ("Grundtypen" ?)
Und immer wieder zeigt es sich, dass die St - eher grau/blaue Töne bevorzugen, die HT - das Rot in und an sich tragen und die BT - oft das strahlende wie die Sonne bevorzugen!
Weiß jemand, ob es für die Farbzuordnung außer dieser benannten Charakteristik noch andere Gründe gibt?

lg Kathleen
sonntags-blauer-Typ (O:

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A21   RE: Fragen und Antworten gabi - 19.06.2005 19:48 
Steffi: Zuerst habe ich bei Deinem Denker-Phänomen gedacht, ja genau das kenne ich auch, … allerdings bin ich ein Vergangenheits-Denker, hm! Da muss es doch noch einen Unterschied geben … Beim näheren Betrachten sieht mein Denker-Reden allerdings etwas anders aus, zumindest manchmal: Ich fange einen Satz spontan an, denke während dessen noch weiter nach dem Motto „was wollte ich noch mal sagen?“, (klar Vergangenheit) werde schon mal von meinem schnelleren Gegenüber unterbrochen, der meinen Satz dann weiter formuliert. An den nächsten und übernächsten Satz zu denken, kenne ich irgendwie auch, vielleicht ist das bei mir eher beim Zuhören der Fall. Dann kann es auch schon mal passieren, dass ich meine Fragen/Stellungnahmen entweder fallen lasse, weil das Gespräch schon viiiel weiter ist oder ich so’n bisschen gesprächstechnisch „hinterherhinke“. Manchmal bin ich regelrecht froh, einen BT-Ausgleich durch meine Spontanität zu haben, sonst käme ich dank meines „im früher kramen“ wohl nie zum Zuge.

„Mitten im Satz einen neuen Satz anzufangen …“ klingt schon sehr nach Zukunft, so was kenne ich nicht, muss ja schließlich noch den alten weiterverfolgen. :-)

Deine „Kombi-Theorie“ klingt für mich daher sehr schlüssig.

Wär’ mal echt interessant, wie die Gegenwarts-Denker dieses Denken und Reden „unter einen Hut“ kriegen???

Liebe Grüße
Gabi (BT-Denker-DU-Vergangenheit)

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A22   RE: Fragen und Antworten nele - 19.06.2005 20:03 
Hier spricht eine Gegenwartsdenkerin:
Was ich natürlich gut kenne, ist das "Meine Güte, wie formuliere ich das alles, was mir da im Kopf herumschwirrt". Wenn ich dann dabei bin zu reden und eigentlich auch inhaltlich noch eine Menge sagen möchte, hoffe ich, den Faden zu behalten und nicht einen Teil während meines Sprechens schon zu vergessen. Vielleicht ist das ja auch genau das, was Petra bei schnell sprechenden Gegenwart-Denkern auffällt?! Immerhin bekommen wir mehr raus, wenn wir schnell sind *grins*.

Es grüßt
Heike (ST)

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A23   RE: Fragen und Antworten bluaflava - 19.06.2005 22:05 
heike, das könnte sein.
aber was haltet ihr davon, diese diskussion in der sparte "denker,macher,fühler probleme und lösungen" weiter besprechen?

also ich mach (;-D) mal dort weiter

lg
petra (ST)

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A24   RE: Fragen und Antworten engel - 19.06.2005 22:27 
gute Idee Petra, ausnahmsweise hatte ich mal nur gedacht und nicht gemacht...was auch immer das bedeuten mag...

und deshalb nochmal meine Frage hier an dieser Stelle:

ich werde immer wieder gefragt, wie es zu den Farbgebungen bei den Typen kommt!
Das sie dem Esperanto entnommen sind, um ein einheitliches Sprachmuster zu ermöglichen, ist mir bekannt!
Wenn ich mir die Charakteristik hinter den Farben anschaue, macht es für mich auch Sinn, rot- für kraftvoll, gelb - für sonnig und blau - für das stillere Fließen - naja oder so ähnlich! Es sind zudem die Grundfarben ("Grundtypen" ?)
Und immer wieder zeigt es sich, dass die St - eher grau/blaue Töne bevorzugen, die HT - das Rot in und an sich tragen und die BT - oft das strahlende wie die Sonne bevorzugen!
Weiß jemand, ob es für die Farbzuordnung außer dieser benannten Charakteristik noch andere Gründe gibt?

lg Kathleen
fragender St

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A25   RE: Fragen und Antworten gisela - 20.06.2005 17:42 
hallo kathleen,
farben sind ja "mein" thema und es gibt viele theorien dazu
(angefangen von goethe, die farblehre nach itten, lüscher und sein test, farbheilung, licht, edelsteine usw.)
als anregungen hier zwei theorien in kurzform:

Die Farb-Persönlichkeiten (nach Karin Hunkel, Begründerin der "ganzheitlichen Farbberatung"):

"Jede der Farben trägt in sich ein bestimmtes Prinzip und trifft eine spezifische Aussage. Diese Aussagen sind übereinstimmende Assoziationen in unserem Kulturkreis. So können wir auch die spezifischen Aussagen, die einer Farbe innewohnen, auf die Persönlichkeit eines Menschen übertragen.  

Braun: Naturverbundenheit, familienorientiert;
Rot: Powermenschen, starkes Führungstalent;
Orange:Gefühlvoll, erotisch, warm, Genießer;
Gelb: Freundlich, heiter, offen, leicht;
Grün:Harmoniebedürftig, liebevoll, gemütlich;
Blau:Strukturiert, kühl wirkend;
Indigo:Stellt das eigene Ego nicht in den Vordergrund;
Violett: Religiosität, Spiritualität.

Natürlich kann jeder Mensch mehrere Farben repräsentieren und - je nach Situation - auswählen. Meist werden in der Persönlichkeit jedoch eine bis drei Charakterzüge besonders deutlich."

zweite theorie: die chakrenlehre

jedem chakra ist eine farbe zugeordnet und körperliche und seelische themen
so steht ROT für den Genitalbereich, Lebensenergie, Durchsetzungskraft, Leidenschaft, aber auch agression und gewalt

GELB betrifft den Solar-Plexus bereich, weltoffenheit, sich interessieren, und WIE mit geld umgegangen wird. macht, geiz, verschwendung,

BLAU Hals, Mund, Ohren, Atemwege, klare Sprache, wahrheit, geschwätzigkeit, verstocktheit.


das ist nur ein minimaler extrakt des ganzen, wenn du mehr wissen möchtest, schreib ich auch gerne mehr.

generell gilt für alle "farbtheorien"
ROT hat zu tun mit kraft und energie, GELB mit offenheit, leichtigkeit, BlAU mit sprache und ausdruck, das ganze köperlich gesehen von unten(rot) nach oben(blau)
rot ist "erdig", blau ist "kopfig".

schöne grüsse
gisela

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A26   RE: Fragen und Antworten engel - 20.06.2005 21:53 
@Gisela,
vielen Dank für deine umfangreichen Erläuterungen die Farben betreffend.
Im "normalen","vierten" und "zusätzlichen" Lebensbereich außerhalb der Psychographie betrachtet, finde ich das durchaus interessant und auch nützlich.
Vielleicht bietet es sich an, ein extra Thema dafür zu kreieren (gleichzeitig Frage an Redaktion?)!
Hier in diesem Thread (Fragen und Antworten) geht und ging es tatsächlich nur um die Frage auf die Psychographie bezogen.
Aber vielleicht habe ich da nicht richtig vorher drüber nachgedacht....!

lg Kathleen
fragender St  

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A27   RE: Fragen und Antworten redaktionsteam - 20.06.2005 23:12 
wir werden uns zur klausur zurückziehen, ooooohhhmmm!

wenn ihr denkt, dass es ein thema wert wäre, eröffnet es doch,sollten noch fragen da sein und ihr meint, es würde sich lohnen, im psychographischen sinne, darüber zu diskutieren.
ihr werdet dann sehen, ob es erfolgreich sein wird.

wenn es ein "thema des monats" werden sollte, welches in die "TTut" aufgenommen werden sollte, meldet es bitte per e-mail an. dann werden wir wirklich beraten darüber.da würde dann das kollektiv entscheiden ;-D

lg
petra (ST) vom redaktionsteam

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A28   RE: Fragen und Antworten engel - 20.06.2005 23:37 

...es war von meiner Seite eher weniger witzig oder ironisch gemeint....sorry, dass ich versuche einer für mich wichtigen (psychographischen)Frage nachzugehen!
Kommt nicht wieder vor!

Kathleen
St-immer noch fragend

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A29   RE: Fragen und Antworten redaktionsteam - 21.06.2005 08:53 
@kathleen, ich habe lediglich die nachfrage ernst genommen.

schönen dienstag
lg
petra v. red.team

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A30   RE: Fragen und Antworten engel - 21.06.2005 17:45 
Mea Culpa, ich habe Mist gebaut
@alle und Petra vom Redaktionsteam,
erstmal möchte ich sagen, dass ich es schon gut finde, dass Fragen an das Redaktionsteam so promt zu einer "Ohm-Klausur" führen und beantwortet werden.
Ich hatte mich in meinem Beitrag missverständlich oder falsch ausgedrückt. Da mir die Geläufigkeiten zu neuen Themen bekannt sind, empfand ich es als ein wenig "schulmeisterich"!
Das nur kurz zur Erklärung!

meine unwirsche Reaktion war dennoch NICHT gerechtfertigt und sollte keineswegs die schnelle und gute Arbeit unseres Redaktionsteams schmälern.

Tschuldigung für diesen Faux pas!

Grüße Kathleen
ST-Macher aus Fettnäpfchen :-)

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A31   RE: mehr Hirnaktivität je nach Typ? werner - 10.01.2006 16:29 
@ Christian (Dante): Das ist jetzt extra für dich/Sie: Wenn Sie viele Fragen haben - nur her damit, es gibt dafür bereits einen Thread (und eine Internetseite mit Fragen/Antworten: www.psychographie.de/fragen-antworten.htm).

Zur Hirnaktivität: Es gibt schon lange Überlegungen, das mal testen zu lassen; jedoch haben bisher die von mir angesprochenen (z.B. Prof. Manfred Spitzer aus Ulm) entweder kein Interesse, keine Zeit oder kein Geld, um diese Forschung durchzuführen. Spannend wäre es meiner Meinung nach, es während des Traums zu machen, auch die Muskelaktivität - hier müsste es zwischen Denkern und Machern deutliche Unterschiede geben.

Die Sache mit den Verbrechern, nach denen du gefragt hast lasse ich mal lieber unbeantwortet ... jeder Typ hat sicher seine eigenen "schwarzen Schafe", s. den Thread "die schwärzesten Seiten der Typen" :-)

Werner (BT)

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A32   RE: Fragen und Antworten dante - 11.01.2006 16:56 
Ha, da ist dieser Thread ja wie geschaffen für mich :)  Nein, so schlimm bin ich auch nicht.

Wenn die von ihnen genannte Ursache für die Ausprägung eines Typen zutrifft, muss sich dies ja manifestieren. verrat ja nix neues, wenn ich sage, dass das im Gehirn geschieht :).
Wir erleben unsere Umwelt typspezifisch und reagieren auch typisch darauf. Die Wahrnehmung, Verarbeitung und Beantwortung geschieht in den speziellen Hirnregionen. Da ja jeder (Typ) seine Umwelt anders wahrnimmt bzw auf sie reagiert, würde dies für ja eigentlich für eine höhere bzw niedrigere Aktivität in bestimmten Regionen sprechen.
Reine Vermutung, dass z.B. bei HTs mehr Adrenalin ausgeschüttet wird.
Meines Wissens gab es zumindest Untersuchungen, die bestätigten, dass bei Schwerverbrechern Hirnregionen inaktiver (oder doch aktiver?) waren als bei "normalen" Menschen.
Daher auch die Frage nach dem Zusammenhang der Typen.

Christian (ST-Denker-Ich-Zukunft) (ST)

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A33   RE: Fragen und Antworten dante - 11.01.2006 16:56 
Ha, da ist dieser Thread ja wie geschaffen für mich :)  Nein, so schlimm bin ich auch nicht.

Wenn die von ihnen genannte Ursache für die Ausprägung eines Typen zutrifft, muss sich dies ja manifestieren. verrat ja nix neues, wenn ich sage, dass das im Gehirn geschieht :).
Wir erleben unsere Umwelt typspezifisch und reagieren auch typisch darauf. Die Wahrnehmung, Verarbeitung und Beantwortung geschieht in den speziellen Hirnregionen. Da ja jeder (Typ) seine Umwelt anders wahrnimmt bzw auf sie reagiert, würde dies für ja eigentlich für eine höhere bzw niedrigere Aktivität in bestimmten Regionen sprechen.
Reine Vermutung, dass z.B. bei HTs mehr Adrenalin ausgeschüttet wird.
Meines Wissens gab es zumindest Untersuchungen, die bestätigten, dass bei Schwerverbrechern Hirnregionen inaktiver (oder doch aktiver?) waren als bei "normalen" Menschen.
Daher auch die Frage nach dem Zusammenhang der Typen.

Christian (ST-Denker-Ich-Zukunft)

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A34   RE: Wahrnehmung als Hirnaktivität michael - 12.01.2006 12:49 
Christian,
tut mir leid, wenn ich da etwas widerspreche. Wahrnehmung ist ein komplexer Vorgang der sich in verschiedene Prozesse unterteilt. Diese finden nicht alle im Hirn statt. Der Hirnleistung würde ich hier vorwiegend das Erkennen, dessen Interpretation und Klassifizierung des Wahrgenommenen zuordnen. Je nach dem was wahrgenommen wird zeigt sich dies wohlmoglich in der Aktivität unterschiedlicher Hirnregionen, was aber meiner Meinung nach insgesamt keinen direkten Rückschluss auf die Art der Wahrnehmung als solches zulässt. Die Wahrnehmung ist  nicht entscheidend für die unterschiedlichen Reaktionen sondern die Interpretation, Klassifizierung und Bewertung des Wahrgenommenen.
Gruß,
ST M.

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A35   RE: Wahrnehmung im Hirn? werner - 12.01.2006 13:18 
Genau, Michael - und ich würde noch ergänzen wollen: Bevor ich etwas wahrnehme, muss ich doch in vielen Fällen auch körperlich aktiv werden, etwas machen (z.B. meine Hand auf eine heiße Herdplatte legen).

Machen, Wahrnehmen und Verarbeiten sind - wie du sagst - durchaus auftrennbare (oder unterscheidbare) Phänomene, wobei sicher (hier hat Christian auch recht) das Gehirn stets "beteiligt" ist.

Werner (BT)

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A36   RE: Fragen und Antworten heerdt - 12.01.2006 13:38 
Von welchem Hirn sprecht Ihr jetzt ?
Stammhirn, Zwischenhirn, Großhirn, Mandelkern .... ? Ich glaube an die Typprägung durch Bevorzugung/ Vernachlässigung verschiedener Hirnregionen.
Wobei ich nicht an die Aktivität denke, sondern an die Bewertung. Aktivitäten sind leicht objektiv zu beobachten, deren Einfluß/Wertigkeit auf den Hirnträger nur subjektiv. Die Wahrnehmungskanäle teilen sich im Hirn in Impulsivität, Emotionalität und Rationalität (Stammhirn, Zwischenhirn und Großhirn) auf. Die Typen könnten durch Mischung unterschiedlicher Bewertung entstehen und nicht durch unterschiedlich Hirnaktivität. Dies wiederum könnte bedeuten, daß ein psychographischer Typ durch objektiv messbare Kriterien nicht bestimmbar ist. Bliebe "nur" unsere Konsensualität.
Bernhard (ST)

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A37   RE: Fragen und Antworten dante - 14.01.2006 13:06 
Ich hab jetzt schon ein paar mal angefangen zu schreiben, an irgendeinem Punkt weiß ich aber nicht mehr wie ich meine Gedanken in die Tasten hauen soll, so dass nicht einfach nur ein wildes Buchstabenwirrwa bei rauskommt.

Ok, man kann nicht von dem einen Hirn sprechen, was alles kann und macht. Aufgeteilt in viele einzelne Regionen, nehmen diese auch unterschiedliche Aufgaben wahr. Die einen nehmen Reize auf, die anderen verarbeiten sie und die nächsten beantworten diese Reize/Eindrücke/Wahrgenommene.
In welche Richtung und Bahnen das ganze gelenkt wird, sprich was wir wie aufnehmen und wie wir darauf reagieren, hängt unterandem von Hormon- und Transmitterkonzentrationen ab.
Durch physiologische Eigenschaften und natürlich auch durch die Prägung von außen ist jeder Mensch einzigartig.
Die Frage ist, ob die physiologischen/biologischen/chemischen Eigenheiten des Gehirns "typisch" ist?
Nach dem was ich gelesen hab würdet ihr das sicher mit nein beantworten. Ich mit einem jaein.

@Werner
Du schreibst, man muss in vielen Fällen erst aktiv werden um etwas wahrzunehmen.
Da fällt mir eine weitere Frage ein. Beeinflusst nicht das erste, was wir wahrnehmen (wann immer das auch ist) alles weitere? Aktion (hier im Sinne von einer Aktion von außen) -> Reaktion usw. Nach dem Motte, ist das Ganze erstmal ins rollen gebracht kann man es nicht mehr aufhalten.

Hoffe was ich geschrieben hab ist einigermaßen verständlich bzw es bringt rüber was ich sagen will. Wenn nicht, wird mein nächstes Ziel sein Gedankenübertragung zu lernen :)

Christian (ST)

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A38   RE: Christian A37 - Gehirn werner - 16.01.2006 16:15 
"Die Frage ist, ob die physiologischen/biologischen/chemischen Eigenheiten des Gehirns "typisch" ist?
Nach dem was ich gelesen hab würdet ihr das sicher mit nein beantworten. Ich mit einem jaein."

Gegenfrage: Welches Gehirn (zeitlich gesehen) meinst du? Das des kleinen Embryos oder das eines ausgewachsenen Menschen?

Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass durch Abbildung der Gehirnaktivitäten bei standardisierten Tätigkeiten Typgruppen auftauchen würden, die zumindest weitgehend mit unserer Einteilung übereinstimmten.

Aber wie gesagt: So weit sind wir noch nicht ...

Werner (BT)

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A39   RE: Christian A37.2 - Wahrnehmung werner - 16.01.2006 16:18 
"Da fällt mir eine weitere Frage ein. Beeinflusst nicht das erste, was wir wahrnehmen (wann immer das auch ist) alles weitere? Aktion (hier im Sinne von einer Aktion von außen) -> Reaktion usw. Nach dem Motte, ist das Ganze erstmal ins rollen gebracht kann man es nicht mehr aufhalten."

Ich denke mal, die Frage ist "falsch" gestellt, weil sie voraussetzt, es ließe sich "ein Anfang" festlegen. Dann können wir gleich zum Huhn und zum Ei gehen - und da heißt meine Lieblingsantwort ja: "Das letzte Huhn legt das erste Ei."

Ernsthaft/psychographisch: Meiner Meinung nach besteht der Typunterschied auch darin, was wir als "Anfang" wahrnehmen/werten - ich als Denker meine natürlich eher, etwas das ich "mache" sei meinem Gehirn entsprungen, ein Fühler womöglich, einer seiner Wahrnehmungen (bist du vielleicht ein Fühler und kein Denker?) und der Macher wiederum spricht mit sich selbst und dabei fällt ihm etwas auf :-)

Werner (BT)

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A40   RE: Hirn etc. michael - 16.01.2006 17:15 
"Ok, man kann nicht von dem einen Hirn sprechen, was alles kann und macht. Aufgeteilt in viele einzelne Regionen, (...)Die einen nehmen Reize auf"

Hallo!
Sorry, wenn ich da ein Veto einlege. Das Hirn (damit meine ich alle Bereiche) nimmt nichts wahr. Das erledigen die Sinnesorgane. Das Hirn interpretiert, klassifiziert, "erkennt" und speichert lediglich - salopp gesagt.

Betr. Wahrnehmungsbeeinflussung
Ich vermute mal, Christian meint den primacy-Effekt, den ich hier im Forum irgendwo schon mal erwähnt habe (mit der Suchfunktion lässt er sich sicher finden). Unsere Wahrnehmung hängt von wesentlich mehr ab. Der o.g. Effekt und der PG-Typ können da nur zwei Faktoren von vielen sein. Interessanter wäre tatsächlich die Untersuchung einer möglichen Ausprägung einer selektiven Wahrnehmung i. V. m. dem psychographischen Typ bzw. Untertyp, so wie Werner es andeutete, wenn ich ihn richtig verstanden habe.
ST M.

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A41   RE: Fragen und Antworten dante - 16.01.2006 21:31 
Ok, wo fang ich an...?

@Werner
In A38 stimm ich dir zu bzw. ist es das was ich ja so ungefähr zumindest :) auch gesagt hab. Allerdings weiß ich nicht wirklich weiß was du mit "Welches Gehirn (zeitlich gesehn)..." meinst.

Zu A39: Ich habe den Test neulich erst wiederholt, um zu sehn, ob mein vorheriges Ergebnis (noch) stimmt oder wenn nicht, in wie weit es abweicht. Es haben sich nur Kleinigkeiten geändert. Der "Denker" hingegen ist weiterhin seher stark vertreten. Laut Test 42%.
Ich habe absichtlich keinen genauen Anfang genannt, da es auch für mich der Frage nach dem Huhn un dem Ei gleicht.

@Michael
Primacy-Effekt sagt mir was und ja, so in etwa meint ich es. Allerdings meinte ich mit dem ersten Eindruck wirklich den Ersten. Nicht zwangsläufig auf einen Menschen bezogen. Und, dass dieser erste Eindruck mehr oder minder Einfluss auf ALLES nimmt. Wie gesagt mehr oder minder!
Ach ja, das Veto muss ich zurückweisen :)
Ich hab geschreiben, dass das Gehirn, besser gesagt die Nervernzellen, Reize auf nehmen und das tun sie! In Form von elektrischen Signalen, die von den Sinneszellen/Rezeptoren kommen.
Hab auch grad nochmal nach einer Definition von Wahrnemung gesucht, weil diese Wort, gerade hier, sehr häufig gebraucht wird, allerdings mehr dahinter steckt, als manch einer vermuten mag.
Def. Wahrnemung: "Wahrnehmung ist die Summe der Schritte Aufnahme, Interpretation, Auswahl und Organisation von sensorischen Informationen."

Ich muss auch grad mal loswerden, dass es schön ist seine Gedanken hier so miteilen zu können. In meinem näheren Umkreis fällt mir spontan niemand ein, der sich das 1. freiwillig anhört, 2. mir darauf sinnige Antworten gibt/geben kann und sich 3. auch noch dafür interessiert. Und wenn man ständig allein mit seinen gedanken ist, kommt man irgendwann nicht weiter und benötigt Inspiration von außen.

Christian (ST)

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A42   RE: Hirn + Wahrnehmung michael - 17.01.2006 09:35 
Christian,
ich schreib's ja ungern. Aber Du überzeugst mich bisher noch nicht. Geschrieben hast Du bzgl. des Gehirns "Die einen nehmen Reize auf". Wenn Du das nun auf die elektrischen Impulse in Gehirn beziehst gilt das nicht nur für einzelne Regionen, damit wäre Deine "Einteilung" des Gehirns im o. g. Zitat hinfällig. (Wenn ich das richtig verstanden hatte, dass Du da verschiedene Hirnregionen meintest)

Also: Ich stimme zu, dass elektrische Impulse als Reiz wahrgenommen werden können. Ich stimme auch zu, dass das Gehirn am Wahrnehmungsprozess als solchem immer beteiligt ist. Ich lehne aber weiterhin ab, dass das Gehirn im Sinne Deiner zitierten Definition etwas "wahrnehmen" kann. Das Gehirn gilt (meines Wissens nach) nicht als Sinnesorgan. Und Sinnesorgane sind es, welche - im Sinne Deiner Definition - die Reize aufnehmen und zur Interpretation und Klassifizierung an das Gehirn weiterleiten. Oder andersherum: Beschreib' mir doch mal die - sagen wir - letzten zehn - elektrischen Impulse innerhalb Deines Hirn, nachdem Du diesen Satz gelesen hast. (Was waren das für Impulse? Als was wurden sie klassifiziert? Zu welcher Erkenntnis führten sie?) :-)

Wäre noch interessant zu wissen, wo Du die Definition zur Wahrnehmung gefunden hast.
Es grüßt ein diskutierfreudiger
ST M.

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A43   RE: Fragen und Antworten werner - 17.01.2006 09:47 
@ Christian A41: Ich meinte den Unterschied zwischen einem "jungen" Gehirn und einem, das sich durch Lebenserfahrungen "gestylt" hat.

Wenn meine Hypothese zur Typbildung stimmt, hieße das, dass nach der Befruchtung der Eizelle noch kein Unterschied zwischen den (späteren) Typen existieren würde, sondern erst nach der Einnistung in der Gebärmutterschleimhaut bzw. nach der Kontaktaufnahme mit dem mütterlichen Blutkreislauf.

Erst von da an - so meine Idee - würden sich sämtliche körperlichen Entwicklungen auf eine der drei Möglichkeiten einstellen (womöglich verstärkt durch aktivierte oder nicht aktivierte Gene bzw. Masterswitches* in den Genen). Unter diese "Entwicklungsprägung" fiele dann zwangsläufig auch das Gehirn und es ist ja bekannt, dass sich diejenigen Gehirnbahnen stärker ausprägen, die anfangs eine hohe Bedeutung hatten.


Werner (BT)

* Masterswitches sind Schlüsselstellen im genetischen Programm, durch deren Aktivierung viele weitere Gene "hinter ihnen" ebenfalls aktiviert werden (womöglich fachlich nicht ganz korrekt ausgedrückt, aber so ungefähr stimmt es - bin BT ;-))

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A44   RE: Fragen und Antworten dante - 17.01.2006 18:51 
@Werner
Also in dem Moment, als ich das schrieb, dachte ich an z.B. mein Gehirn. "Funktioniert" es "typisch"?
Der Typ kann naturlich erst ausgeprägt werden, wenn er die Möglichkeit dazu hat. Dazu gehört für mich, die Existens von Nervenzellen und Sinneszellen, die dem "Hirn" Nahrung liefern (bittet mich jetzt nicht das auch zu erklären :)) und für mich ebenfals ganz wichtig ein/der erste prägende Reiz.
Lieg ich da falsch oder kann man das erstaml hinnehmen :)

@Michael
Ich glaube, wenn wir weiter Zitate auseinander nehmen und sie immerwieder versuchen zu erklären und später noch die Erklrung erklären müssen, wissen wir nach weiteren...sagen wir 5 Beiträgen nicht mehr, was überhaupt gemeint war.
Würde daher vorschlagen, dass wir uns darauf einigen, dass Rezeptoren Umweltreize aufnehmen, sie in elektrische Signale umwandeln, die auf afferenten Nervenbahnen, durch Synapsen zwischen geschaltet zum Gehirn gelangen. Dieses wiederum interpretiert diese Signale, verarbeitet sie und beantwortet diese. Kannst du mir soweit zustimmen? :)
Bezüglich des Begriffes "Wahrnehmung" schließe ich mich der genannte Definition an, die ich übrigens von www.adlexikon.de hab.
Sollte durch eine missverständliche Wortwahl ein Widerspruch entstanden sein, tut es mir leid.

Christian (ST)

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A45   RE: Fragen und Antworten angela - 12.03.2006 11:38 


angela


Hallo liebe Gemeinde der Psychograpie,

es meldet sich ein Lebensalter-oldie und psychographisches Jungtier mit einer grundsätzlichen Frage bzw. Anregung zur Begriffsbildung zu Wort.

Vorrausgeschickt sei,ich habe mir einige Nächte um die Ohren geschlagen um Eure schwarzen Seiten und sexuellen Geheimnisse zu erkunden,habe mit Vergnügen viel erfahren und gelernt; hoffentlich auch ein wenig den Psychographenslang. Bitte daher um Nachsicht, wenn ich noch nicht so präzise fachsimpeln kann...
Bei der in Hamburg frisch begonnenen Jahresausbildung steht am Anfang die Landkarte der PG mit den Kontinenten Beziehung, Tätigkeit und Zeit.
Wenn ich nun Freunden dieses Modell zu erklären versuche,gibt es grundsätzlich verständnislose Augen bei "Zeit". Man fragt, ob das Pünktlichkeit oder ob jemand genug Zeit hat, bedeutet,
oder Ähnliches. Eigentlich stehen die drei Begriffe dort schlank und präzise, die Diskussion in der Jahresausbildung zu diesem Thema ergab aber, dass vielleicht eine Erweiterung auf  ZEITVERSTÄNDNIS hilfreicher für`s Verständnis(des Begriffes ZEIT)wäre.
Was sagen die Profis dazu, oder empfindet Ihr das als eine sachtypische Gehirnwichserei? Sollte man am Bewährten nicht rütteln?
Bin echt gespannt auf Antwort, schon weil es für mich eine Orientierung wäre, inwieweit das "System" statisch zu verstehen ist. Ich empfinde nämlich , dass sich die drei weiteren "Ressurcenkarussels" dauern drehen sollten, beim Ausleben des Grundtypes um diesen in Ballance zu bringen.

fröhliche sachtypische-Du-Fühler-Grüße aus der Gegenwart
von Angela


  

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A46   RE: Fragen und Antworten bluaflava - 12.03.2006 14:19 
liebe angela,

ein herzliches willkommen in unserem forum.
und dank für deine „lippenbekenntnisse“ und den mut, dich auch gleich zu wort zu melden ;-D

ich kenne es sehr gut von mir selbst, erklärungen für vieles finden zu wollen, um eine bessere orientierung zu bekommen.
gleichzeitig steht dem der wunsch nach dynamik im wege.
denn hätte ich eine erklärung dafür, was ein wort „wirklich“ bedeutet, käme dies einer stagnation gleich, nach meinem verständnis.

ich denke, jeder kann eigentlich nur für sich selbst definieren, was genau er unter einem wort/begriff versteht. es wird wohl immer subjektiv/individuell bleiben.
wir können, meiner ansicht nach, lediglich versuchen, einen größten gemeinsamen nenner zu finden, verbunden mit der offenheit für bewegung in die eine oder andere richtung.

so denke ich, dass es mit der „zeit“ und dem, was jeder darunter versteht, ähnlich ist. verändert sich aber nicht dadurch, dass wir es umbenennen.
es wird wieder andere geben, die mit dem begriff „zeitverständnis“ schwierigkeiten haben. was ist denn zeitverständnis? (siehe ähnliche diskussion im thread "sind mitgefühl/-leid sachtypbegriffe)

für mich bedeutet „zeit“ etwas existentielles- das leben an sich. meine aufmerksamkeit für die zeit, ihre vergänglichkeit und der wunsch, sie für mich möglichst optimal zu nutzen, ist bei mir im mittelpunkt. meine gedanken und meine tätigkeiten richten sich danach aus.


petra (ST)

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A47   RE: Fragen und Antworten gabi - 13.03.2006 19:10 
Prima, dass wir eine neue Mitschreiberin haben. Herzlich Willkommen Angela!

Das Rütteln am Bewährten ist doch gerade spannend, warum also nicht, daraus lernen wir doch!

Den Begriff „Zeitverständnis“ könnte man/frau vielleicht als weitere Um-/Beschreibung für die Erklärung der Triade nutzen. Als „neuen Triadenbegriff“ wäre er mir ehrlich gesagt zu lang und vielleicht auch nicht ausreichend genug. Dieses elementare, diese große Wichtigkeit von ZEIT im Leben eines ST’s finde ich mit dem kurzen und knappen Begriff ZEIT eigentlich sehr gut benannt. Zeit ist irgendwie mehr als Zeitverständnis. Ein ST braucht die Zeit, wie Wasser und Brot, an diesem „Faktor“ darf nicht gerüttelt werden. Er versteht sie nicht nur, kann sie schnell erfassen, allein schon dadurch, dass Kinder superschnell die Uhr lesen können, sondern es ist seine Existenz. Naja, das war jetzt mal eine BT-Beschreibung. ;-)

Triaden wirken ja gerade, wenn sie kurz und prägnant sind. Als BT schmücke ich ja sowieso ringsherum viel aus, da brauche ich nur an meine Mangelware-Ressource Zeit denken. ;-)

„Ressourcenkarussel“ hört sich ja echt schwindelig an. ;-) Wie meinst Du das denn genau, Angela, haste mal ein Beispiel parat?

Liebe Grüße von der nicht schwindelfreien
Gabi (BT-Denkerin)







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A48   RE: Fragen und Antworten angela - 13.03.2006 20:02 


angela (ST)
Vielen Dank für Euer herziches Willkommen, ich bin hier im Norden ja fast allein auf weiter Flur und froh, psychographische Gesprächspartner zu finden.
Petra, was Du schreibst, ist überzeugend.
Gabi, ich versuche es an meiner Erfahrung zu erklären. Wann immer ich mich im DU verloren habe und dabei war, mich selbst aufzugeben, versuche ich die Ressource ICH zu leben (oft im Rückzug). Damit haben dann meistens meine Handlungstypen -Freunde ihre Schwierigkeiten, weil ich nicht mehr so leicht zu vereinnahmen bin. Wird mir das dann zu anstrengend oder einsam und habe ich mal wieder genug ICH gelebt, versuche ich mich zurück in die jeweilige Gruppe bzw. den Freundeskreis mehr einzubringen (WIR).
Davon profitiere ich dann auch und kann danach wieder intensiver das DU leben. So dreht sich das Karussel für mich. Aber schööön sutsche, wie wir hier sagen. Mit den anderen beiden Bereichen versuche ich es ebenso zu machen und im Endeffekt bin ich dadurch ziemlich in meiner Sachtyp-Mitte, während ich mir dann, wenn ich mal eine statische Phase habe und nicht "karusselfahre", langsam selbst auf den Geist gehe. Hoffe, mich verständlich gemacht zu haben.
Lieben Gruß, Angela, ST/D/F/G

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A49   RE: Fragen und Antworten bluaflava - 13.03.2006 22:43 
hallo angela,

das ist doch sehr bemerkenswert, wenn es dir bereits jetzt gelingt, die bereiche für dich zu nutzen- prima.

ich denke, die psychographie ist sehr variabel einzusetzen. und so ein "rundgang" lässt das leben dann ja auch "rund" erscheinen.
es gab und gibt in meinem leben ebenfalls zeiten, in denen ich sehr handlungstypisch bin oder auch sein muss. das hilft mir dann auch. der weg da hinaus ist dann aber , anstatt mich in meinen gewohnten bereich(sachtyp) zurückfallen zu lassen, der über den BT-bereich. ist bekömmlicher für mich.
und ebenso ist es im zeitbereich gegenwart. vergangenheit hilft schon, darf aber nicht überhand nehmen. wenn ich dies bemerke (und manchmal gibt es zeiten, wo auch dies passiert), nutze ich die zukunft, usw.
möchte sagen, ich schaue, in welchem bereich ich gerade schwierigkeiten hab , was abweichend von meiner bevorzugung (ST-ich-fühler-gegenwart) sein kann und versuche dann die dementsprechende ressource zu nutzen. ab und an überspringe ich auch einen bereich, wenn ich es für sinnvoll erachte.
aber durch die psychographie ist es mir möglich, dieses sehr bewußt einzusetzen und ich habe somit ein wenig kontrolle, was dann schon fast handlungstypisch anmutet und mir meistens auch ganz gut tut.

petra (ST)

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A50   RE: Fragen und Antworten gabi - 14.03.2006 17:38 
Angela: Ach so, Du meinst nicht „Halligalli rückwärts“, sondern eher eine Vorwärtsfahrt im Kinderkarussel. Das gefällt mir auch. ;-) Das, was Du zu Deinem „Du-Ich-Wir“ schreibst, kenne ich als DU auch so von mir, anders bekomme ich das auch nicht hin mit meinem „Leben im Einklang“. Es muss eben alles im Gleichgewicht sein, zu viel von einem Bereich bringt halt Unzufriedenheit und Unausgeglichenheit.

Wenn es mir z.B. sehr schwer fällt, meine Ressourcen (ST-Machen-Ich-Gegenwart) zu leben oder zumindest eine davon, fällt mir immer wieder auf, dass ich dieses Friedmannsche „Überspringen“ sehr gut beherrsche. Allerdings fühle ich mich dann nicht sonderlich wohl, weil ich eben meine Ressourcen auslasse, es fehlt ein Stück Entwicklung, Persönlichkeit.

Liebe Grüße
Gabi (BT)

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A51   RE: Fragen und Antworten angela - 14.03.2006 18:50 
Hallo Petra, guter Tipp, dass muß ich gleich auch mal ausprobieren mit dem Rückwärtsgang,als astrologischem Krebs sollte mir das gelingen...

Hallo Gabi, mit dem Überspringen wäre ich auch weniger glücklich, schon wegen der Anstrengung. Lockend wäre sicher eine "Einsparung" um zügiger ins Wohlbefinden zu gelangen. Ich bin aber so eine, die immer alles durchwaaten muß...

Kompliment ans Forum: da ich nicht für zwei intensive Internet-Aktivitäten Zeit und Nerven habe, gab ich das Dating auf und habe mehr Gewinn am Lesen und Austausch in dieser zwischenmenschlichen Grabbelkiste auf "höherem Niveau" als am manchmal ermüdenden Flachflirten. Ich versuche nun, die Psychographie zu großen Teilen "spielend" im Netz zu lernen.Schön Sachtyp-ökonomisch.
Fröhliche Grüße, Angela ST/D/F/G

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A52   RE: Fragen und Antworten bluaflava - 14.03.2006 20:24 
angela, ich bin mir nicht sicher, ob ich da richtig verstanden wurde. ich meinte aus der handlungstyp-ressource über den beziehungsbereich (vorwärts) wieder in den sachtypbereich.
solltest du "überspringen" als rückwärtsgang verstanden haben, gebe ich dir natürlich recht. aber dies ist die absolute ausnahme für mich, da normalerweise die ressource nützlicher ist.

petra (ST)

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A53   RE: Fragen und Antworten michael - 16.03.2006 16:49 
Hallo!
Zur "Wie-erkläre-ich-den-Bereich-'Zeit'-Frage":
Ich ziehe es im Seminar oder in der Beratung / Analyse ganz gerne über die Schiene "Zeit ist zunächst mal nichts weiter als eine Struktur" auf. Das bringt die Leute ein wenig weg von der Ansicht "Zeit = Uhr" und öffnet vielleicht ein bisschen für das, was der STypische Bereich beinhaltet.

Kleine Polemik am Rande:
"das ist doch sehr bemerkenswert, wenn es dir bereits jetzt gelingt, die bereiche für dich zu nutzen" (bluaflava)
Machen das nicht alle Menschen mehr oder weniger ständig? Mit PG-Wissen geht's nur bewusster und möglicherweise effektiver. Finde ich. ;-)
Es grüß ST M.

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A54   RE: Fragen und Antworten bluaflava - 16.03.2006 18:11 
michael, ich kenne da (leider) einige (viele) leute (noch-nicht-psychographen), die relativ stur auf ihren bevorzugungn sitzenbleiben und sich wundern, dass sie schwierigkeiten haben.

petra (ST)

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A55   RE: Fragen und Antworten bluaflava - 16.03.2006 18:13 
achso, das mit der zeit-struktur- erklärung gefällt mir gut, gerade wegen dem uhr-zeit-gedanken.

petra (ST)

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A56   RE: Fragen und Antworten angela - 16.03.2006 19:40 


Hallo,
danke, die Erklärungshilfe "Zeitstruktur" finde ich (zusammen mit dem "Zeitverständnis") hilfreich für die Beratung. Für mich persönlich überlege ich, ob ich es nicht von der jeweiligen Situation abhängig machen sollte. Wenn sie WIR erfordert, versuche ich es zu bedienen, usw., solange es sich für mich richtig anfühlt.

Angela, ST/F/D/G

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A57   RE: Fragen und Antworten heather - 07.04.2006 23:41 
Bezugnehmend auf den Eintrag von Nadin im Thread "1.PG- Tag Hannover"
"Neugierig machend", NADIN? Klingt mir sehr nach Ressource "HT"- hm, da ich Dich ja nun kenne, weiss ich, dass Du definitiv "Du- bezogen" bist...und wahrscheinlich kein BT. Was meinst Du denn, spricht für Dich als BT oder HT?
Also ich sehe in Dir ne Menge Action und sehr viel Direktheit... Bis bald.

Nadine (HT)

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A58   RE: Fragen und Antworten werner - 10.04.2006 11:17 
Angela @ A56:

Eine Kollegin (Susanne Huber) brachte neulich ein neues Wort ins Spiel: "Lebenszeit".

Das klingt doch zumindest freundlicher als nur "Zeit" - ganz gut gefällt mir auch (natürlich nur als Alternative oder Ergänzung) der Begriff "Zeitraum".

Werner (BT)

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A59   RE: Fragen und Antworten heather - 18.04.2006 23:01 
ich hätte gern mal einen Tip:
wie bitte ich denn eine Sachtyp- Chefin um eine Gehaltserhöhung?
Ihr könnt das gern auch noch weiter ausführen, z.B. mit HT´en oder BT´en...
Freu mich über Antworten.


Nadine (HT)

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A60   ST- gehaltserhöhung bluaflava - 19.04.2006 16:12 
nadine, am besten garnicht ;-D
ob es eine generell funktionierende lösung ist, weiß ich nicht.
ich könnte dir nur berichten, wie es mir selbst mal gelang von meinem ST-chef mehr "motivation" zu bekommen.
wobei man vorher vielleicht einige sachen abklären sollte. zum einen, ob es die geschäftslage zulassen würde und natürlich nur, wenn man sich sicher ist, dass der chef auch zufrieden mit einem ist.
beider punkte war ich mir sicher.
dann war es bei ihm entscheidend, es möglichst am monatsanfang und eher gegen ende der woche zu wagen. montag/dienstag wäre hier ein ungünstiger zeitpunkt gewesen.
dann war noch wichtig, dass er gerade zufrieden in seiner beziehung war (seine BT-macher frau arbeitet mit im geschäft und somit konnte ich das relativ gut erkennen).
in einem ruhigen moment setzte ich mich zu ihm und meinte so, dass ich da in einer zwickmühle wäre und nicht genau wissen würde, was ich tun solle. ich würde mich hier schon wohlfühlen und so, allerdings hätte ich da ein angebot bekommen (was damals auch stimmte), welches auch sehr reizvoll wäre. aber eigentlich würde ich lieber hier bleiben, auf der anderen seite...
daraufhin meinte er:" wieviel mehr zahlen die denn?"
ich sagte es ihm. daraufhin nickte er, stand auf und ging in sein büro.
wir arbeiteten weiter den ganzen tag und gegen abend kam er und meinte: "ok, daran sollte unsere zusammenarbeit nicht scheitern. wenn mich also ...€ mehr motivieren könnten, bei ihm zu bleiben, dann sollte es so sein."


petra (ST)

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A61   RE: Fragen und Antworten heather - 19.04.2006 19:38 
na, das ist ja schon mal ein Anfang, prima und vielen Dank- bitte mehr Tips davon!!!

Nadine (HT)

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A62   RE: Lohnerhöhung beim ST ... werner - 20.04.2006 09:37 
@ Petra/Nadine: Ähnliche Erfahrungen (Konkurrenz durch Alternativen) kenne ich auch. Wobei vielleicht auch die Variante nützlich sein kann, weniger Arbeitszeit für das gleiche Geld vorzuschlagen und nur bei Bedarf (und gegen zusätzliche Bezahlung) aktiv zu werden.

Mein Haupttipp: Der Sachtyp braucht ein "gutes Argument" (Friedmann), was immer das sein mag.

Und ich würde vorschlagen (wie Petra) ihm genug Zeit zu lassen für die Entscheidung.

Werner (BT)

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A63   RE: Fragen und Antworten bluaflava - 20.04.2006 13:55 
stimmt werner, das mit dem zeit lassen für die entscheidung ist mir jetzt garnicht aufgefallen.
womöglich wäre es da ein fehler gewesen, nochmal nachzufragen
(nadine ;-D). aber auf die idee kam ich garnicht.

petra (ST)

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A64   RE: Fragen und Antworten werner - 07.07.2006 11:24 
Hallo liebe Forums-Mitleser und -Mitschreiberinnen!

Wie ihr seht, steht ab sofort der Thread "Fragen und Antworten" stets ganz oben in unserer Liste.

Damit soll verhindert werden, dass immer wieder nur wegen einer Frage gleich ein neues Thema eröffnet wird. Außerdem finden sich so vielleicht spannende Fragen/Antworten in einer Rubrik wieder und nicht verstreut in vielen.

Es grüßt euch herzlich

Werner (BT 1332)

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A65   RE: Fragen und Antworten werner - 31.08.2006 08:46 
Frage: Wie schätzt ihr als Profi-Psychographen meine Beobachtung ein, dass sich manche Zeitgenossen nicht gerne typisieren lassen oder sich ungern mit dem Thema Psychographie beschäftigen, weil sie sich insgesamt weniger gerne mit sich selbst auseinandersetzten, sich reflektieren oder bewusst mit ihrem eigenen Verhalten und Wesen beschäftigen?

Konkreter Anlass ist eine Bekannte, die mir schreibt, das Thema fasziniere sie zwar, aber vielleicht wolle sie sich gar nicht genauer mit ihrem Typ beschäftigen (vorausgegangen war, dass sie zwischen zwei Typen in der Einordnung schwankt, meine Einschätzung sich jedoch mit der von zwei ihr nahen Menschen deckt und sie wohl über soviel Einigkeit in der Fremdeinschätzung - wir hatten sie alle drei als Sachtyp eingeschätzt - erschrocken ist). Ähnlich ging es vor einigen Tagen einem recht jungen HT, den ich über seinen Typ und die Risiken aufklären konnte, die er bei einer Fortsetzung seiner htypischen Lebensweise zu erwarten habe - auch er reagierte ziemlich be- und getroffen, so dass es mir fast leid tat, ihm so viele Informationen auf einmal zugemutet zu haben.

Eine andere Frage hängt da für mich dran: Ist es vielleicht hin und wieder sinnvoll, zu Anfang weniger über die dramatischen Typunterschiede zu sprechen und dafür z.B. lieber über Triaden oder typische Lösungsansätze?

Paul Watzlawick hat ja schon darüber geschrieben, dass die Konfrontation mit Informationen ungeheuren Ausmaßes häufig zu totaler Ablehnung oder psychischer Überforderung führen würde - mir scheint, die Information über den eigenen Typus könnte für manche Menschen eine solche Überforderung darstellen.

Werner (BT 1332)

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A66   RE: Fragen und Antworten heerdt - 31.08.2006 09:27 
Wer möchte gerne als "offenes Buch" vor anderen Menschen liegen, noch dazu, wenn er er den/die Leser/in selbst nicht einschätzen kann? Wer möchte sich gerne in eine Schublade "eingesperrt" wiederfinden?.
Auch wenn das nur mögliche Interpretationen eines Clienten sind, halte ich es für wichtig das sehr ernst zu nehmen. Psychographie ist eine wunderbare Sache und deshalb gehört sie so deutlich oder so zurückhaltend kommuniziert, wie es der Client oder der Anlaß verträgt. Nach meiner Erfahrung beruht der Widerstand des Gesprächspartners darauf, daß ich Psychographie zu nachdrücklich vertrete. Die eigene Begeisterung für die Sache birgt die Gefahr in sich "mit der Tür ins Haus zu fallen" und so die jeweils momentane Aufnahmefähigkeit des Clienten zu überfordern.
Druck erzeugt Gegendruck und deshalb halte viel davon Psychographie "gewaltfrei" zu kommunizieren.
Bernhard (ST)

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A67   RE: Fragen und Antworten werner - 31.08.2006 09:36 
@ Bernhard: Danke für deine Ergänzung. Im konkreten (ersten) beschriebenen Fall war es allerdings so, dass es "nur" das Buch war, das als Informationsquelle vorlag. Ich selbst habe ich jeglicher Äußerung enthalten ...

Im zweiten Fall war der Anlass, dass eine andere Typologie zitiert wurde, die nur in "schwarz und weiß" unterschied und ich meinte, "grau" sei aber auch eine denkbare Alternative.

Werner (BT 1332)

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A68   RE: Fragen und Antworten heerdt - 31.08.2006 09:45 
Wann wehrt sich der Mensch?
Und in welchen Formen kann vorliegen, wogegen er sich wehrt?
Bernhard (ST)

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A69   RE: Fragen und Antworten werner - 31.08.2006 11:52 
Ich neige eher zum Fragen: Wann hört er auf, sich zu wehren und in welcher Form haben wir dann unseren Inhalt präsentiert?

So bekommen wir vielleicht noch Handlungsspielräume, die wir bisher nicht kennen. Dass sich jemand wehrt, lässt sich sicher nicht verhindern, schließlich ist Erkenntnis eine freiwillige Angelegenheit.

Werner (BT 1332)

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A70   RE: Fragen und Antworten heerdt - 31.08.2006 13:43 
Es gelingt in unseren Zeiten des kaum mehr zu toppenden aggressiven Waren-, Dienstleistungs- und Informationsmarketings offenbar immer schwerer Menschen für das selbständige und eigenverantwortliche Aufnehmen zu gewinnen.
Wer übersättigt ist, kann keine Waren, Dienstleistungen und Informationen mehr aufnehmen; im Gegenteil bekommt er Verdauungs- und Ausscheidungsprobleme.
Könnte es sein, daß Psychographie vielfach umso besser helfen kann, je mehr der Patient Erleichterung erfährt und je weniger er vorher den hochinformativen Beipackzettel lesen und begreifen muß?
Mit welchen konkreten Maßnahmen können wir es schaffen Menschen zu unterstützen und zu interessieren ohne sie mit zuviel Informationen zu belästigen? Unter welchen konkreten Umständen beginnen sich welche Menschen (Typen) für ein Thema so zu interessieren, daß sie von sich aus mehr Informationen wollen?
Bernhard (ST)

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A71   RE: Fragen und Antworten werner - 31.08.2006 13:46 
Das ist ein sehr interessanter und lösungsorientierter Ansatz, Bernhard!

Und wie du schreibst: Die Antworten werden vermutlich je nach Typ unterschiedlich ausfallen, wenn wir einmal den Moment analysieren, als der Nutzen der PG zu Bewusstsein kam und wir uns die Zeit nahmen, uns mit ihr zu beschäftigen.

Werner (BT 1332)

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A72   RE: Fragen und Antworten heerdt - 31.08.2006 14:02 
Ich persönlich war vor dem Zeitpunkt X desorientiert, unsicher, voller ungelöster Probleme, voller unerfüllter Bedürfnisse. Trotz oder gerade wegen vielfacher Aktivitäten um meine Situation zu verbessern hielt ich mich für hilflos und ausgeliefert. Zum Zeitpunkt X bekam ich Klarheit und eine Vorstellung wie ich meine Kräfte mit Aussicht auf Erfolg einsetzen kann.

Bernhard (ST)

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A73   RE: Fragen und Antworten heather - 31.08.2006 15:00 
@Werner: Das ist eine spannende Frage, was die generelle Grundhaltung betrifft, inwiefern man / frau sich mit der PG auseinandersetzen möchte. Aus meiner Erfahrung ist es so, dass wohlbekannt bei HT´en da doch die Distanz immer noch am grössten ist-kürzlich erst sagte ein Bekannter zu mir: "Hör auf, davon zu sprechen, ich will nicht hören, was mit mir los ist." Ich hatte wirklich wenig vorher über PG erzählt.

Allerdings erfahre ich gerade bei HT´en immer wieder, dass sie in Krisensituationen dem Thema eher zugänglich sind, da der Glaube besteht, nicht normal zu "ticken" und dafür bitte eine Erklärung (oder vielleicht sogar Rechtfertigung) zu finden.

M.E. haben ´BT´en und ST´en die geringeren Schwierigkeiten zur Thematik- in Seminaren oder auch in der Beratung "freunden" diese sich schnell mit dem Thema an- leuchtet mir auch ein, denn die persönliche Auseinandersetzung mit sich selbst (EigenBEZIEHUNG) ist dann denke ich für die HT´en am schwierigsten. Konnte ich damit Deine Frage ein Stück weit beantworten?


Nadine (HT)

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A74   RE: Fragen und Antworten heerdt - 31.08.2006 15:31 
Weg von der Theorie !
Gibt es irgendwo schon eine Fallsammlung: Mit welchen Aktivitäten und bei welchem Anlass wurden Personen welchen Typs für die Psychographie (Beratung, Coaching, Seminar, Mitgliedschaft) gewonnen ?

Bernhard (ST)

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A75   RE: Fragen und Antworten werner - 31.08.2006 15:48 
Bernhard: Leider gibt es noch keine ausführliche Sammlung, wie du sie meinst. Auf der Klausur 2005 in Ratingen haben wir mal eher locker gesammelt, aber ich weiß grade nicht, ob das protokolliert wurde.

Werner (BT 1332)

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A76   RE: Fragen und Antworten michael - 07.09.2006 09:17 
"für die Psychographie (Beratung, Coaching, Seminar, Mitgliedschaft) gewonnen ?"

Eine Formulierung, die ich hinsichtlich der in Böblingen thematisierten Erfahrungen unserer Schweizer Kollegen für nicht ganz so glücklich halte.

Ich selbst versuche nicht Menschen zu gewinnen, sondern sie für ein Thema zu interessieren.

Meinungen dazu?
Herzliche Grüße,
ST M.

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A77   RE: Fragen und Antworten jean-pierre - 07.09.2006 10:08 
Das Thema scheint sehr interessant zu sein. Zumal die verschiedenen Grundtypen angesprochen werden.

Ich nehme an, dass ein ST Grundtypus eher für das Thema die Menschen gewinnen will, was durchaus sehr gut ist, weil damit die ST angesprochen werden.

Wenn ich sogar noch weiter ausholen könnte, ist das erweiterte Psychographie-Modell 81 sehr aussagekräftig. Auch in Bezug auf Beratungen, Analysen, und Seminare aller Arten.

Berndt kombiniert auch das erweiterte Modell mit der Gewaltfreien Kommunikation. So soll es auch sein.

Wir Menschen sind so verschieden, dass wir auch einen Kurs besuchen werden, der wie folgt ausgeschrieben wurde: Dipl. Coach GCS.

Aus meiner Sicht, sollten wir für das erweiterte Psychographie Modell 81 eingehen und dabei den Nutzen für die Menschen aufzeigen. Danach ist es nicht mehr so wichtig, auf welchem Weg ich dies tue.

Brandneu ist unsere Erfahrung an der Messe gewesen. Dort störte es keinem der Werbeaushang (Schule, Beratung, Analyse, Forschung). Eher im Gegenteil. Wir wurden danach gefragt.

WICHTIG IST: Das erweiterte Psychographie Modell 81 wollten die Menschen kennen lernen. Das Echo war grandios und erstaunlich!!

Dies spricht für das offenen Modell 81 !!

Herzliche Grüsse aus der Schweiz

Jean-Pierre, Typuskop-Code: 1332

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A78   RE: Fragen und Antworten mkm - 07.09.2006 14:32 
Typdefinition als Ziffernfolge

Ist Allen klar, wie diese zustande kommt? Ich habe in meiner Erinnerung, dass der Grundtyp die Reihenfolge festlegt: BT starten im Bereich Beziehung, ST im Zeitbereich, HT im Tätigkeitsbereich. Offensichtlich habe ich eine Änderung nicht mitbekommen.

Jetzige Reihenfolge
1. Grundtyp (1 - BT, 2 - ST, 3 - HT)
2. Bereich Beziehung (1 - Du, 2 - Ich, 3 – Wir)
3. Bereich Zeit (1 – Gegenwart, 2 – Vergangenheit, 3 – Zukunft)
4. Bereich Tätigkeit (1 – Fühlen, 2 – Denken, 3 - Machen)

Farblich Orientierte: 1 – Gelb, 2 – Blau, 3 - Rot

Ist es für dass ALLGEMEINE Verständnis nicht sinnvoller Bezeichnungen zu verwenden?
Werde ich langsam ein 2331?

Monika (2131)

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A79   RE: Fragen und Antworten werner - 08.09.2006 09:44 
@ Monika:

Danke für deine Nachfrage wegen des Typen-Codes. Er wurde ja bisher "nur" im Rundbrief des Vereins und hier im Forum vorgestellt/diskutiert bzw. es wurde auf den ausführlichen Artikel hingewiesen, wo er beschrieben ist - gut also, dass du nochmal fragst, damit auch die neuen Forums-Leser die Quelle einsehen können:
www.psychographie.de/typen-code.htm

"Ist Allen klar, wie diese zustande kommt?"

Ich hoffe, der Artikel klärt die Idee dahinter und auch, warum die Reihenfolge immer gelb-blau-rot ist und nicht mehr (wie früher, als ich noch mit Wörtern experimtentiert habe, jeweils im Bereich des jeweiligen Typs startend).

Zu deiner Frage, ob es nicht sinnvoller wäre, Begriffe zu verwenden: Es gibt ja schon Begriffe, aber die sind halt in irgend einer Sprache verfasst und müssten übersetzt werden. Die Esperanto-Begriffe haben sich nicht durchgesetzt bzw. waren zu fremdklingend. Außerdem würde das den künftigen chinesichen, japanischen und arabischen Psychographen nicht helfen - die Ziffern sind zum Glück weitestgehend international, daher die Wahl.

Gruß von Werner (BT 1332)

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A80   typuskop-typuskopie-typuskologe/in bluaflava - 08.09.2006 12:05 
ich bin mir nicht sicher, ob die suche noch aktuell ist nach einem begriff, der die psychographie ohne "psy" beschreiben könnte.

gestern kam mir ein gedanke, nachdem ich das wort typuskop verwendet hatte:
typuskopie
gibt es bisher weder bei google noch bei wikipedia.

dann habe ich noch versucht, eine "berufsbezeichnung" für den psychographen zu finden.
da wurde es dann schwieriger.
am naheliegendsten schien mir der
typuskologe/in.
klingt vielleicht etwas kompliziert oder zu medizinisch?
aber frei wäre wohl auch dieser begriff.


petra - ST/ich/zukunft/fühler - 2231

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A81   RE: Fragen und Antworten werner - 08.09.2006 13:24 
@ Petra: Die Suche bezog sich nur auf einen Ersatz für "Psychogramm" als Ergebnis der Typanalyse.

Ein Wort wie "Psychographie", das in so vielen Büchern und Internetseiten verwendet wird, kann nicht einfach ersetzt werden, auch wenn die Alternativen noch so reizvoll klingen.

Aber eine von der Mehrheit akzeptierte deutsche Übersetzung in einem Wort, sowohl für "Psychographie" als auch für "Psychograph" ist meines Wissens noch nicht gefunden worden. Vielleicht braucht es hier auch gar nicht das EINE Wort, wer weiß?

Auf der Messe sagten wir meist: "Die Psychographie ist eine lösungsorientierte Typologie", was zwar zu weiteren Nachfragen führte, aber zumindest das "Psy..." aus der Blickrichtung nahm. Einer fragte sogar: "Hat das was mit Psychologie zu tun?" :-)

Werner (BT 1332)

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A82   RE: Fragen und Antworten jean-pierre - 12.09.2006 16:38 

Liebe Psychographen
An der Messe in der Schweiz war die Begriffserklärung kein Thema. Vielmehr interssierte es die Menschen, was ist die erweiterte Psychographie mit dem Modell 81 und was kann ich damit tun!!
Sobald der Grundtypus erklärt wurde, schon kam ein Schmunzeln oder ein verdecktes Lachen auf. Das wieder erkannte, scheint doch zu nützen.
Vielmehr waren die Besucher erstaunt über die Stärken, Ressourcen und Kontrolleur. Ein Psychologin war so begeistert, dass Sie sagte: (auf Deutsch)"Die vielen Sozialarbeiter und Psychologen hätten einen riesen Gewinn mit der erweiterten Psychographie. Die betroffenen Menschen (Sozialempfänger,etc.) könnten weniger forsch angegangen werden und könnten sogar damit geholfen werden. Wann kommt ihr vorbei (staatl. Stelle)?"

Wir müssen uns auf die Einfachheit und der lösungsorientierte Aspekt der erweiterten Psychographie stützen.

Warum so kompliziert, wenn es einfach geht!!


Jean-Pierre (1332)

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A83   RE: Fragen und Antworten werner - 12.09.2006 16:57 
@ Jean Pierre: Genau - die spezielle Problemlösungskompetenz, die das erweiterte Modell mit seinen vier Ressourcen (plus natürlich die vielen anderen aus den Triaden) anzubieten hat, können einen unvergleichlichen Unterschied bewirken.

Ich habe schon Sätze gehört wie "Wofür ich viele Jahre an Selbsterkenntnis benötigt habe, wurde mir hier (in der Typusanalyse) in einer halben Stunde präsentiert."

Also scheint mir auch unser "Markterfolg" stark mit der Nutzung der PG81 als Werkzeug und weniger als Theorie (die es natürlich ebenso braucht) zusammenzuhängen.

Werner (BT 1332)

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A84   RE: Fragen und Antworten werner - 25.09.2006 08:43 
Hallo "Boders": Bitte entschuldigen Sie, dass ich Ihren Beitrag/Ihre Frage hierher umziehe - ich denke, es ist eine Frage, die hierher optimal passt:

Sie schrieben: "Hallo,

vor kurzem bin ich über einen Link auf die Psychographie gestossen und habe gleich die Typentests gemacht.
Allerdings ist mir schon vor Jahren in einem Buch über NLP die Psychographie nach Friedmann begegnet, und es hat mich fasziniert, allerdings auch verwirrt, da ich mich weder dem Beziehungstyp noch dem Sachtyp eindeutig zuordnen konnte. Klar war nur, kein Handlungstyp.


Jetzt habe ich die zahlreichen Artikel im Netz über die drei verschiedenen Typen und die Untertypen gelesen, ein Buch ist auch schon auf dem Weg zu mir.
Ich finde die Psychographie sehr  aufschlussreich und verständlich, auch hilfreich im Umgang und Verständnis mit und für Familie und Freunden. Die Unterbereiche Zeit und Beziehung kann ich nachvollziehen. Im Prinzip auch den Unterbereich Tätigkeit.
Aber eins ist mir immer noch unverständlich: Wie äussern sich die Unterschiede zwischen einem Beziehungstyp / Denker und einem Sachtyp / Fühler?
Auch Unterschiede z.B. zwischen HT / Fühler und BT / Macher oder ST / Macher und HT / Denker sind mir unklar.
Aber natürlich interessieren mich aus persönlichen Gründen am ehesten BT / D und ST / F.
Falls irgendwo dieses Thema schon besprochen wurde, würde ich mich über einen Hinweis freuen, ansonsten über Antworten. ;)

Liebe Grüsse Boders

Ps. Kann es sein, dass dieses Posting schon Rückschlüsse zulässt auf meinen Typ und Untertyp?"


Rückschlüsse auf den Typus aus Postings sind in der Tat hin und wieder (vor allem bei mehreren Einträgen) möglich, allerdings nur als "Typverdacht", da wir in der PG von einer "konsensuellen Typzuordnung" als fachlich angemessen ausgehen (d.h., es geschieht gemeinsam zwischen Analysant und Typberater).

Zur Frage der Unterscheidung von Typen, die auf den ersten Blick ähnlich erscheinen können, wurde schon häufiger diskutiert - hier nochmal eine Zusammenfassung:

1. Zunächst den Grundtypus genau analysieren. Ein Sachtyp und ein Beziehungstyp sind hier deutlich verschieden und die Untertypen Denker/Fühler/Macher wurden nur bei Friedmann "eingemischt", da er anfangs von einer Gleichsetzung BT=Fühler, ST=Denker ausging. Diese Zuordnung wurde im erweiterten PG-Modell aufgegeben, wird aber in manchen Internetseiten und Büchern (auch im von Ihnen aufgeführten?) noch so beschrieben.

2. Auch Fühler, Macher und Denker unterscheiden sich deutlich, wie in den Typbeschreibungen der neueren Bücher zu erlesen - wobei natürlich auf die "Gewichtung" zu achten ist.

3. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium sind die Erfahrungen mit den Ressourcen: Wenn jemand die Verhaltensweisen aus dem Bereich des STs bei der Problemlösung besonders helfen, könnte das für den BT sprechen. Helfen ihm die des HT, denke ich eher an einen ST. Dasselbe lässt sich auf die Untertypen anwenden, entlang der "Landkarte".

Da diese Fragen aber häufiger kommen, wird zur Zeit an einer Liste gearbeitet, in welcher die Untertypen hinsichtlich ihrer Grundtyp-Zugehörigkeit differenzierter beschrieben werden - z.B. ist ein HT-Macher eher am "ordentlich machen" als ein ST-Macher. Oder ein BT-Fühler sieht eher das Schöne, Gute, Positive usw. als ein HT-Fühler, der eher wahrnimmt, was nicht in Ordnung ist usw.

Werner (BT 1332)

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A85   RE: Fragen und Antworten boders - 25.09.2006 10:28 
Oh Hoppla, tut mir leid, natürlich, hätte hier die Frage stellen können.

Mmh, die Diskussionen über die Unterscheidungen der Ähnlichkeiten der Typen habe ich leider noch gar nicht gefunden. Da hatte ich schon gezielt Beiträge danach abgesucht (auch Suchfunktion).
Die Unterschiede zwischen den einzelnen Grundtypen sind mir schon klar, auch die Unterschiede zwischen den einzelnen Untertypen. Nur eben die Unterschiede zwischen den Kombinationstypen nicht, speziell der Grundtypen und Tätigkeiten.

Naja, aufgrund der Ressourcen und verschiedener Beiträge hier (Wellenlänge, Wiedererkennungseffekt!) tendiere ich im Moment zu BT / D.

Im Buch (Klaus Fritz, Ein Sternenmantel voll Vertrauen, dtv 98) ging es um die Grundtypen und zwei Untertypen (ich-vergessen u. ich-bezogen). Ist schon lang her. Es ging nicht speziell um Psychographie, es wurde als ein Konzept unter verschiedenen vorgestellt (NLP, lösungsorientierte und systemische Therapie).

Eine Liste differenziert beschriebener Untertypen wäre wirklich wunderbar.

Jedenfalls danke für die vielen Zusammenstellungen zu den ganzen Typen, ist schon toll was da innerhalb weniger Jahre zusammengekommen ist.

Schöne Grüsse Boders (zur Zeit BT / D / Ich / Gegenwart)

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A86   RE: Fragen und Antworten werner - 25.09.2006 10:34 
Haben Sie folgende Seiten schon entdeckt:

Fühler: www.psychographie.de/0001.htm
Denker: www.psychographie.de/0002.htm
Macher: www.psychographie.de/0003.htm

Ich denke mal, da wird schon einiges deutlicher.

Danke für die gezielte Nachfrage, tatsächlich ist seit 1998 einiges passiert und es gibt auch noch einiges zu präzisieren (u.a. die Kombinationsbeschreibungen wie von Ihnen eingefordert und in Vorbereitung)

Werner (BT 1332)

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A87   RE: Fragen und Antworten boders - 25.09.2006 11:19 
Oh ja, danke, die habe ich schon bereits gelesen und die anderen Seiten auch.

Ich habe endlich den Thread (Fühler / Denker / Macher: Probleme und Lösungen) gefunden, wo ich das nachlesen kann, wonach ich gesucht hatte. Hatte ich wohl gestern beim vielen Lesen übersehen.

Schöne Grüsse Boders

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A88   RE: Fragen und Antworten werner - 25.09.2006 11:57 
Gerade wurde eine überarbeitete Seite fertig, auf der einfachster Zugang zu einer Reihe von Themen möglich ist - vielleicht hilft das noch ein bisschen beim Vertiefen:

www.psychographie.de/index2.htm

Werner (BT 1332)

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A89   RE: Fragen und Antworten simon - 01.10.2006 20:05 
Hallo,
mich würde mal aus psychographischer sicht der unterschied zwischen „ich“ und „egoismus“ interessieren?


Simon

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A90   RE: Fragen und Antworten birgit - 01.10.2006 21:54 
Hallo Simon,
der DUDEN beschreibt den Egoismus als Selbstsucht, Eigennutz, selbstsüchtige Handlungen, Ichsucht und einiges mehr. Ich denke daran erkennt man schon einiges, vorallem da in drei Wörtern alleine schon das Wort "Sucht" vorkommt. Eine Sucht beschreibt etwas Negatives. Sowohl für sich selber, als auch meistens für die Umwelt. Ein Mensch mit egoistischer Einstellung kann sich schlecht auf Andere einlassen.
Ein "Ich" in der Psychographie schätzt und geniesst sein "Ich". Dies muss aber nicht negativ für die Mitmenschen sein. Einem Ich - Menschen wird es z.B. nicht langweilig mit sich selbst. Im Gegenteil, die Zeit, die man mit und für sich selbst hat, wird sehr genossen. Und deswegen werde ich auch jetzt auf hören zu schreiben, da ich noch Zeit für mich will.
Lieben Gruss von einer Ich -HT
Birgit

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A91   RE: Fragen und Antworten simon - 02.10.2006 11:15 
hallo birgit,
die antwort ist echt gut verständlich für mich.

lg

Simon

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A92   RE: Fragen und Antworten buchfrau - 02.10.2006 13:32 
Hallo Simon,

mein Sohn (16 Jahre) ist auch ein HT-Ich und da gibt es schon Züge die sehr egoistisch sind. Typisch zum Beispiel, dass er zu jeder Tages- und Nachtzeit in mein Zimmer kommt um etwas zu erfragen oder damit ich etwas für ihn tue. Zum Beispiel wollte er sich vorgestern Nacht um 1:00Uhr Pommes machen und die Fritteuse funktionierte nicht. Da kommt er dann in unser Schlafzimmer und weckt mich, damit ich sie ihm sofort repariere.
Er käme auch nie auf die Idee etwas für mich mit einzukaufen oder sich nach mir zu richten, oder mir etwas zum Trinken aus der Küche mit zu bringen. Der Egoismus ist auch nicht alleine auf mich begrenzt, sondern wenn Freunde da sind, macht er sich was zum Essen oder Trinken, geht in sein Zimmer und konsumiert das dann gemütlich, ohne auch nur auf die Idee zu kommen seine Freunde zu fragen, ob sie auch etwas möchten.
Die Welt dreht sich alleine um ihn und alle müssen für ihn parat stehen. Für mich ist das purer Egoismus, für den er allerdings nicht wirklich etwas kann, weil das eben sein Typ ist. Wenn ich ihn darauf hinweise, versteht er schon was ich meine, er ist aber leider gegenwartsbezogen, so dass er dies schnell wieder vergisst.
(Was er auch ganz "Ich"-mäßig erlebt, was weniger egoistisch ist, ist, dass er meint alle Leute auf der Straße schauen ihn an.)
Dass dies auch Vorzüge hat, hat Birgit oben ja schon beschrieben: ich musste zum Beispiel als er klein war, mir nie Sorgen machen, dass ihm langweilig ist, weil er sich sehr gut mit sich selbst beschäftigen konnte und immer noch kann.
Es wäre schön von anderen "Ichs" zu hören, vor allem mit anderen Grundtypen, wie sich das "Ich " da auswirkt.

Petra 1323 BT-Wir-Vergangenheit-Macher

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A93   RE: Fragen und Antworten werner - 02.10.2006 15:18 
@ Simon: Das interessante an diesem Thema finde ich, dass gerade die Du-Bezogenen sich als "Egoisten" fühlen, wenn sie mal was für sich selbst machen ("Ressourcennutzung").

Die Ich-Bezogenen finden ihre Einstellung (wie Petra geschrieben hat) ziemlich normal. Für mich als Wir-Bezogener sind beide Seiten leicht unverständlich ...

Werner (BT 1332)

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A94   RE: Fragen und Antworten bluaflava - 02.10.2006 15:34 
vielleicht hilft zum verständnis eine ich- erklärung

ich kenne es von mir auch, dass ich mir etwas zu trinken hole und es versäume, nachzufragen, ob andere auch etwas möchten.
das ist deshalb so, da ich davon ausgehe, dass sich jeder andere doch auch etwas holen kann, wenn er durst hat.
ebenso ist es bei allem anderen.
die eigenkompetenz, die ich da in mir trage, traue ich automatisch anderen auch zu.is doch super, wenn man es sich so herum überlegt, oder?

deshalb oft die antwort, die ich von vielen anderen ich - bezogenenen auch kenne, wenn sich jemad beschwert:
"selber schuld... "

das kommt aber oft blöd und egoistisch an- außer bei ich - bezogenen unter sich vielleicht.

ich habe es bei mir zuhause so gelöst, dass immer ein paar gläser/getränke auf dem küchentisch stehen und ich zu meinem besuch sage, dass er sich einfach bedienen soll.

petra - ST/ich/zukunft/fühler - 2231

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A95   RE: Fragen und Antworten buchfrau - 02.10.2006 16:12 
@petra ST

Es kommt wirklich auf den Blickwinkel an. Für mich ist es unverständlich, wie jemand nur an sich denken kann. Andererseits, wenn jeder an sich denkt ist für alle gesorgt.
Das ist halt im Eltern-Kind-Verhältnis eventuell noch schwerer, da ich als Mutter alters- und kompetenzbedingt sowieso mehr für mein Kind mache (im Sinn von wirklich machen und erledigen) als dieses für mich und dann eine eher egoistische Grundeinstellung doch sehr unbefriedigend für den anderen (mich in dem Fall) sein kann.

Mir geht es so, dass ich diese Einstellung in Anbetracht dessen, dass ich daran glaube, dass das Leben ein "Geben und Nehmen" ist, oft nur schwer ertragen kann.

Aber seit ich die PG kenne, nehme ich typbedingte Eigenheiten von anderen seltener krumm. Ich als "Wir" habe sicherlich auch Züge, die andere nerven.

Gruß
Petra 1323 BT-Wir-Vergangenheit-Macher

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A96   RE: Fragen und Antworten werner - 15.10.2006 19:37 
Frage ans Redaktionsteam (und die Forum-Kollegen): Haltet ihr ein "Thema des Monats" für denkbar, bei dem es nur um einen der Typen geht? Zum Beispiel fände ich einen Austausch über "Handlungstypen und Kinder" sehr interessant - da höre und erlebe ich immer wieder allerlei, das mit (als BT?) zum Nachdenken (oder Freuen) bringt.

Werner (BT 1332)

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A97   RE: Fragen und Antworten bluaflava - 15.10.2006 22:06 
guten abend werner,

du wirst es kaum für möglich halten, aber den gedanken hatte ich auch schon mal ;-D.

werde mich im team beraten.
von meiner seite zustimmung.

sollte es dann eher eine reine sparte, HT, BT, ST, sein oder mit zusatz wie eben: HT UND KINDER?

petra - ST/ich/zukunft/fühler - 2231

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A98   RE: Fragen und Antworten mary - 16.10.2006 13:38 
Ich könnte mir das auch als sehr interessant vorstellen! Allerdings fände ich eine Sparte mit Zusatz besser um die Themen kompakter zu halten. "Nur" BT/ST/HT als Thema ist vielleicht zu breit gefächert.....
Aber wir werden uns beraten :-)

Lg Marion (BT)

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A99   RE: Fragen und Antworten werner - 16.10.2006 13:40 
@ Marion: Ich meinte schon mit Zusatz "HT und Kinder" oder genauer "Wie reagieren HTs auf Kinder?"

Werner (BT 1332)

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A100   RE: Fragen und Antworten simon - 17.10.2006 22:28 
Hallo,
na als erstes kommt die Überraschung, das da, kann da länger und lauter schreien als ich.
Und was kostest so was ? Wie ist das Preis Leistungsverhältnis? Wie schnell wächst so was, wann kann so was arbeiten gehen? Nutzt mir so was überhaupt…

Simon (ht, ich, meine zeit, empfinder)


Simon

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A101   RE: Fragen und Antworten werner - 18.10.2006 07:58 
@ Simon: Das war noch kein Thema, sondern nur eine Anfrage ans Redaktionsteam, ob es eins als "Thema des Monats" sein könnte.

:-) "Empfinder" gefällt mir gut ...

Werner (BT Denker 1332)

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A102   RE: Fragen und Antworten bluaflava - 26.10.2006 20:52 
wir (das red.-team) haben uns nun folgendes überlegt:
da der ursprüngliche gedanke des "thema des monats" der war, die beiträge in der "Ttut" zusammenzufassen um einen tabellarischen überblick der typen zu bestimmten themen zusammenstellen zu können, wäre es wohl mit einem typspezifischen thema, indem es "nur" um 1! typ geht, schwierig. denn dann würden die vergleiche zu den anderen typen wegfallen.
daher denken wir, dass dies eher etwas für "themen allgemein" wäre.

werner, mir ist bewußt, dass dieser satz über 6 zeilen geht- habs gezählt!!! ;-D

lg

petra - ST/ich/zukunft/fühler - 2231- redakteurin

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A103   RE: Fragen und Antworten bluaflava - 26.10.2006 20:52 
und prompt VERzählt. es war doch noch ein punkt dazwischen ;-D

petra - ST/ich/zukunft/fühler - 2231

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A104   RE: Fragen und Antworten u0 - 28.10.2006 15:31 
Hallo,
gibt es eigentlich verschieden Denker?
So etwas wie Schnell- und Langsam, Rückwärts- oder Querdenker?
Ich habe festgestellt, dass ja einige Menschen recht langsam Denken.
Da kann man ja zwischenzeitlich Hauser auf- und abbauen oder Schachbretter erobern…

grüße


u0

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A105   RE: Fragen und Antworten werner - 28.10.2006 17:20 
Hallo u0,

kombiniert mit dem Grundtyp unterscheiden sich die Denker doch ziemlich, also Sachtyp-Denker, Handlungstyp-Denker und Beziehungstyp-Denker.

Dann gäbe es da noch die Unterteilung des Bereichs Denken in eine Triade "bewusstes Denken - unbewusstes Denken - halbbewusstes Denken" ... aber das geht natürlich in die psychographischen Details, ich weiß ja nicht, wie sehr du darin bewandert bist?

Querdenker sind jedenfalls recht nützlich :-))


Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A106   RE: Fragen und Antworten birgit - 28.10.2006 17:50 
Hallo uO,
interessantes Kürzel. "uO", ist das ein neues Mineralwasser oder ein neuer Telephonnetzanbieter. Könnte auch die Abkürzung für "unnützes Obrigkeitsdenken" sein...
Mir würden da noch viele Möglichkeiten einfallen. Auch Dir möchte ich sagen, dass ein Forum zwar die Möglichkeit bietet, unerkannt mitzuschreiben, doch antwortet man solchen Teil-nehmern weniger gern, wenn man so gar kein Gefühl für das Gegenüber bekommt.
Freundlich grüsst
Birgit

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A107   RE: Fragen und Antworten u0 - 28.10.2006 19:30 
Hallo Werner,
>Dann gäbe es da noch die Unterteilung des Bereichs Denken in eine Triade "bewusstes Denken - unbewusstes Denken - halbbewusstes Denken" ... aber das geht natürlich in die psychographischen Details, ich weiß ja nicht, wie sehr du darin bewandert bist?<

wie gut ich darin bewandert kann ich selber schlecht beurteilen, man müsste sich darüber ja schon etwas genauer austauschen ..

aber interessant ist das Gebiet schon.

@ Birgit  Ja erzähl mir mal, was dir bei meiner Abkürzung alles in den Sinn kommt…


grüße


u0

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A108   RE: Fragen und Antworten buchfrau - 28.10.2006 19:51 
@uo
"wie gut ich darin bewandert kann ich selber schlecht beurteilen, man müsste sich darüber ja schon etwas genauer austauschen .."
Wie gut kennst du dich denn mit den Grundtypen und den Untertypen aus?
Kennst du die Typenbilder und die dazugehörigen Ressourcen?
Oder wie lange beschäftigst du dich schon mit dem Thema?
Konntest du dich selbst schon einordnen bei einem Grundtyp und den Untertypen?

Das wären alles Anzeiger, wie tief du im Thema drin bist und ob du schon mit den Infos über Unteruntertypen etwas anfangen kannst. Der Link für die UUtypen wäre auf jeden Fall folgender:
http://www.psychographie.de/unter-ub.htm
Viel Spaß beim Stöbern!

Petra 1323 BT-Wir-Vergangenheit-Macher

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A109   RE: Fragen und Antworten u0 - 28.10.2006 20:22 
@ buchfrau Konntest du dich selbst schon einordnen bei einem Grundtyp und den Untertypen?

Sicher das, 1 von 6,4 Milliarden… müsste es nicht Team 6,4 Milliarden sein.

Grüße


u0


Ps: wichtig wäre nicht wer, sondern warum..

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A110   RE: Fragen und Antworten birgit - 28.10.2006 20:29 
Salute "uO",
als Denker, nehme ich an, dass Dir auch genügend weitere ohne meine Hilfe einfallen.
Aber vielleicht kannst Du trotzdem Dich mal genauer vorstellen.
Birgit

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A111   RE: Fragen und Antworten buchfrau - 28.10.2006 20:41 
@uO
"@ buchfrau Konntest du dich selbst schon einordnen bei einem Grundtyp und den Untertypen?"
Mit deinem Statement hast du dich als eher "Unwissender" bzgl. des Themas Psychographie geoutet. Mein Grundtyp und meine Untertypen stehen neben meiner Unterschrift.:-)

"Sicher das, 1 von 6,4 Milliarden… müsste es nicht Team 6,4 Milliarden sein." Das stimmt wenn du den vierten Bereich dazu nimmst.
Ich empfehle dir den Crashkurs Psychographie auf:
http://www.psychographie.de/crashkurs.htm

Falls du ernst gemeinte Fragen dazu hast, bekommst du hier gerne Antworten.

Petra 1323 BT-Wir-Vergangenheit-Macher

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A112   RE: Fragen und Antworten u0 - 28.10.2006 20:58 
Ja jetzt, ergibt eigentlich gelb, rot und blau zusammengemischt nicht schwarz…


u0

u0 = U-Bahn Liene 0, nach 0 kommt nix ....  

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A113   RE: Fragen und Antworten engel - 28.10.2006 21:24 
@uO

bei Ebay gibts "Spassbieter", die weniger erwünscht sind...!
Bei uns im Forum legen wir wert auf Menschen, die sich ersthaft mit dem Thema der Psychographie beschäftigen oder beschäftigen wollen!!!
Leider fehlt Deinen Beiträgen Ernsthaftigkeit und jegliches ehrliches Interesse!

Vielen Dank für Deinen Besuch!

Kathleen (ST, Du, Macher, Gegenwart)

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A114   RE: Fragen und Antworten u0 - 28.10.2006 21:40 
Ach so, ich bin nicht erwünscht, ja ok
Ja dann adios

Grüße



u0

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A115   RE: Fragen und Antworten werner - 29.10.2006 09:21 
@ U0: DU bist schon erwünscht, nur solche Art von Fragen oder solche Art von "Interesse" in einem Fachforum ist relativ schwer einzuordnen. Wenn ich deine Statements lese, bekomme ich den Eindruck, dass du ein Beziehungstyp sein könntest und da ich selbst auch so einer bin, kann ich deine Art des Kommunizierens nachvollziehen ...

Die Psychographie kann durchaus Angst machen mit dieser Fülle von nicht allgemein bekannten Informationen - da ist eine "Spaßreaktion" für Beziehungstypen normal und könnte als der Versuch gedeutet werden, unangenehme oder verwirrende Informationen aus dem eigenen Hirn fernzuhalten :-) ... sonst müsste man sich ja genauer damit beschäftigen und sich womöglich der Tatsache stellen, dass man auch als einer von 6,4 Milliarden zu einer Gruppe gehört und eben nicht nur einzigartig ist.

Und dass schwarz (oder weiß) alle Farben enthalten wusste man früher auch nicht ...

@ Kathleen: Wir beschäftigen uns natürlich AUCH ernsthaft mit dem Thema, aber ganz ohne Spaß geht es hier doch nicht ab, oder?




Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A116   RE: Fragen und Antworten birgit - 29.10.2006 09:46 
Guten Morgen Werner,
ich denke auch Kathleen hat überhaupt nichts gegen humorvolle Einträge, ich ebenso wenig, allerdings kommen auch mir die bisherigen Einträge unter einem undefinierbaren Kürzel etwas bizar vor.
Und da hatte Kathleen eindeutig recht, mit ihrem Statement. Ob man nun BT oder sonstwas ist. Die Art und Weise, wie man im Forum kommuniziert sollte allen, auch neuen Forum-Schreibern klar sein.

Birgit

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A117   RE: Fragen und Antworten buchfrau - 29.10.2006 09:49 
@vorangegangene Antworten
Ich halte es auch für wichtig, dass die Net(t)iquette eingehalten wird, in dem Fall Punkt 5:"Kennzeichnen Sie Humor, Ironie oder Sarkasmus."

Ist es eigentlich irgendwo verankert, dass man sich genauer vorstellen muss, wenn man hier schreiben möchte?

Petra 1323 BT-Wir-Vergangenheit-Macher

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A118   RE: Fragen und Antworten werner - 29.10.2006 09:58 
Guten Morgen, Birgit,

"ich denke auch Kathleen hat überhaupt nichts gegen humorvolle Einträge, ich ebenso wenig, allerdings kommen auch mir die bisherigen Einträge unter einem undefinierbaren Kürzel etwas bizar vor."

... ich wollte nur den Eindruck abmildern, wir seien hier ausschließlich "ernsthaft" - und "undefinierbare Kürzel" sind nirgends verboten; jeder hat hier auch eindeutig das Recht, anonym Fragen zu stellen oder mitzuschreiben, solange der Inhalt im Rahmen bleibt.

Schau, ich sage in meinen Vorträgen, man könne im Forum unter "Fragen und Antworten" jede noch so einfache Frage stellen - dann möchte ich mit dafür sorgen, dass jemand so lange es geht auch ernst genommen wird, auch wenn uns vielleicht ein Statement nicht gleich klarwerden lässt, worauf eine Frage abzielt.

"Und da hatte Kathleen eindeutig recht, mit ihrem Statement. Ob man nun BT oder sonstwas ist. Die Art und Weise, wie man im Forum kommuniziert sollte allen, auch neuen Forum-Schreibern klar sein."

Einerseits hast du recht - man könnte erwarten, dass vorher die Netiquette gelesen wird, aber von einem BT? :-)

Und zur Art und Weise möchte ich den Punkt 1 der Netiquette hier nochmal unterstreichen: "Seien Sie höflich." Das vermisse ich leider manchmal in mancherlei Beiträgen ... immerhin ist es ein öffentliches Forum und eines, das auch in einigen Jahren noch (hoffentlich) gelesen werden kann.

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A119   RE: Fragen und Antworten birgit - 29.10.2006 12:09 
Salute Werner,
genau aus diesem Grunde, da dieses Forum eine gewisse Beständigkeit aufweisen soll, sollte die Form gewahrt bleiben.
Was sagt eigentlich "uO" nun zu der Diskussion. Würde mich doch sehr interessieren, wie sich ein neuer Interessent solch` ein Forum und dessen Benützung vorstellt. Es geht ja nicht nur ausschliesslich um das Geschriebene, sondern immer auch um den Menschen, der dahinter steht.

Birgit

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A120   RE: Fragen und Antworten bluaflava - 29.10.2006 12:39 
hallo uO

grundsätzlich ist jeder im forum willkommen, somit auch du.
dass deine antworten, von der zunächst von mir als ernsthaft verstandenen frage, etwas abgedriftet ist- nun ja... könnte man evtl. durch eine vermutete typzugehörigkeit erklären.
aber egal.

um auf deine frage zurückzukommen:
woran erkennst du denn, das jemand schnell, respektive langsam denkt?
denken ist doch etwas introvertiertes und ich ich bezweifle, ob jemand in der lage ist, zu erkennen, in welchem tempo das passiert.
meintest du vielleicht das umsetzen der gedanken in taten? denn taten sind sichtbar und die geschwindigkeit hierbei auch.



petra - ST/ich/zukunft/fühler - 2231

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A121   RE: Fragen und Antworten michael - 29.10.2006 14:36 
Durch die Dis mit und über die Beiträge von U0 ausgelöst hätte ich an alle hier mal folgende Frage:

Wer diskutiert von Euch noch in anderen Foren? Und welche sind das?
Gruß,
M.

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A122   RE: Fragen und Antworten buchfrau - 29.10.2006 15:10 
@ M
Ich war früher in verschiedenen Tierforen. Momentan bin ich aber nur hier.

Petra 1323 BT-Wir-Vergangenheit-Macher

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A123   RE: Fragen und Antworten jean-pierre - 29.10.2006 15:53 
@michael

Ich war schon im Forum der geisteswissenschaft. Musste aber feststellen, da ging es nur um Prüfungsmodalitäten und Wissensfragen.

Ich war auch im Forum einer politischen Partei.
Das ging lustig her und wurde wegen Konkurrenz-Problematik gesperrt.

Dann bin ich ab und zu im Medizinischen Forum.
Oh, da gibts leckeres zum Lesen zu diversen Krankheiten und deren Auswirkungen zum Organismus.

Last but nor least bin ich auch noch im ILP-Forum.
Na, da staunst du nicht war.
Achtung: Friedmann hat kein Forum, es ist das Institut Laser et Plasma.
Ich bin ein Technischer Narr/Verssener und kann dort die neusten Errungenschaften zur Lasertechnologie ansehen und manchmal eine Frage stellen.

So, das wärs.

Doch ich habe noch etwas vergessen. Mit OU oder BlaBla melde ich nie an. Da bin ich zu anständig.
Ich werde auch nie in ein Forum "Unter der Gürtellinie" einsteigen.

Lieber Gruss aus der verregneten Schweiz



Jean-Pierre (BT)

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A124   RE: Fragen und Antworten werner - 28.11.2006 19:09 
Bitte und Frage an diejenigen, die ihren Typ kennen:

Welche "Belohnungen" für Leistungen im Angestelltenverhältnis würden euch besonders motivieren?

Bisher fallen mir Geldprämien (für Sachtypen), Freizeit (für Beziehungstypen) und mehr Handlungsspielraum oder besondere Events wie Kurzurlaube oder Städtereisen (für HTs) ein, aber sicher gibt es hier noch mehr.

Hintergrund: Ich möchte das Belohnungssystem in einem Unternehmen, das ich berate, typgerecht optimieren.

Vielen Dank im Voraus!

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A125   RE: Fragen und Antworten heerdt - 28.11.2006 19:24 
Geld ist wichtig, aber wichtiger sind mir Selbstverwirklichung, eigene Entwicklung, Erkenntnisse in Themen die mich interessieren und bei alledem möglichst keine Verantwortung in Personalangelegenheiten oder kaufmännischen Entscheidungen.
Mein Ding ist: Informationen einsammeln, Dingen auf den Grund gehen und Entscheider beraten. Wenn diese mich nur beachten würden.
Weil das nicht funktioniert habe ich die Wahl zu resignieren (Hängematte, Innere Kündigung) oder für eigenen Dinge selbst aktiv zu werden. Derzeitige Entscheidung: Eigene Aktivität ein bisschen abseits vom Arbeitgeber

Bernhard (ST Du Ma Gg)

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A126   RE: Fragen und Antworten tanina - 28.11.2006 20:25 
Hallo,

Belohnungen, die mich motivieren können, sind z.B. persönliche und ehrliche Anerkennung von Menschen, die mir wichtig sind oder die eben in wichtigen Positionen sind und "was zu sagen haben".
Oder z.B. auch die Übertragung von besonderer Verantwortung für eine bevorzugte und beliebte Tätigkeit oder Entscheidungsbefugnis in einem für mich überschaubaren Rahmen...

LG,
Tanja (BT)

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A127   RE: Fragen und Antworten werner - 29.11.2006 09:53 
@ Tanja und Bernhard: Vielen Dank für die Inputs, das ergänzt meinen Katalog gleich ein wenig!

@ Bernhard: Verstehe dich gut - wundere mich auch manchmal, dass doch relativ wenig Leute die vorhandene Kompetenz anfordern - vielleicht ist es jedoch reizvoller, selbst Fehler/Erfahrungen/Fortschritte zu machen und sich selbst "zu beraten"? Sich Unterstützung oder Rat zu holen braucht eine ziemlich starke Motivation!

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A128   RE: Fragen und Antworten inge - 29.11.2006 20:47 
Für mich als ST ist Anerkennung motivierend. Da Sachtypen oft ohne viel tamtam arbeiten, gut organisieren können und zeit- und geldökonomisch sind, jedoch sich manchmal nicht so gut profilieren oder in Szene setzen, tut es ganz gut, wenn die Leistung vom Cheffe nicht nur beachtet wird, sondern auch verbal zum Ausdruck gebracht wird.
Und: wenn Frauen in einer Männerdomäne arbeiten (bei mir z.B. sind über 80% männliche Kollegen), kann so ein Lob ruhig mal “öffentlich” sein, das motiviert dann gegenüber manchen “Platzhirschen”.

Sonst kann ich mich Tanina u. Bernd nur anschließen, bzgl. Selbstverwirklichung und Entscheidungsbefugnis. Und Arbeit muss auch immer Freude machen, ein gutes Betriebsklima und interessante Projekte sind mir wichtiger als ein paar € mehr.

Ach ja, gegen den genannten Kurzurlaub (herrlich!), ne Städtereise oder ein Bonbon wie eine Einladung zu einem besonderen  Event, da  hätte ich -obwohl Sachtyp- ebenfalls nichts einzuwenden!

LG
Inge (St-Du-Geg-De)

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A129   RE: Fragen und Antworten engel - 29.11.2006 23:32 
@Inge,
sorry, aber ich kenne mehrere ST, die es aufgrund ihrer "Zeitkultivierung" nicht auf die Reihe bekommen, die anfallende Arbeit EFFEKTIV zu  organisieren!!!!!!!!!!!
Das Anerkennung motivierend ist, egal ob Männlein oder Weiblein, dass ist klar, aber wofür? Sprich: Wofür belohnen, wenn die Zeit drängt und nicht ewig Zeit ist, das Thema auseinander zunehmen und Entscheidungen zu treffen? Wenig "Tamtam" zu machen bedeutet ja nicht effektiv zu arbeiten oder?
Ich glaube dass hat weniger damit zu tun, dass ST sich nicht in Szene setzen können, sondern eher damit, das das was sie tun für sie selbst eine größere Bedeutung (wichtiger ist) hat als für den Arbeitsprozess!
      
Kathleen (ST-geg-du-macher)

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A130   RE: Fragen und Antworten ingedoro - 01.12.2006 18:52 
hallo Kathleen, solche mit `Zeitkult.` kenne ich  AUUCH!! - Aber zum Glück nicht nur solche!!

Bei  den “solchen” sind dann die Chefs / Kollegen gefragt, z.B. um Zeitschienen  festzulegen , öfter nachzuhaken , St direkt ansprechen evtl. gekoppelt mit einem Leistungsvergleich, Kundenbeschwerden weitergeben usw. um sie so in die Ressource zu bewegen, wenn sie das nicht selbst schaffen.

Kathleen, kurz auf deine Frage:  viel “tamtam” zu machen, bedeutet umgekehrt auch nicht automatisch, effektiv zu arbeiten. Und dein letzter Satz ist mir echt zu pauschal, gilt nicht für alle St. Deshalb habe ich in A 128 auch die Wörtchen `oft` und `manchmal` verwendet  ;-)))    gelle!
Aber wie ist es denn bei dir, du bist doch auch St?

LG Inge


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A131   RE: Fragen und Antworten heather - 02.12.2006 09:14 
Hallo,

gestern war ich in meiner Autowerkstatt und habe ein wenig mit dem BT- Autoverkäufer gequatscht. Der erzählte mir dann voller Stolz, dass er jetzt eine Weiterqualifizierung gemacht und sämtliche Prüfungen mit Erfolg bestanden hat und dann begannen seine Augen zu glänzen, als er mir die Urkunde zeigte, die an der Wand hing und sagte, dass er als Belohnung im Januar mit Chef nach Spanien fliegt, um sich eine Autoausstellung anzuschauen...

Also Werner, BESONDERE Prämien, wo man/frau dann hinterher auch noch was zu erzählen hat, scheinen mir schon recht beziehungstypisch zu sein.

Liebe Grüsse von
Nadine (HT)

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A132   RE: Fragen und Antworten engel - 02.12.2006 18:00 
@Inge,
ich bin ein ST, der mit wenig "tamtam" organisiert und MACHT, aber ich bin eben auch ein Macher. Meine Geg.O. gibt ihr Übriges, denn ich mach vieles auf den letzten Drücker, aber immer termingerecht! <o:
Nichts desto trotz ist für mich die Anerkennung genauso wichtig!
Nach meinen Beobachtungen spielen die Untertypen da eine große Rolle - den ST, die ich im Kopf hatte fällt es schwer, die Zeit für den Job (Wir) ökonomisch zu organisieren, da half bisher auch kein Zeitmanagement- und Arbeitsorganisations-Seminar, um Veränderungen zu bewirken
Als Beispiel: ich glaube, dass ein Ich-Denker da anders on the Job ist als ein Du-Macher - deshalb auch mein "pauschaler" Satz.
Mir fällt gerade auf, dass mein Bsp ein ganz blauer ST ist, Verg, Ich, Denker - geldökonomisch ja, aber Zeit und ohne tamtam?      

Kathleen (ST) Geg-Du-Macher

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A133   RE: Fragen und Antworten inge - 15.01.2007 16:27 
@ Kathleen, kleiner Nachtrag:
Ich bin wohl durch "Abfärbung" schon mehr in meiner Ressource: meine Eltern sind beide HT und ich bin mit HT-Mann verheiratet. Bei den Weihnachtsbesuchen habe ich (für mich) meine Umgebung typisiert: Schwiegermutter HT, 2 Schwägerinnen HT, Schwester HT, Schwager HT, 2 Neffen HT... die BT und ST sind klar in der Minderheit und müssen sich behaupten ;-))

LG Inge (ST)

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A134   RE: Fragen und Antworten engel - 25.01.2007 21:22 
Eine Frage an diejenigen, die auch in der Personalberatung bzw. -auswahl tätig sind:
Welche Erfahrungen habt Ihr mit der rechtlichen Seite zur Verwendung von Persönlichkeitstests (hier PG)in der Personalauswahl gemacht? Da geht es ja ziemlich kontrovers zu - zumindest was Fragen betrifft, die zu sehr in die Intimssphäre eingreifen-ich finde, das ist ziemlich dehnbar. Die Rechtssprechung schiebt da eindeutig einen Riegel vor!
Wenn ich z.Bsp. jemanden frage, wie aufgeräumt und sauber seine Küche oder sein Bad ist, dann kann das schon als ein Eingriff in die Intimssphäre gewertet werden....!

Kathleen (ST)

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A135   RE: Fragen und Antworten werner - 27.01.2007 20:40 

@ Kathleen:
Du hast schon recht, es ist heikel. Wobei meine Erfahrung ist, wenn es "konsensuell" abläuft und die Einzelantworten nicht dokumentiert werden sondern nur der gemeinsam erarbeitete (freiwillig) Typverdacht - dann geht es schon.

Etwas anderes ist es, wenn ich zu einem Bewerbungsgespräch gebeten werde und dann dem Chef sagen soll, welcher Typ das war. Da weiß ich nichts zur rechtlichen Lage - auch hinsichtlich der neuen Nichtdiskrimierungsgesetze. Werden Sachtypen diskriminiert, wenn man sie vor einem Job bewahrt, der Ihnen höchstwahrscheinlich nicht gefallen wird?

Kennt jemand einen Rechtsanwalt mit Kenntnissen im Personalrecht?

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A136   RE: Fragen und Antworten heerdt - 27.01.2007 21:10 
@Werner: Ja, genau!
Warum hat niemand mich deutschen Wähler vor dem Sachtyp Angela Merkel gewarnt?
Nie hätte ich ihr diesen Job gegeben!

Spaß beiseite, da sieht man die ganze Krux, wenn sich Psychographen Gedanken darum machen, ob ein Sachtyp hohe Verantwortung tragen kann und ob es dann auch gut für ihn ist. Es wäre nach meiner Meinung Aufgabe der Psychographie ihn in die Lage zu versetzen das selbst entscheiden zu können.

Ich hielte es für passend, dem Bewerber im Assesment etc. typgerecht darzustellen, welche Aufgaben ihn erwarten, was man von ihm erwartet und dann genau zuzuhören, wie er die Aufgaben lösen möchte.

Danach kann sich der Bewerber entscheiden, und der Personaler auch. Für wichtig halte ich es die Entwicklungschancen zu beachten. Von Typisierung braucht damit keine Rede sein und von Diskriminierungen aufgrund einer legalen oder illegalen Entscheidungsfindung auch nicht.

Eine Typanalyse (oder Typverdacht) hat in Personalunterlagen meines Wissens nichts zu suchen und der Arbeitnehmer kann verlangen, daß entsprechende Aufzeichnungen entfernt werden.

Bernhard (ST, Gg, Ma, Du)

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A137   RE: Fragen und Antworten werner - 28.01.2007 16:30 
So kann man das natürlich auch sehen - wenn der Arbeitgeber bereits deutlich macht, was die Stelle fordert und die Auswahlkriterien vorstellt, bevor ein Testverfahren "aussiebt", dann könnte jeder, der seinen Typ kennt, Abstand nehmen.

Vielleicht wäre das sogar ein Thema, das an Schulen in der Berufsfindungsphase seinen Platz hätte. Neulich konnte ich einen Abiturienten beraten, da er unsicher über seine Zukunft war - und nach der Typanalyse schien er um einiges schlauer als zuvor. In diesem Fall war es sogar ein Geschenk der Mutter an ihn (der Beratungstermin)!

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A138   RE: Fragen und Antworten engel - 28.01.2007 17:58 
Danke Euch beiden, Werner und Bernhardt,
in diesem "Fall" geht es darum, Stellenbewerber abgestimmt auf Produkt und Tätigkeitscharakter auszuwählen!
Als ich mich mit der rechtlichen Seite befasste, stellte ich fest, dass es tats. die Untersagung von sog. Persönlichkeitstest, die zu sehr in die Intimssphäre eines Bewerbers eingreifen gibt.
Bedeutet für mich, wenn ich jemanden frage, wie sauber seine Küche oder sein Bad ist, wieviel Schuhe er besitzt oder oder..., dann ist für mich schon sehr persönlich! (abgesehen davon ob der "Kanditat" wahrheitsgem. antwortet).
Das Konsensuelle herzustellen sehe ich nicht als problematisch an, nur wenn der Stellenbewerber der Meinung ist, er ist für diesen Job "gemacht" und dann gegen solcherlei "Befragungen" vorgeht?
Bernhardt, es geht mir nicht darum, jemanden vor einem ungeeigneten Job zu bewahren, vielmehr ist hier der Auftraggeber, der eine kompetente psychographische Einschätzung und einen "bestbesetzten" Job/Arbeitnehmer erwartet, im Vordergrund.
Das Assesmentcenter ist eine gute Idee, die Filterungsmöglichkeit ist da wahrsch. ungleich höher und lenkt vom (zu persönlichem)Befragungsstil ab.  

Kathleen (ST)

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A139   RE: Fragen und Antworten werner - 29.01.2007 09:35 
@ Kathleen: Vielleicht ließen sich die rechtlichen Probleme auch dadurch umgehen, dass der Stellenanbieter den Interessenten vorschlägt, privat bei einem Psychographen eine Typbestimmung durchführen zu lassen und so selbst zu erkennen (im bernhardheerdtschen Sinne), ob er für die genau beschriebene Stelle eine Bewerbung abgeben möchte?

Generell geht es wohl um das Problem, dass Persönlichkeitsunterschiede nicht sichtbar (und damit verbergbar) sind. Andere, offensichtlichere Eigenschaften, können doch durchaus ein Einstellungs- oder Ablehnungsgrund sein. Niemand würde doch z.B. jemand wie mich mit starker Brille als Pilot einstellen oder einen 17-jährigen, 50kg schweren und 1,60 großen Jugendlichen als Bodyguard für Großverstaltungen.

Wenn die von der Psychographie beachteten Unterschiede einmal ebenso offensichtlich und Allgemeingut sind wie anderes dürfte es auch kein Problem mehr sein, diese bei der Kandidatenauswahl heranzuziehen. Solange kann ich nur raten, die Ausschreibungen sehr deutlich für den gesuchten Typ zuzuschneiden und auch "Abschreckungssätze" einzubauen :-)


Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A140   RE: Fragen und Antworten mkm - 02.02.2007 00:28 
@ Werner:".....Solange kann ich nur raten, die Ausschreibungen sehr deutlich für den gesuchten Typ zuzuschneiden und auch "Abschreckungssätze" einzubauen"

Da habe ich meine Zweifel, dass es funktioniert, denn zwischen Selbst- und Fremdeinschätzung liegen oft Welten.

Was bringt es, wenn der Vorgesetzte einen selbstständigen, eigenverantwortlich, gewissenhaften Mitarbeiter sucht - aber ständig jede noch so kleine Aktivität am liebsten vorschreibt und kontrolliert. Sich durch selbstständige Aktivitäten als Vorgesetzter gar in seiner Position angegriffen fühlt. (HT - Ich)

Nicht zu vergessen die unterschiedlichen Bedeutungen der Worte in GELB-BLAU-ROT-Sprache.
Beispiel: Räumt ein Handlungstyp "genug Zeit" für eine Aufgabe ein, heißt das für einen Sachtypen eher 'baldmöglichst', ein Beziehungstyp hat wohl ein ähnliches Zeitempfinden wenn die Aufgabe interessant genug ist und er durch Anderes nicht abgelenkt wird.

Was, wenn strategisches Verhalten verwechselt wird mit Fürsorge?
Die Folgen können katastrophal sein.

einen herzlichen Gruß
Monika (ST-DU-ZU-FÜ)

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A141   RE: Fragen und Antworten werner - 02.02.2007 10:43 
@ Monika: Zum Formulieren von Stellenanzeigen: Mit "Abschreckung" meinte ich z.B., dass Tätigkeitsfelder beschrieben werden, die für die "unerwünschten" Bewerbertypen langweilig erscheinen, z.B. für einen BT regelmäßiges Ausfüllen von umfangreichen Dokumentationsbogen für die Ablage.

Was deine Interaktionsbeschreibungen mit HTs betrifft: Du hast doch einen Einfluss auf ihn, indem DU seine Sprache annimmst und dich ihm so verständlicher machst. Das ist ja eine der Besonderheiten an der PG, dass es möglich ist, sich in die Gedankenwelt und Sprachwelt des Gegenübers besser einzuklinken. Dafür muss man natürlich ab und zu aus seinem typeigenen Muster raus :-)


Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A142   RE: Fragen und Antworten werner - 09.03.2007 12:56 
Frage zu einer möglichen neuen Triade:

Bisher hatten wir bereits "Verständnis" und "Respekt" als Folgeerscheinungen der Psychographie benannt - Verständnis passt gut zum Sachtyp und Respekt zum Handlungstyp - was passt in dieser Angelegenheit zum Beziehungstyp - könnte das "Zugang" sein?

Mir ist vor allem nicht klar, ob für Sachtypen "Respekt" etwas ist, mit dem sie sich eher schwer tun, das sie erstreben und das ihnen hilft, aus dem übertriebenen Verständnis herauszukommen (Respekt kann ja auch "Nein" oder "Abstand" bedeuten, könnte also schon passen).

Mehr "Zugang" zu einem anderen Menschen (oder sich selbst) ist - so scheint mir - das, was HTs an der Psychographie besonders schätzen. Erst gestern bekam ich hierzu wieder ein nettes HT-Kompliment ("eine völlig neue Perspektive auf Menschen") nach einem Seminar.

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A143   RE: Fragen und Antworten heerdt - 09.03.2007 13:18 
Wie wäre es mit:
Akzeptanz oder Zugehörigkeit oder Verbundenheit?
Das sind Begriffe zu menschlichen Bedürfnissen aus der Gewaltfreien Kommunikation


Bernhard (ST)
www.3typen.de

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A144   RE: Fragen und Antworten werner - 09.03.2007 13:37 
@ Bernhard: "Akzeptanz"  wäre für mich schon zu positiv und zu nahe an "Respekt".

Deine anderen beiden Begriffe ebenfalls zu positiv. "Verständnis", "Respekt" und "Zugang" geben für mich noch keine Wertung ab. Ich kann durch mehr Zugang und Verständnis auch erkennen, dass ich mit jemand "nicht kann" und mich dann respektvoll zurückziehen.

Wie geht es dir denn mit dem "Respekt" als Sachtyp? Hast du den Eindruck, dass dir der manchmal eher fehlt und guttut (Ressource)? Ich könnte für mich bei "Verständnis" beides unterschreiben, sowohl in aktiver wie in passiver Form (verstehen können, verstanden werden möchten).

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A145   RE: Fragen und Antworten heerdt - 09.03.2007 13:52 
@Werner:
"Zu positiv" klingt für mich sehr nach Wertung!!!
"Wahrgenommen werden" ist mir ein Bedürfnis, das sich erfüllt, wenn ich mich zeige und riskiere dabei einen Fehler (nicht perfekt genug zu sein) zu machen.
Meine Ressource scheint mir eher Risiko zu sein. Mit Respekt kann ich erstmal nichts anfangen. Respekt habe ich in meinem Leben vor mancher "Autorität" gehabt. Akzeptiert habe ich die betroffene Person noch lange nicht, eher im Gegenteil. Für mich sind also Akzeptanz und Respekt zwei völlig verschiedene Stiefel.

Bernhard (ST)

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A146   RE: Fragen und Antworten werner - 09.03.2007 14:23 
@ Bernhard: ... und schon sind wir wieder mitten in den Wirren der Sprache bzw. der Worte :-)

Wie verstehst du denn "Zugang"? Ist das nahe bei deiner "Zugehörigkeit" oder beim "Wahrgenommen werden"?


Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A147   RE: Fragen und Antworten heerdt - 09.03.2007 18:52 
mit "Zugang" verbinde ich zuerst was technisches: Internet-Zugang, Zugang zum System, zum Bahnsteig. In English: "access" und, schon bedrohlicher, access denied. Zugang verboten! Zutritt verboten!
Erst wenn ich das Wort genauer betrachte merke ich, daß man auch zu Menschen Zugang finden kann. Es ist für mich etwas, was ich aktiv öffne und hat für mich im ersten Moment was von einer Gerichtetheit, wie eine Einbahnstrasse.
Mit "zugänglich" und "Zugänglichkeit" gewinnt es für mich mehr Menschlichkeit und Offenheit. Es wird einladender.

Ich lass das mal so unperfekt stehen, bin gerade auf der Gefühlsebene :-)

Bernhard (ST)

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A148   RE: Fragen und Antworten tanina - 09.03.2007 19:46 
Hallo zusammen,

ich persönlich kann mit "Zugang" nicht viel anfangen, das spricht mich nicht an.
Ich mische mich in eure Diskussion ein da mir in letzter Zeit immer wieder der Begriff "Wertschätzung" begegnet und im Kopf herumschwirrt.
Würde das nicht auch in die Triade passen? Vielleicht für den HT?
Es fällt mir gerade schwer, das objektiv einem Typ zuzuordnen...
Ich verstehe Wertschätzung als eine Haltung , als eine Form von Achtung und Anerkennung meines Gegenübers. Aber auch als eine Form, ihn wahrzunehmen. Und es hat für mich nicht so einen "negativen Beigeschmack" wie Respekt.

Liebe Grüße,
Tanja (BT)

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A149   RE: Fragen und Antworten angela - 09.03.2007 20:35 


Hallo Allerseits,

habe gerade mal mitgelesen und möchte kurz "Verbindlichkeit" anstelle von "Zugang" vorschlagen, für den BT.

Bin schon wieder weg,
Angela, ST/Du/G/F, 2111

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A150   RE: Fragen und Antworten werner - 09.03.2007 21:26 
Zumindest wird klar, dass Worte nicht für sich etwas bedeuten, sondern ihre Bedeutung im Zusammenhang des Gehirns gewinnen, in dem sie zuhause sind.

Mit "Wertschätzung" kann ich z.B. etwas anfangen, benutze es jedoch kaum in Bezug auf Menschen, sondern eher für etwas mit "Wert". Menschen kann man aus meiner Sicht nicht "be-werten", denn sie haben ihren Wert in sich, durch ihr Dasein und nicht durch etwas, was sie mir mich oder die Welt sind.

Dafür denke ich bei "Zugang" überhaupt nicht an Technik usw.

"Verbindlichkeit" steht bei mir für "Bankgeschäfte", auch nicht für Menschen, höchstens, wenn jemand sich verpflichtet fühlt und nicht mehr frei ist ...

Mir scheint also, es bleibt meine Privattriade :-) und ich danke euch für euer Mitdenken und -teilen! Es gibt ja auch Triaden wie "Ja-Vielleicht-Nein", die weniger umstritten sind und die Wörter sind etwas klarer.



Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A151   RE: Fragen und Antworten heerdt - 09.03.2007 22:14 
Letzter Versuch meinerseits:
Verständnis - Respekt - Genuss

Bernhard (ST)

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A152   RE: Fragen und Antworten werner - 10.03.2007 09:09 
@ Bernhard: "Genuss" gefällt mir gut - vielleicht auch im Sinne von "in den Genuss kommen, einen Menschen kennenzulernen". Für mich hat das wieder etwas mit Zugang zu tun, mit Einlassenkönnen, Begegnung.

Womöglich handelt es sich bei dieser Triade gar nicht so sehr um "Folgen" der Psychographie sondern um "Startpunkte" bzw. "Ausgangspositionen", sich dem Thema zu nähern?

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A153   RE: Fragen und Antworten heerdt - 10.03.2007 11:06 
Langsam glaube ich zu VERSTEHEN wie Du die Triade meinst. Deswegen ist mir noch eingefallen:
Verständnis - Respekt - Unterstützung (Hilfe)
Das wären aus meiner Sicht wieder 3 menschliche Bedürfnisse aus der Gewaltfreien Kommunikation. Wobei Genuß im Sinne von Lebensfreude natürlich auch ein Bedürfnis wäre. Nur finde ich den Schritt von Genuß zu Verständnis "holpriger" als von Unterstützung zu Verständnis.
Verständnis - Respekt - Unterstützung wären 3 Begriffe zu denen auch immer sowohl geben als auch bekommen passen.

Bernhard (ST)

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A154   RE: Fragen und Antworten barbara - 10.03.2007 18:27 
Gibt es ein Substantiv für "sich einlassen (können)"? Das fände ich nämlich passend: Verständnis-Respekt-sich einlassen. Macht für mich Sinn: wenn ich mich einlasse, kann ich verstehen und dadurch respektieren und wenn ich etwas respektier kann ich mich auch darauf einlassen.

Liebe Grüße
Barbara (HT)

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A155   RE: Fragen und Antworten werner - 10.03.2007 21:01 

Genuss, Unterstützung/Hilfe und Einlassenkönnen sind alles drei beziehungstypische (oder "gelbe") Wörter. Vermutlich gibt es zu jeder der drei Ecken mehrere Begriffe, austauschbare.

Und je nach Situation passt eher das eine oder das andere.

Die Prozesslogik von Barbara gefällt mir sehr gut ...

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A156   RE: Fragen und Antworten simon - 24.03.2007 21:38 
frage,
ist es wohl richtig zu sagen, dass psychographie ein ableger der psychologie ist? bei der psychographie lernt man doch bestimmt als erstes seine eigene farbe kennen oder? ... und kennt dann schon mal den unterschied zwischen sich und den anderen beiden farben...
oder...

grüße
Simon

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A157   RE: Fragen und Antworten simon - 25.03.2007 21:13 
hallo,
hab da noch eine frage,
gibt es eigentlich schon eine unterscheidung
zwischen menschen die sehr gefühlsorientiert sind und solchen die das nicht sind, bezogen auf bt, st und ht?

Simon

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A158   RE: Fragen und Antworten werner - 26.03.2007 09:28 
Simon:
1. Die Psychographie ist nur teilweise ein "Ableger" der Persönlichkeitspsychologie, würde ich sagen - denn das Generalthema der PG heißt "Unterschiede zwischen Menschen verstehen"; und dazu haben sich schon die alten Inder und Griechen Gedanken gemacht.

2. Meine psychographischen Untertypen "Fühler/Denker/Macher" sind vermutlich das, was du mit der Frage nach den "gefühlsbetonten" suchst. Bitte da nochmal nachlesen (z.B. auf www.psychographie.de/0001.htm).

Gruß,

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A159   RE: Fragen und Antworten michael - 26.03.2007 23:17 
Hallo!
"dazu haben sich schon die alten Inder und Griechen Gedanken gemacht"
Bedenkt man, aus welcher Disziplin die Psychologie entstanden ist,  gilt das hinsichtlich der Griechen wohl nicht nur für Unterschiede zwischen Menschen. Letztlich ist es wohl immer eine Sache des (chronologisch gesehenen) Standpunktes. Die PG lässt sich auf die Transaktionsanalyse zurückführen, welche widerum auf der Psychoanalyse basiert. "Ableger" empfinde ich da vielleicht nicht ganz als den passenden Begriff. Die Psychologie entwickelt sich in viele Richtungen ständig weiter - genau wie Ihre "Mutter" das getan hat und tut (wenn auch nicht mehr so offensichtlich wie bspw. zur Zeit der Aufklärung). Im Zuge der immer stärkeren naturwissenschaftlichen Ansätze in vielen psycholog. Disziplinen vergessen leider (meiner Meinung nach) viele Psychologen wo die Psychologie ihre Wurzeln hat. Nicht das ich die naturwissenschaftl. Seite schlecht finde. Sie hat viel erreicht und wird das auch weiterhin tun. Als ST bin ich halt nur für ein wenig Ausgewogenheit. ;-)

zu 2.:
Simon meinst Du mit "gefühlsorientiert" Reizaufnahme oder Emotionalität? Psychographisch sehe ich da einen Unterschied.
Lg,
M.

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A160   RE: Fragen und Antworten werner - 27.03.2007 08:59 
@ Michael: Danke für die Ergänzung meiner beziehungstypisch etwas flachen Antwort :-)

Ein tolles Buch in Sachen "Entwicklung der Psychologie" (von den antiken Ursprüngen an) ist Henry Ellenberger "Die Entdeckung des Unbewussten". Gut lesbar, spannend und doch mit enormer Fülle an Details!


Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A161   RE: Fragen und Antworten werner - 28.03.2007 09:26 
Frage: Was meint ihr zu diesem Vergleich zwischen Typen und Staatsformen:

Beziehungstypisch: Demokratie (Kommunikation, Koalitionen, Abstimmung, Werbung, Neigung zur Oberflächlichkeit durch Diktatur der Mehrheit und zur Ausgrenzung von Minderheiten)

Sachtypisch: Anarchie (Individualismus, "keine Macht für Niemand", "Anarchie bedeutet, dass jeder Mensch sich ohne unterdrückende Autorität und in freier Assoziation mit anderen Menschen entfalten kann." (Wikipedia))

Handlungstypisch: Monarchie/Diktatur (klare Hierarchien, große Verantwortung des Herrschers, Sicherheitsgefühl für die Beherrschten, leichte Entscheidungsfindung, Neigung zur gewaltsamen Unterdrückung, wenig Kommunikation mit den Beherrschten)


Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A162   RE: Fragen und Antworten simon - 30.03.2007 21:42 
hallo m,.

die frage war auf emotionen bezogen.

wie def. du reizaufnahme?

grüße

Simon

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A163   RE: Fragen und Antworten michael - 30.03.2007 22:59 
Simon,
Emotionalität wird psychographisch eher dem Bereich "Beziehung" zugeschrieben. "Fühlen" als Unterbereich der "Tätigkeit meint "Reize aufnehmen" i.S.v. Wahrnehmung, was ich auch mit Reizaufnahme meinte. Also das, was auch die Psychologie mit Reizaufnahme über die Sinnesorgane meint.
Gruß,
M.

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A164   RE: Fragen und Antworten mary - 30.04.2007 13:15 
Ich hab mal eine Frage: Sind alle HTs auch schon in ihrer Jugend und jungem Erwachsensein sehr ordentlich (aufräumen und verhalten in elterlicher Wohnung)??  
Wie war das bei euch? Und haben andere vielleicht Beobachtungen dazu?

Lg Marion (BT)

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A165   RE: Fragen und Antworten bluaflava - 30.04.2007 15:09 
marion, ich habe da sehr unterschiedliche beobachtungen bei meinen kindern im kinderhaus sammeln können. möglicherweise sind da auch untertypbedingte variationen denkbar.

HT-macher- kinder erlebe ich als relativ schlampig (sorry). sie machen zwar ihre arbeitsplätze sauber, jedoch sehr hektisch und übersehen machermäßig so einiges. klamotten werden auch husch husch irgendwo hingeknallt. flecken auf den t-shirts werden auch eher übersehen. wenn sie sie jedoch bemerken, stört es sie sehr.

bei HT-denkern habe ich beobachtet, dass sie sehr akribisch auf ordnuung achten und dinge oft symmetrisch anordnen (alles in einer reihe, auf keinen fall schief).

HT-fühler achten meines erachtens nach eher auf ein optisch ansprechendes ergebnis ihrer aufräum- oder putzaktion (is das nich doll h-typisch ausgedrückt ;-D...?).

petra - ST/ich/zukunft/fühler - 2231

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A166   RE: Fragen und Antworten heather - 01.05.2007 12:10 
@Petra und Marion: ich kann Euren Aussagen und Fragen zustimmen- meine HT- Fühler -Mutter hat wesentlich mehr Sinn für Ordnung als ich- das ist übrigens heute noch so- Spiegel müssen blitzblank sein, Fenster streifenrei geputzt, wo ich dann gern schon mal drüber wegsehe. Wenn meine Mutter zu Besuch kommt, greift sie dann auch gleich zu Lappen und Putzzeug.

Auch das Thema "Schlampigkeit" oder besser "Oberflächlichkeit" bei Machern ist mir sehr bekannt- um optimal arbeiten zu können, muss die Küche schon aufgeräumt und überall mal fix drübergewischt sein, ohne den Anspruch, dass es jetzt PERFEKT sauber und ordentlich ist.
Und was die Kleidung angeht, ist es ähnlich: ziemlich schnell wird diese dreckig - sei es beim Essen oder, dass man ständig irgendwo ranstösst (ohne es zu bemerken) und später frage ich mich dann, wo denn jetzt DIESER Fleck oder jenes Loch schon wieder herkommt- meist weiss ich das dann gar nicht (mehr). Wenn allerdings Mängel an der Kleidung bemerkt werden, dann heisst es: andere anziehen, da ich mich sonst nicht wohlfühle (gilt für knittrige Kleidung übrigens ebenso).

Nadine (HT- Macher- ich- gegenwartsorientiert)

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A167   RE: Fragen und Antworten bluaflava - 01.05.2007 13:30 
@marion, was meinst du... es wäre doch eine sinnvolle ergänzung zum thread "sauberkeit und ordnung", oder?
vielleicht rüberziehen?

petra - ST/ich/zukunft/fühler - 2231

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A168   RE: Fragen und Antworten mary - 01.05.2007 13:30 
Ok... -
@Nadine: War das bei dir im Jugend-/ jungen Erwachsenenalter (ca. 15-24) auch schon so? Oder hat sich das mit dem Älterwerden verändert?

Lg Marion (BT)

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A169   RE: Fragen und Antworten heather - 02.05.2007 11:42 
@Marion: ich kann sagen, dass es schon immer so war- kann mich nicht erinnern, dass meine Mutter mich jemals wegen meiner Sauberkeit gelobt hätte, es sei denn, ich habe freiwillig und von mir aus geputzt (anonsten wie gesagt nur grobe Ordnung- aber DIE musste sein- ein Satz in meiner Jugend, den ich immer wieder habe zu hören bekommen, war so sinngemäss: "ich bin ja so stolz auf dich, wenn nur deine Schlampigkeit nich wäre"- hm, heute habe ich ihr diesen Satz dank PG verziehen:-))))))))))


Nadine (HT- Macher- ich- g-o)

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A170   RE: Fragen und Antworten werner - 02.05.2007 12:43 
@ Marion/Nadine: Könnte mir vorstellen, dass bei den HTs als Kinder noch die Ressourcen voll durchschlagen und sie eben nicht die Bevorzugungen so übertreiben, wie später, wenn sie ihr "eigenes Reich" haben.

Oft ist es auch nur der Anspruch der HTs scheint mir, nicht unbedingt die Durchführung desselben, der sie hervorhebt. Von erwachsenen HTs höre ich öfters, wie stolz sie sind, nicht mehr so zwanghaft ordentlich sein zu müssen (und stattdessen mehr in Richtung Spaß und Ruhe ihre Zeit zu verwenden).


Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A171   RE: Fragen und Antworten werner - 01.06.2007 08:31 
Nachtrag zur Triadensuche um A150:

(Was verschafft die Psychographie hinsichtlich dem Umgang mit fremden/anderen Menschen):

gelb: andere Einsichten/Einblicke
blau: tieferes Verständnis
rot: mehr Respekt


Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A172   RE: Fragen und Antworten bluaflava - 01.06.2007 10:10 
wie wäre es bei gelb mit "bessere/leichtere kommunikation"?

petra - ST/ich/zukunft/fühler - 2231

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A173   RE: Fragen und Antworten werner - 20.07.2007 10:11 
Frage: Wer hat eine Ahnung, wie man zu scharfen, gut beleuchteten Fotografien der Iris kommt?

Ich habe gerade einen sehr interessanten Artikel über die Forschung eines schwedischen Professors (Larsson) gelesen, der glaubt nachweisen zu können, dass Persönlichkeitsmerkmale in der menschlichen Iris abgebildet sind. Er hat dafür über 400 Studenten-Augen fotografiert und sie ausführlich befragt. Und er hat drei große Gruppen identifiziert, die sich unterscheiden lassen!

Wir sollten mal nachsehen, ob das zufällig unsere drei Grundtypen sind ...

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A174   RE: Fragen und Antworten heerdt - 20.07.2007 11:39 
Mir fallen die Operateure ein, die mittels LASIK (Laserstrahl) die Hornhaut bearbeiten um Fehlsichtigkeit zu korrigieren. Könnte sein, daß die eine Dokumentation betreiben.
Oder Hersteller von Sicherheitssystemen, Zutrittskontrollen wie Siemens. Da war doch auch mal was mit James Bond 007 !

Bernhard (ST)

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A175   RE: Fragen und Antworten bluaflava - 20.07.2007 15:54 
da gibt es doch die sogenannten irisdiagnotiker, die sich damit befassen.
unter
http://www.naturheilkunde-online.de/naturheilkunde/fachartikel/irisdiagnose.html
ist ein fachartikel angezeigt.
da unterscheidet man wohl zwischen der
lymphatischen, der hämatogenen und der mischkonstitution.
ich kann mich erinnern, dass sogar die paracelsusschule einmal eine ausbildung in diese richtung angeboten hat.

werner, ein uns beiden bekannten ST-denker (u.g.) hat sich damit wohl auch schon befasst.

petra - ST/ich/zukunft/fühler - 2231

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A176   RE: Fragen und Antworten werner - 20.07.2007 16:01 
@ Bernhard und Petra: Danke für die Tipps. Wenn man den Artikel genauer liest (nur in Englisch leider) stellt sich heraus, dass sie offenbar Beziehungstypen und Nicht-Beziehungstypen unterscheiden können. BTs haben danach schmale, enge Furchen, die anderen eher breite. Werde der Sache nochmal genauer nachgehen und einigen Leuten genauer in die Augen schauen - vielleicht kann ich bis zu den PGTagen in Stuttgart was Explizites herausfinden.

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A177   RE: Fragen und Antworten bluaflava - 20.07.2007 19:10 
werner, da hat etwas mit dem link nicht geklappt.
der artikel, den ich meinte, ist in deutsch
http://www.naturheilkunde-online.de/naturheilkunde/fachartikel/irisdiagnose.html

petra - ST/ich/zukunft/fühler - 2231

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A178   RE: Fragen und Antworten werner - 10.09.2007 11:35 
Eine Psychographin sucht noch ein Exemplar der "Landkarten" im Großformat, die letztes Jahr auf dem PGT gehandelt wurden - hat jemand davon zufällig ein Exemplar übrig?

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A179   RE: Rolle der Redaktion michael - 13.10.2007 12:00 
Hallo an Alle!

Aktuelle Frage meinerseits: Welche Rolle bzw. welche Aufgabe(n) hat die Redaktion diese Forums?

Viele Grüße
M.

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A180   RE: Fragen und Antworten buchfrau - 13.10.2007 17:45 
@Michael
Hier bin ich, nicht alle! :-)

Ich denke die Redaktion achtet auf die Einhaltung der Net(t)iquette.


Petra 1323 BT-Wir-Vergangenheit-Macher

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A181   RE: Fragen und Antworten werner - 13.10.2007 19:41 
@ Michael: Das Redaktionsteam hat vom Vorstand des Vereins, der das Forum zur Verfügung stellt, die Aufgabe übertragen bekommen,
a) auf die Netiquette zu achten
b) regelmäßig im Forum zu lesen und zu schreiben (z.B. wenn neue Gäste Fragen stellen
c) das Thema des Monats einzustellen und dazu Vorschläge zu sammeln bzw. unter diesen jeweils eins auszuwählen
d) bei Spam-Einträgen den Webmaster zu kontaktieren und um Löschung zu bitten

Wolltest du dich bewerben?

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A182   RE: Fragen und Antworten heerdt - 13.10.2007 20:06 
@Michael: Ich befürworte, dass Suchanfragen und ähnliche Texte, ausserhalb von Foren die dem Meinungsaustausch dienen, gepostet werden.
Wenn Du Deinen Beitrag in diesem Sinne gemeint hat, dann stimme ich mit Dir hierin überein.
Bernhard (ST, Du, Gg, Ma)

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A183   RE: Fragen und Antworten buchfrau - 13.10.2007 20:41 

@Heerdt
"@Michael: Ich befürworte, dass Suchanfragen und ähnliche Texte, ausserhalb von Foren die dem Meinungsaustausch dienen, gepostet werden.
Wenn Du Deinen Beitrag in diesem Sinne gemeint hat, dann stimme ich mit Dir hierin überein."

Hallo Bernhard, ich habe das was du geschrieben hast jetzt dreimal gelesen und verstehe es nicht. Was meinst du?

Gruß Petra

Petra 1323 BT-Wir-Vergangenheit-Macher

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A184   RE: Fragen und Antworten heerdt - 13.10.2007 20:50 
Ich meine einfach, dass die Suche z.B. nach einer Fahne kein Diskussionsbeitrag ist und auf anderen Verbreitungswegen besser und erfolgreicher aufgehoben ist. Mir geht es dabei um Übersichtlichkeit. Klar genug?
Bernhard (ST)

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A185   RE: Fragen und Antworten buchfrau - 13.10.2007 21:04 

@Bernhard
Ja ich verstehe.
Das war ja hier in nicht der Fall, soweit ich mich erinnern kann. Hier gibt es meines Erachtens auch nicht die Möglichkeit Off-Topic-Psychographie zu schreiben, wie es in anderen Foren möglich ist.
Meinst du wir brauchen so etwas?


Petra 1323 BT-Wir-Vergangenheit-Macher

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A186   RE: Fragen und Antworten werner - 13.10.2007 21:21 
@ Bernhard/Buchfrau: Nach dreimaligem Lesen und Überlegen, was eine "Fahne" sein soll, merkte ich, dass du meine Suche nach dem Poster mit der Landkarte meintest, die ich für eine Kollegin eingestellt habe, die selbst keinen Internetzugang hat. Das hätte ich auch in den Rundbrief schreiben können, stimmt. Aber auf dem PGTag 2006 wurden diese Poster an verschiedene Leute verkauft (nicht von mir, daher wusste ich auch nicht, wer noch eine haben könnte). Und da ich weiß, dass einige davon möglicherweise hier im Forum lesen oder Kopien bekommen und den Rundbrief nicht, dachte ich mir, das könnte ein Weg sein (hat nicht funktioniert).

Vielleicht wäre eine eigene Rubrik sinnvoll "Suche-Biete"? Was meinst ihr?

Gute Anregung vielleicht, danke.

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A187   RE: Fragen und Antworten heerdt - 14.10.2007 10:06 
@Suche-Biete:
Der Gedanke eine Art "Psychographische Börse" als Rubrik einzurichten gefällt mir.

Bernhard (ST)

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A188   RE: Rolle Redaktion michael - 15.10.2007 11:33 
"Wolltest du dich bewerben?"
Werner, Nein.

"Wenn Du Deinen Beitrag in diesem Sinne gemeint hat, dann stimme ich mit Dir hierin überein."
Bernhard, ich wollte tatsächlich nur den Aufgabenbereich der Redaktion wissen.
Viele Grüße
M.

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A189   RE: Fragen und Antworten redaktionsteam - 15.10.2007 14:25 
Hallo!

@ Werner: Danke für deine Erläuterungen zu den Aufgaben des Redaktionsteams (ich war übers Wochenende weg).

Übrigends ist bereits geplant einige Zeilen über die Personen und die Aufgaben des Redaktionsteams einzustellen. Hier kann sich dann jeder genau darüber informieren.

Wir warten noch auf einen neuen HT-Partner - ich hoffe, es dauert nicht lange....

Dann würde mich auch noch eure Meinung zu so einer "Psychographischen Börse" interessieren!

Schöne Grüße
vom Redaktionsteam
Marion (BT,Denker,Wir,Zukunft)

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A190   RE: Fragen und Antworten werner - 21.11.2007 18:27 
Frage an die Macher (aller Grundtypen) bzw. an solche, die Macher um sich herum haben:

Ist es typisch für Macher, dass sie besonders gerne während eines Gesprächs ihre Hände in die Hosentaschen stecken? Handlungstyp-Macher vielleicht sogar beide parallel?

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A191   RE: Fragen und Antworten engel - 21.11.2007 20:48 
@Werner,
also bei mir ist das nicht so mit den Händen in den Hosentaschen, ABER ich muss immer etwas in den Händen haben, womit ich rumspiele, also ein Gespräch mit mir ohne das meine Hände "beschäftigt" sind - kaum denkbar (o;

Neulich sagte jemeand mir, "Du musst nicht aus Verlegenheit mit dem "Ding" rumspielen"! War lustig, weil ich gar nicht verlegen gewesen bin, nur eben muss ich was in den Händen haben!  

Kathleen (ST)-Du-Gegenwart-Macher

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A192   RE: Fragen und Antworten bluaflava - 22.11.2007 16:03 
@werner, ich habe das ganz unterschiedlich beobachtet, wobei es offenbar einen unterschied macht, ob man während des gesprächs steht oder sitzt.
sitzen die macher z.b. auf meiner (beratungs-)couch, nehmen sie meist eine recht entspannte haltung ein, wobei die hände meist auch ruhig auf den schenkeln liegen. aber sie scheinen dankbar zu sein, wenn mein kater (ebenso macher) auf oder neben ihnen platz nimmt und sie ihn streicheln können.
findet das gespräch am tisch statt, wird eher mit irgendetwas, was dort herumliegt, gespielt.
gespräch im stehen: da verschwinden die hände eher in den hosentaschen, allerdings eher, wenn sie zuhören (sollen/müssen). während sie reden, werden die hände meist mit einbezogen.
hier scheinen dennoch die BT-macher am "wildesten" zu gestikulieren. da kann schonmal was umfallen, was gerade in der nähe steht ;-D
meine St-kollegin trägt ganz gerne schals, an deren enden sie dann gerne herumzwirbelt.

petra - ST/ich/zukunft/fühler - 2231

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A193   RE: Fragen und Antworten mary - 24.11.2007 13:15 
@werner: Das mit den Hosentaschen habe ich jetzt bei meinem BT-Macher-Mann noch nicht so beobachtet. Wenn er redet trifft auf alle Fälle zu, was Petra mit dem wilden Gestikulieren beschrieben hat.

Grüße
Marion (BT,Denker,Wir,Zukunft)

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A194   RE: Fragen und Antworten conny - 11.02.2008 08:28 
Hallo und guten Morgen
Bei einem Gespräch über Kleidung ist uns aufgefallen (BT, ST, HT), dass alle Grundtypen ihre Sachen/ ihre Kleidung erst mal in den Schrank tun, um sie zu schonen oder für gewisse Anlässe aufzubewahren.
Woran liegt das?
liebe Grüße und eine schöne Woche wünscht euch Conny (HT-Ich-Denker-Go)

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A195   RE: Fragen und Antworten heerdt - 11.02.2008 08:33 
Widerspruch! Ich ziehe meine neuen Sachen manchmal schon im Laden an und lasse mir die "alten" an der Kasse eintüten.

Bernhard (ST, Du, Gg, Ma)

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A196   RE: Fragen und Antworten heather - 11.02.2008 08:42 
@Conny: meinst Du damit ein besonders schönes und neues Teil? Da geht es mir ebenso, dass ich dann nach dem Kauf dieses erst einmal in den Schrank lege und auf die richtige Gelegenheit warte! Frage mich auch, ob das bei anderen genauso ist- ich hatte immer vermutet, dass man dieses Teil dann besonders schonen will, um es so lang wie möglich zu haben??? Meinst Du das so? Das trifft meist auf Oberteile oder neue Hosen zu- was alles andere angeht (wie bspw. neue Jacken, Strümpfe, Unterbekleidung), trage ich die meist schon im nächsten Augenblick.

  

Nadine (HT)

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A197   RE: Fragen und Antworten conny - 11.02.2008 08:43 
Das ist uns auch aufgefallen, dass nicht alle dies so machen, aber es ist bei allen Grundtypen aufgefallen. Bei mir ist das auch nicht so. Verallgemeinern kann man das wahrscheinlich nicht, aber es tritt halt auf.

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A198   RE: Fragen und Antworten conny - 11.02.2008 08:46 
@nadine: Das meine ich damit, also schöne , neue Sachen, die man schonen muss. Kann auch daran liegen, weil man die Sachen möglichst lange anziehen möchte - das man lange etwas davon hat.

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A199   RE: Fragen und Antworten heerdt - 11.02.2008 08:55 
Wäre das mal ein Thema des Monats?
Die Frage die mich dabei bewegt ist nicht WARUM Personen neue Kleidung in den Schrank hängen, sondern WAS die psychographischen Typen im Umgang mit Kleidung unterscheidet.

Bernhard (ST)

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A200   RE: Fragen und Antworten heather - 11.02.2008 08:56 
hm, dachte, das hätte etwas mit dem Zeitbereich zu tun. Kann mir vorstellen, dass Zukunftsorientierte das Teil im Laden anziehen und sich dabei vorstellen, zu welchen Gelegenheiten es passen würde (vielleicht so viele Gelegenheiten wie möglich?). Wenn ich mir ein neues Teil kaufe, dann finde ich es einfach nur schön, und warte auf dei richtige Gelegenheit (Gegenwart?)!!! Wäre das eine plausible Erklärung?
Was machen dann die Vergangenheitsorientierten mit der neuen Kleidung?

Nadine (HT)

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A201   RE: Fragen und Antworten bluaflava - 11.02.2008 09:04 
wenn bei mir etwas besonderes bevorsteht, dann kaufe ich (lange?) im voraus das dementsprechende outfit und lasse es dann bis dahin schon im schrank.

ansonsten kaufe ich oft schon sehr früh kleidung, die ich aber auch erst später anziehen kann und die somit im schrank bleiben MÜSSEN, beispielsweise t-shirts, die im januar gekauft werden, stiefel, die im juli gekauft werden. da freue ich mich aber dann auch schon drauf.

unterwäsche, usw, was unabhängig von jahreszeiten getragen werden kann, ziehe ich auch gleich nach dem waschen an.

petra - ST/ich/zukunft/fühler - 2231

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A202   RE: Fragen und Antworten bluaflava - 11.02.2008 09:22 
ich finde auch die frage interessant, wie oft sich die typen etwas neues zum anziehen kaufen und wieviel sie dafür pro monat ausgeben.

petra - ST/ich/zukunft/fühler - 2231

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A203   RE: Fragen und Antworten heather - 11.02.2008 10:53 
@Petra (A 201): das kann ich von mir gar nicht behaupten, dass ich lang, bevor etwas bevorsteht, etwas kaufe, etwa wie Stiefel für den Winter im Sommer zu kaufen oder umgekehrt. Zum einen, weil ich dann wenig Vorstellungskraft auf die bevorstehende Zeit habe (ist dann ja noch so lange hin) und zum anderen hätte ich es ja dann soweiso vergessen, wenn der Zeitpunkt ran ist. Könnte ja auch sein, dass esdann in dem Moment, wenn die Jahreszeit da ist, etwas noch viel Schöneres zu kaufen gibt:-)))

Nadine (HT)

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A204   RE: Fragen und Antworten heather - 11.02.2008 12:20 
@ Petra (A 202): Um es mal konkret zu machen: im Jahr ca. 500 Euro!!!

Nadine (HT)

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A205   RE: Fragen und Antworten werner - 11.02.2008 12:46 
Interessante Frage mit dem Kleidergeld. Fände es vielleicht sinnvoller, in Relation zum verfügbaren Einkommen zu fragen (wie viele Prozent).

Bei mir sind es höchstens 1%, wobei ich mir gerne etwas "außer der Reihe" leiste, wenn ich besondere Einnahmen habe, z.B. um mich für einen anstrengenden Auftrag zu belohnen. Ist aber selten.

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A206   RE: Fragen und Antworten bluaflava - 11.02.2008 15:46 
und wieviel ist 1% in euro, werner ??? ;-D
bei mir sind es 2%. wobei das auch variiert, also sind 2% ein grober durchschnitt.
so, nadine, wieviel prozent sind es denn nun bei dir?? ;-))



petra - ST/ich/zukunft/fühler - 2231

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A207   RE: Psychographie in Bielefeld? werner - 19.02.2008 16:43 
Hallo miteinander,
weiß jemand von euch, wer in Bielefeld folgende Veranstaltung anbietet:

ielefeld (bi)  Am Freitag, 29. Februar, bietet die VHS zwischen 18.30 und 20.45 Uhr ein Tagesseminar zum Thema ?Dich versteh ich! Dich versteh ich nicht? im Neuen Ortszentrum Senne, Senner Markt 1, an. ... Die Psychographie beschreibt die ?Landkarte der Persönlichkeit? und führt zu manchem ?Aha-Erlebnis? ? im Umgang mit sich selbst, mit Partnern, Kindern und Freunden.

Informationen und Anmeldung unter der Telefonnummer 0521 / 51-3084 oder im Internet unter www.vhs-bielefeld.de .


Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A208   RE: Fragen und Antworten nele - 19.02.2008 19:25 
Ja Werner, das bin ich.

Heike (ST, du, Zukunft, Denkerin - 2132)

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A209   RE: HT und Fruchtzucker-Verwertung werner - 28.02.2008 10:12 
Ich hätte mal eine Frage an die Handlungstypen hier - und zwar zur Frage, wie ihr auf Fruchtzucker reagiert?

Da steht die Vermutung im Raum, dass das "Drittel" von dem unten im Wikipedia-Auszug die Rede ist, die HTs sind.


"Die negativen Effekte der Fructose auf die Gesundheit sind nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass rund ein Drittel der Bevölkerung Fructose nur schlecht aufnehmen kann. Der nicht resorbierte Zuckeranteil führt in der Folge zu vermehrten Bakterienwachstum im Darm, was wiederum zu einer chronischen Immunstimulation und damit zu Insulinrezeptorresistenz führt. Auf diese Art wird die angeblich "bessere" Toleranz bei Diabetikern langfristig wieder zunichte gemacht. Fructose ist somit bei einem Drittel der Bevölkerung als "diabetogen" anzusehen und nicht nur für den Diabetiker kontraindiziert, sondern auch für die meisten Gesunden als gesundheitsschädlich anzusehen. Daher wird auch eine entsprechende Deklarationspflicht
gefordert." (aus Wikipedia, Stichwort: Fruchtzucker)

Vielleicht könnt ihr Nicht-HTs auch mal bei den HTs in eurer Familie oder im Freundeskreis nachfragen?

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A210   RE: Fragen und Antworten heather - 28.02.2008 18:08 
@Werner: auch wenn es Dir jetzt ein wenig dümmlich erscheint: wo bitte bemerke ich das vermehrte Bakterienwachstum??? Oder hab ich da als Macher was nicht gespürt?:-)
Lieber Gruss
Nadine (HT)

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A211   RE: Fructose und HTs werner - 28.02.2008 18:34 
@ Nadine: Ich kümmere mich drum, das ist eine der Fragen, die sich stellen, ja.

Falls es
a) einen Test auf Fructose-Unverträglichkeit gibt
b) alle bekannten Handlungstypen darauf ansprechen

... hätten wir einen HT-Test :)

Ich berichte, wenn ich was finde.

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A212   RE: Fragen und Antworten heerdt - 28.02.2008 19:37 
Ich kann mir schon denken, wo und wie sich das auswirkt! Bin gespannt, ob es in der Realität dann so war.

Bernhard (ST)

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A213   RE: Fragen und Antworten bluaflava - 28.02.2008 20:47 
und warum sollte das besagte drittel dann HT sein und nicht BT oder ST?

petra - ST/ich/zukunft/fühler - 2231

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A214   RE: HTs und Fruchtzucker werner - 29.02.2008 07:58 
@ bluaflava: dafür gibt es zwei Vermutungen/Anlässe:
1. Haben mir bisher nur HTs von den Wirkungen erzählt, auf die Bernhard spekuliert ;)
2. Essen Schimpansen und Orang-Utans reichlich Früchte (fruchtzuckerhaltig), die Gorillas aber lieber viele Blätter und weniger Früchte

Lach jetzt nicht, irgendwo muss die "Wissenschaft" ja ihre Impulse hernehmen ...

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A215   RE: HTs und Fruchtzucker werner - 29.02.2008 10:22 
Bisher gefundene Infos:

Eine sehr sichere Methode, die Fructose-Malabsorption zu diagnostizieren, ist der so genannte "H2-Atemtest" (Wasserstoff-Atemtest). Denn mit Hilfe des Tests kann beim Arzt nach der Gabe eines Fructose-Wasser-Gemischs anhand der Zusammensetzung der Atemluft die Unverträglichkeit nachgewiesen werden. Die Kosten für den Test übernimmt die IKK.

H2-Atemtest: Mit dem H2-Atemtest lassen sich Störungen der Verdauung bestimmter Nahrungsbestandteile im Dünndarm und dessen bakterielle Fehlbesiedlung nachweisen. Außerdem lässt sich die Zeit bestimmen, die der Nahrungsbrei braucht, um den Dünndarm zu passieren. Deshalb werden diese Untersuchungen bei Patienten mit Verdauungsstörungen wie Durchfälle, Blähungen und Übelkeit eingesetzt.

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A216   RE: Fragen und Antworten barbara - 29.02.2008 12:09 
Werner,
ich habe diesen Test vor ein paar Wochen machen lassen mit dem Ergebnis, dass ich den Fruchtzucker bestens vertrage.

Liebe Grüße
Barbara (HT)3111

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A217   RE: Fruchtzucker - HTs werner - 29.02.2008 12:43 
Vielen Dank, Barbara! Dann können wir uns diesen Suchweg gleich ersparen.

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A218   FORUM DEFEKT? buchfrau - 16.03.2008 10:48 
Hallo,
wenn ich poste und meinen Beitrag abschicke, dann wird er nicht angezeigt, auch wenn ich mich aus- und wieder einlogge.
Wenn ich neu ins Forum gehe und als Gast schaue sehe ich den Beitrag.

Was ist da los?


Petra 1323 BT-Wir-Vergangenheit-Macher

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A219   RE: Fragen und Antworten mary - 24.03.2008 13:36 
Hallo zusammen,

Frage: Hat jemand schon einmal einen ST mit sehr kräftigem, energischem Händedruck erlebt?

Lg Marion (BT,Denker,Wir,Zukunft)

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A220   RE: Fragen und Antworten redaktionsteam - 24.03.2008 13:44 
@ Petra: Bei mir ist das genauso und eben konnte ich auch den letzten geschriebenen Beitrag (von dir) nicht sehen, als ich eingeloggt war...

Mein Stand ist, dass sich Holger's Kollege die Sache ansehen wollte um den Fehler zu finden.

Schöne Grüße
Marion vom Redaktionsteam.

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A221   RE: ST mit festem Händedruck werner - 25.03.2008 12:12 
@ Marion: Ja, durchaus. Die haben das dann z.B. von den HTs gelernt/übernommen, etwa um geschäftlich mehr Erfolg zu haben. Oder weil sie nicht erneut von einem HT-Händedruck verletzt werden möchten.
Ich kenne auch einen ST, der deshalb gar keine Hand mehr gab ;)

Interessant wäre sicher eine Untersuchung bei Kindern, da könnte ich mir denken, dass es wenige STs mit festem Händedruck gibt.

P.S. Es gibt ja auch STs mit super aufgeräumtem Schreibtisch.

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A222   RE: Frage an die Mütter hier werner - 26.03.2008 13:03 
Habe eine Frage an die Mütter hier, die den Typ ihrer Kinder kennen: Wer erinnert sich an die Werte bei der Untersuchung der "fetalen Herzfrequenz (FHF)" während der Schwangerschaft und kann sie mir schicken/schreiben, möglichst mit Typ und Schwangerschaftswoche.

Danke aus der Abteilung "Forschung" :)

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A223   RE: Fragen und Antworten geist - 13.04.2008 16:40 
hmm...wie soll ich anfangen..ich bin neu hier...
habe an einem psychographie-seminar teil genommen und es hat mein leben verändert!!! DANKE psychographie!!!
bin ST, du, fühler und wahrscheinlich vergangenheitsorientiert...
habe viele fragen und möchte zunächst erstmal eine hier anbringen...
kann mir jemand etwas zum thema körperseitenbezogenheit sagen?
also das äußert sich bei mir wie folgt...
- ich trage schmuck nur links
- würde mich nur links tatowieren oder piercen lassen
- nachttisch, handy, federmappe, blöcke...alles liegt links von mir
- wenn mich jemand im seitenprofil sehen will dreh ich ihr/ihm immer die linke seite zu
- hand in hand laufe ich lieber rechts um links die spührinfo zu bekommen
- schlage ich hände oder arme zusammen liegt links oben
...

welche erklärung gibt es dafür?gibt es überhaupt eine?sollte mir das irgendetwas sagen?

wäre über eine antwort sehr dankbar!
liebe Grüße geist

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A224   RE: Fragen und Antworten werner - 13.04.2008 21:42 
Zitat:

... und es hat mein leben verändert!!!

... ich hoffe doch zum Besseren :)

Spaß beiseite - zu deiner Frage: Die einzige einigermaßen typrelevante Information zu diesem Themenkreis, die ich habe wäre die bekannte Parallelität der HTs und die Schwierigkeiten vieler Sachtypen damit, Dinge parallel mit beiden Händen/Füßen zu tun.

Aber dein Linksdrall scheint mir nichts mit den Typunterschieden zu tun zu haben. Hattest du vielleicht mal einen Unfall - bzw. hast du mal einen Neurologen gefragt, vielleicht eine Hirnuntersuchung machen lassen?

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A225   RE: Fragen und Antworten geist - 22.04.2008 16:51 
danke für die Antwort!
ja es aht mein leben zum besseren verändert!
nein ich hatte keinen unfall oder ähnliches...
so nen paar neurologische untersuchungen hab ich schon hinter mir...war aber wegen anderer dinge!
was genau meinen sie sollte ich mal untersuchen lassen?

liebe grüße
geist (ST)

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A226   RE: Fragen und Antworten werner - 22.04.2008 16:58 
Zitat:


was genau meinen sie sollte ich mal untersuchen lassen?


Ich würde einem Neurologen das Links-Phänomen schildern und schauen, welche Untersuchung er vorschlägt.
Klingt für mich einfach ungewöhnlich und wenn es mich beträfe wollte ich gerne wissen, wo es herkommt.

Grüße,

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A227   RE: Fragen und Antworten geist - 22.04.2008 17:07 
okay...danke...
ich hasse es zu ärzten zu gehen..aber naja mal gucken ob ich da vielleicht doch mal nachforschungen anstelle...weil interessiert mich sehr...sonst hätte ich auch nicht nachgefragt...
nochmals danke für die antworten!

geist (ST)

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A228   RE: Fragen und Antworten werner - 22.04.2008 18:41 
@ geiST :)

Ja, ich fände es auch interessant zu erfahren, woher so etwas kommt. Habe ich bisher noch nie gehört.
Wenn es dir nicht zu privat ist, wäre es nett, du würdest darüber berichten (gerne auch direkt an mich).

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A229   RE: Fragen und Antworten heather - 25.04.2008 09:56 
Hallo, Ihr lieben Leser und  Mitschreiber,
ich habe eine Frage, die mich in den letzten Tagen sehr beschäftigt:
"Wenn man eine Sache auf der Welt abschaffen könnte, was wäre das?"
Für mich als Handlungstyp wäre das das Thema "Ungerechtigkeit", aber ich frage mich, was würden BT´en oder St´en am liebsten abschaffen. ST´en vielleicht "Existenzängste"??? Bin grad sehr unschlüssig und freu mich auf Antworten.

Nadine (HT-Macher-ich-go)

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A230   RE: Fragen und Antworten heerdt - 25.04.2008 10:15 
Liebe Nadine,
da geht es schon mit dem Begriff der Gerechtigkeit los, weil sich Gerechtigkeit nach meiner Meinung für jeden Typus auf andere Art und Weise erfüllt, und daher keinen objektiven Sachverhalt beschreibt. Ich habe HTs in meiner Umgebung schon als ungerecht und nach selbstbestimmten Regeln verfahrend erlebt.
Zum Beispiel bei Reisekostenabrechnungen, wo unpassend erscheinende tarifliche Regelungen vom HT(Vorgesetzten) einfach missachtet wurden.

Bernhard (ST)

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A231   RE: Fragen und Antworten buchfrau - 25.04.2008 11:12 

@heather

Als erstes ist mir "Gewalt" (in jeglicher Form) in den Sinn gekommen.


Petra 1323 BT-Wir-Vergangenheit-Macher

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A232   RE: Fragen und Antworten werner - 25.04.2008 11:23 
Zitat:


"Wenn man eine Sache auf der Welt abschaffen könnte, was wäre das?"


Dürfen es auch drei sein :) ?

- Schulnoten
- Steuern
- nationale Armeen

Was mir noch einfällt, Nadine: Wenn du aus den Antworten auf diese Frage auf den Typ rückschließen willst - es kommt nicht nur auf den Inhalt der Antwort an sondern auch darauf, WIE es gesagt wird. Das ist oft typischer als der Inhalt.

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A233   RE: Fragen und Antworten nele - 26.04.2008 14:04 
Hmmmm ... da brauchte ich ein wenig länger, um ein Wort zu finden, das alles beschreibt, was ich gern abschaffen würde (und ob es wirklich ALLES beschreibt, sei dahin gestellt).

Jedenfalls kann ich all eure Antworten ebenfalls unterstreichen. Für mich (ST-Sicht?) beinhaltet das alles Druck, den Menschen auf Menschen ausüben. Also ist das mein Begriff dazu auch genau der:

DRUCK!

Dabei ist nicht der gemeint, den ein Mensch sich manchmal selber macht, um voran zu kommen, sondern der von außen, der Menschen lähmt und ihnen Angst macht.

Heike (ST, Du, Zukunft, Denkerin - 2132)

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A234   RE: Fragen und Antworten heather - 26.04.2008 18:23 

@Bernhard (A230): Das ist ja genau das Thema, was mich grad auch sehr intensiv beschäftigt- "Gerechtigkeit" bedeutet für jeden etwas anderes, aber: die MOTIVATION, Gerechtigkeit anzustreben und zu erreichen, ist möglicherweise am ehesten bei den HT´en vorhanden. Ich glaube einfach, dass BT´en und ST´en andere (für sie wiederum wichtigere Prioritäten) in ihrem Leben haben.
Vielleicht fällt Dir ja trotzdem noch was ein, was Du abschaffen würdest, wenn Du könntest?

@Werner (A232):
" Wenn du aus den Antworten auf diese Frage auf den Typ rück schließen willst - es kommt nicht nur auf den Inhalt der Antwort an sondern auch darauf, WIE es gesagt wird. Das ist oft typischer als der Inhalt." - meinst Du damit die Motivation, die dahinter steckt????

Nadine (HT- ich- Macher- go)


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A235   RE: Fragen und Antworten werner - 26.04.2008 19:45 
Zitat:


sondern auch darauf, WIE es gesagt wird. Das ist oft typischer als der Inhalt." - meinst Du damit die Motivation, die dahinter steckt????


Nein, Nadine, nicht die Motivation (wobei das natürlich auch einen Gedanken wert wäre), sondern eher den Gesichtsausdruck dabei, die Wortwahl, die Pausen, das Ausweichen, die Zeit bis zur Antwort, das Nachbessern derselben, das Warten auf die Reaktion etc. - halt alles, was sich im Niedergeschriebenen nicht mehr ablesen lässt ...

P.S. Meinst du nicht auch dass sich für deine ursprüngliche Frage ein eigener Thread lohnen würde?

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A236   RE: Fragen und Antworten heerdt - 26.04.2008 19:59 
Hallo Nadine,

wenn ich etwas abschaffen möchte, dann wäre das ANGST
bzw. Dinge die Menschen Angst machen.
Eine gerechte Welte Welt wäre für mich auch eine angstfreie Welt

Bernhard (ST)

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A237   RE: Fragen und Antworten buchfrau - 26.04.2008 20:01 
@Werner
Zitat:


Nein, Nadine, nicht die Motivation (wobei das natürlich auch einen Gedanken wert wäre), sondern eher den Gesichtsausdruck dabei, die Wortwahl, die Pausen, das Ausweichen, die Zeit bis zur Antwort, das Nachbessern derselben, das Warten auf die Reaktion etc. - halt alles, was sich im Niedergeschriebenen nicht mehr ablesen lässt ...


Nach der Typenlehre sind das viel zu viele Dimensionen/ Verknüpfungen, als das sie auf einmal von einem HT gesehen werden könnten! Zu komplex.

Wohl gemerkt nach der reinen Lehre. :-)))))))))

Petra 1323 BT-Wir-Vergangenheit-Macher

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A238   RE: Fragen und Antworten buchfrau - 26.04.2008 20:02 
Zitat:

Hallo Nadine,

wenn ich etwas abschaffen möchte, dann wäre das ANGST
bzw. Dinge die Menschen Angst machen.
Eine gerechte Welte Welt wäre für mich auch eine angstfreie Welt

Bernhard (ST)

Vielleicht gäbe es ohne Gewalt keine Angst mehr?

Petra 1323 BT-Wir-Vergangenheit-Macher

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A239   RE: Fragen und Antworten heerdt - 26.04.2008 20:05 
[quote
DRUCK!
Dabei ist nicht der gemeint, den ein Mensch sich manchmal selber macht, um voran zu kommen, sondern der von außen, der Menschen lähmt und ihnen Angst macht.
quote]

Ich bin der Meinung, daß man letztendlich auch selbst dafür verantwortlich ist, wie man mit "äusserem" Druck umgeht.
Manchmal hat man sicher gute Gründe äusserem Druck nachzugeben (z.B. um sich zu schützen) es bleibt aber die eigene Entscheidung.
Bernhard (ST)

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A240   RE: Fragen und Antworten heather - 26.04.2008 20:08 
schmunzel....

@Bernhard: DANKE!!! Angst kann nämlich für mich manchmal auch ein Antreiber sein und hilft mir, zu überleben, so dass ich ab einem bestimmten Punkt auch nicht zu hohe Risiken eingehe... somit wäre es nichts, was ich als HT unbedingt abschaffen müsste.

@Werner und Petra: lohnt sich hier wirklich ein eigener Thread? ich sage erstmal "nein" (kann ja nochmal drüber schlafen):-)))))) ich wollte es nicht noch komplexer machen, als es eh hier schon im Forum ist, und ich habe ein wenig Bedenken, dann die Übersicht zu verlieren, hihi...

Liebe Grüsse

Nadine (HT-ich-Macher-go)

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A241   RE: Fragen und Antworten geist - 30.04.2008 17:00 
hi nadine...
eine interessante frage...
gibt es einen bestimmten anlass der diese frage bei dir aufkommen lässt?
es gibt einige dinge die ich gern abschaffen würde...ungerechtigkeit,klassenunterschiede,gewalt,krieg,ausbeutung,zänge (nur bedingt, denn auch diese können positives mit sich bringen, zumindest für mich als ST) ...
eigentlich setze ich mich mit solchen fragen ungern auseinandere, denn es handelt sich um dinge die man eh nicht ändern kann!! (und ich verstricke mich da leicht...)

vlg Franzi (ST)

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A242   RE: Fragen und Antworten werner - 30.04.2008 21:53 
Zitat:

ungerechtigkeit,klassenunterschiede,gewalt,krieg,ausbeutung,zänge (nur bedingt, denn auch diese können positives mit sich bringen, zumindest für mich als ST) ...


Hallo Franzi,
interessanter Aspekt - kannst du ein Beispiel bringen?

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A243   RE: Fragen und Antworten geist - 04.05.2008 16:14 
@ werner

zwei sachen vorab:
   1. manchmal brauche ich halt einfach eine tritt in den hintern, einen gewissen druck oder zwang um in die gänge zu kommen...
   2. meinte ich damit einen "liebevollen, gut gemeinten" zwang, denn(mir von aussen auferlegter,) in meinen augen unschlüssiger oder nicht sinnvoller zwang/druck löst bei mir blockaden aus...

nun zum thema beispiel:
    mein beruf zwingt mich dazu theoretisches wissen praktisch anzuwenden, denn sonst kann ich nicht arbeiten. ich kann nicht nur theoretische ideen entwerfen, sondern muss diese auch zwangsläufig auf deren praktische durchführbarkeit selbst überprüfen.
ich bleibe somit nicht in meinem theoretischen konstrukt hängen, sondern gehe in die ressource also die praxis/tätigkeit.
    eine langjährige freundin zwingt mich (ohne psychographisches wissen) so gut wie alle entscheidungen zu treffen,wenn wir uns sehen (wann,wohin,was,wie...). am anfang habe ich mich damit sehr unwohl gefühlt, doch mittlerweile finde ich es gut das ich durch denn von ihr auferlegten zwang den muskel entschlossenheit trainieren kann!
     es gibt noch mehr beispiele bei mir auch im bereich der untertypen (du>ich, vergangenheit>zukunft)...

ich hoffe meine antwort hilft dir weiter!
liebe grüße geist (ST)

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A244   RE: Fragen und Antworten werner - 05.05.2008 12:28 
@ geist: Okay, danke - verstehe jetzt besser, was du meinst. Wobei bei mir natürlich gleich die nächste Frage auftaucht - ob du dich auch selbst motivieren/zwingen/in den Hintern treten kannst? :)

Oder brauchst du als "Du-Bezogen" immer das Gegenüber?

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A245   RE: Fragen und Antworten heerdt - 05.05.2008 13:08 
Für mich ist es schwierig meinen eigenen Raum zu besetzen und noch schwieriger diesen gegen andere zu behaupten. Wenn es mir gelingt empfinde ich statt Glücksgefühlen nur Erschöpfung.

Bernhard (ST, Du, Gg, Ma)

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A246   RE: Erschöpfung nach Resourcennutzung werner - 05.05.2008 15:14 
Zitat:

Für mich ist es schwierig meinen eigenen Raum zu besetzen und noch schwieriger diesen gegen andere zu behaupten. Wenn es mir gelingt empfinde ich statt Glücksgefühlen nur Erschöpfung.

Bernhard (ST, Du, Gg, Ma)

Wenn ich etwas nur selten mache (z.B. Decken streichen) habe ich hinterher auch mehr Muskelkater und Erschöpfung als Glücksgefühle - zumindest am Anfang. Ich denke mal, das hängt mit der Häufigkeit zusammen, mit der man etwas eher Ungewohntes macht.

Werner (1332 - Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker)

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A247   RE: Fragen und Antworten geist - 07.05.2008 16:50 
@werner
ich kann mich durchaus auch selbst motivieren! auch wenn ich du-orientiert bin brauche ich nicht ständig eine gegenüber um meinen alltag zu bewältigen! ich bekomme das gut alleine hin!

geist (ST)

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A248   RE: Fragen und Antworten geist - 31.05.2008 19:53 
Hallo...
ich hätte da mal zwei Fragen(komplexe):

1) Gibt es eine psychographische Erklärung für starke Stimmungschwankungen?
Oder sind diese grundsätzlich organisch bedingt (z.B. durch Hormonschwankungen) oder durch psychische Störungen und/oder Ausnahmezustände verursacht?

2) Ich arbeite zur Zeit mit psychisch krankem Klientel.
Lassen sich Typentests bzw. Typanalysen bei psychisch Kranken und Menschen mit einer seelischen Behinderung (uneingeschränkt)durchführen? In wie weit sind diese dann aussagekräftig? ( in Bezug auf die Unterscheidung von typbedingten Verhaltensweisen und psychopathogenen Mustern)

bin dankbar für jede Antwort!
liebe Grüße
geist (ST)

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A249   RE: Fragen und Antworten werner - 02.06.2008 12:06 
Zitat:

Hallo...
ich hätte da mal zwei Fragen(komplexe):

1) Gibt es eine psychographische Erklärung für starke Stimmungschwankungen?
Oder sind diese grundsätzlich organisch bedingt (z.B. durch Hormonschwankungen) oder durch psychische Störungen und/oder Ausnahmezustände verursacht?


Nach meiner Beobachtung verstärkt sich dieses Phänomen beim Untertyp "Fühler" und bei "gegenwartsorientiert" - in Kombination also noch stärker.

Generell glaube ich, dass die Suche nach "Ursachen" aber hier nicht der sinnvollste Weg ist, sondern die (lösungsorientierte) Frage nach den Unterschieden und wie man sie selbst aktiv beeinflussen kann.

Zitat:


2) Ich arbeite zur Zeit mit psychisch krankem Klientel.
Lassen sich Typentests bzw. Typanalysen bei psychisch Kranken und Menschen mit einer seelischen Behinderung (uneingeschränkt)durchführen? In wie weit sind diese dann aussagekräftig? ( in Bezug auf die Unterscheidung von typbedingten Verhaltensweisen und psychopathogenen Mustern)


Viele Psychologen und Therapeuten sind inzwischen überzeugt, dass das Konstrukt "psychisch krank" ein interaktionales ist - also dass nicht der Klient die Krankheit hat, sondern dass sie zwischen ihm und jemand anderem (Arzt, Therapeut, Buch) konstruiert wird, gewissermaßen erst entsteht. Ich selbst meine noch, dass einige der als "psychisch" beschriebenen Krankheiten gar keine psychischen sondern physische Gründe haben und auch entsprechend behandelt werden sollten (z.B. Nährstoffmängel).

Der psychographische Typ müsste auch bei den von dir angesprochenen Menschen sichtbar oder analysierbar sein, ich sehe da kein Hindernis - ausgenommen vielleicht, jemand ist durch Psychopharmaka so weit von seinem "Normalzustand" entfernt, dass kaum mehr etwas von der Persönlichkeit zu sehen ist.

Wenn du mir deine E-Mail-Adresse schickst, mache ich dir auf Wunsch gerne einen Kontakt zu einer Kollegin, die in der Psychiatrie arbeitet und dieses Thema sicher gerne privat austauscht.

Werner (Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker - Typencode 1332)

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A250   RE: Fragen und Antworten heerdt - 03.06.2008 01:17 
Ich möchte Werner beipflichten.
So, wie Schönheit im Auge der Betrachter entsteht, könnte auch Krankheit im Auge der Betrachter entstehen, also viel damit zu tun haben, welche Bewertungen ein Beobachter automatisch und unbewusst mit seinen Beobachtungen verbindet.
Welche "guten Gründe" hat der/die mutmasslich Kranke sich so zu verhalten, wie er/sie es tut? Was erfüllt er/sie sich damit mit?

Bernhard (ST)

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A251   RE: Fragen und Antworten geist - 08.06.2008 18:31 
danke für die antworten!

@werner
"die (lösungsorientierte) Frage nach den Unterschieden und wie man sie selbst aktiv beeinflussen kann"
war mir irgendwie entfallen...ich muss zugeben, ich ergründe allgemein lieber ursachen, denn dies fällt mir leichter als lösungen zu suchen und ich denke wenn man die ursache kennt lässt sich leichter eine lösung finde.
dem aspekt fehlende nährstoffe/vitamine im zusammenhang mit psychischen erkrankungen stehe ich sehr suspekt gegenüber. vllt könntest du mir bitte privat ein paar infos zukommen lassen?
über den aspekt des konstruktes muss ich nochmal nachdenken, denn für mich ist dadurch nicht alles erklärbar. wenn auch viele nachvollziehbar erscheint.

@bernhard
dieser aspekt ist mir auch bewusst bzw bekannt (habe ihn auch schon beobachten können) und sollte auf jeden fall beachtung finden und berücksichtigt werden.
dem "nutzen" der krankheit ist durchaus beachtung zu schenken, da er auch ausschlaggebend für die "heilung" ist.


geist (ST)

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A252   RE: Fragen und Antworten werner - 10.06.2008 13:31 
zuletzt editiert: 10.06.2008 13:33

Zitat:

ich muss zugeben, ich ergründe allgemein lieber ursachen, denn dies fällt mir leichter als lösungen zu suchen und ich denke wenn man die ursache kennt lässt sich leichter eine lösung finden.


@ geist:

Die Forschungen von Paul Watzlawick und Kollegen haben schon in den 1960er-Jahren gezeigt, dass diese scheinbar logische Regel in den allermeisten psychologischen oder systemischen Problemstellungen nicht gilt - im Gegenteil: Die Beschäftigung mit dem Problem und seinen Ursachen verstärkt es sogar noch und führt zu neuen Problemen.

Steve de Shazer konnte klar zeigen - und meine eigene Praxis seit 1996 bestätigt das - dass die Beschäftigung mit Lösungsansätzen, mit Ausnahmen und Zielen Probleme lösbar macht und daher auf die Problemexploration zunächst verzichtet werden kann.

Interessant finde ich, dass dieses Forschen nach den Ursachen von Problemen zwar sachtypisch ist, dass aber sowohl Watzlawick als auch de Shazer wohl Sachtypen waren :)

Werner (Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker - Typencode 1332)

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A253   RE: Fragen und Antworten heerdt - 10.06.2008 13:43 
Ich vermute, dass das Suchen oder Vorhandensein von Erklärungen das Bedürfnis vieler ST nach Sicherheit erfüllt.
Der Weg zu einer Lösung führt dagegen oft durch unsicher erscheinendes Terrain.

Bernhard (ST)

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A254   RE: Fragen und Antworten werner - 10.06.2008 13:48 
@ Bernhard: Ich dachte bisher, das käme vom sachtypisch-unbändigen Drang danach, alles "verstehen" zu müssen - ohne Verstehen (hier der Ursachen, des Problems) kann man als Sachtyp doch gar nichts tun, also auch kein Problem lösen.

Oder hängt vielleicht Verstehenwollen und Sicherheit mehr zusammen als ich mir das vorstellen kann?

Werner (Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker - Typencode 1332)

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A255   RE: Fragen und Antworten heerdt - 10.06.2008 14:09 
@Werner:
Es ist natürlich schwierig für mich auszumachen, was Du Dir vorstellen kannst und was nicht.
Mich hält oft ein, von mir selbst unterstelltes, vermeintliches und schwer abwägbares Risiko davon ab etwas zu unternehmen.
Das lässt wohl andere vermuten, dass ich langsam wäre, dabei arbeitet es im Inneren wie wild.
Verstehen gibt mir Sicherheit. Vergangenheit (Rückblick) gibt auch Sicherheit. Denken scheint sicherer als machen.
Nach Rosenberg dient alles, was ein Mensch tut (Anm.: auch "Nichtstun") dazu seine Bedürfnisse zu erfüllen.
Die Suche nach Erkenntnis könnte demnach eine von ST bevorzugte Strategie zur Erfüllung ihres Sicherheitsbedürfnisses sein.
Wäre gespannt, wie das andere ST sehen.

Bernhard (ST)

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A256   RE: Fragen und Antworten geist - 14.06.2008 14:55 
@ Werner
Ich muss zugeben das die Ursachensuche hin und wieder zu einer Verstärkung der Probleme und zu neuen Problemen geführt hat, doch wenn ich einmal die Ursache gefunden hatte, fiel es mir wesentlich leichter Lösungen zu finden und diese dann auch bestmöglich umzusetzen, da mir ihr Nutzen und deren Auswirkung der Veränderung bewusst war bzw. ich mich in der Lage dazu gefühlt habe dies einzuschätzen.
Auch ich habe den sachtypischen-unbändigen Drang alles versteh zu müssen/wollen. Diesem gehe ich auch zwangsläufig (soweit es mir möglich) ist nach.

@ Bernhard
Ich kann dir da zustimmen...
Erklärungen (Suche und Vorhandensein) erfüllen mich mit Sicherheit. Mit dem Weg der Lösung verbinde ich meist Unsicherheit und Unbehagen (z.T. auch Angst vor der Ungewissheit/Unberechenbarkeit).
Für mich stehen Verstehen/Erkenntnis und Sicheheit auch in einem unmittelbaren Zusammenhang. Verstehen stellt einen Grundbaustein zur Erfüllung meines Sicheheitsbedürfnisses dar.
Ich verbinde Vergangenheit mit Sicherheit und die Zukunft mit Unsicherheit/Ungewissheit/Zweifeln. Ein Punkt der mich oft daran hindert in die Ressource (Zukunft) zu gehen.
Darf ich fragen was dir noch hilft dein Sicherheitdbedürfniss zu erfüllen/zu befriedigen? (außer materielle Dinge)

liebe Grüße geist (ST,Vergangenheit,Du)

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A257   RE: Fragen und Antworten heerdt - 14.06.2008 19:57 
Hallo Geist,

Meine Bedürfnisse nach Lebensgenuss, Selbstverwirklichung und Veränderung sind vor etwa 5-6 Jahren in den Vordergrund getreten. Da habe ich begonnen mich nach Mitteln und Wegen umzuschauen.
Zuerst Kontakt mit einer Gestalttherapeutin, dann Begegnung mit Psychographie. Die Erkenntnis und das aktive Trainieren der vorgeschlagenen Lösungswege hat mich Schrittchen um Schrittchen vorangebracht. Die Erweiterung besteht für mich darin, meinem Sicherheitsbedürfnis nicht mehr unbewusst ausgeliefert zu sein, sondern die Wahl zu haben, welchem Bedürfnis ich Vorrang gebe.
Manchmal kriege ich halt nur was ich will, wenn ich dafür Unsicherheit oder einen Fehler riskiere. Bzw. die Chancen es zu bekommen steigen und das gibt mir Mut.
Mein kurzer Rat an STs: "Trau Dich!"

Bernhard (ST, Du, Gg, Ma)

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A258   Funktionstest des Webmasters webmaster - 06.02.2009 09:33 
zuletzt editiert: 24.08.2010 14:00

Das ist ein Test zur Verlinkung von Webadressen.

www.dreifarbenwelt.de

Holger

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A259   RE: Fragen und Antworten werner - 26.12.2010 20:47 

Ich lese gerade "Das glücklichste Volk" von Daniel Everett und bin darin auf eine Szene gestoßen, die ich bisher dachte, sie würde nur mir passieren. Er lebt als Sprachforscher bei einem Indianerstamm im Amazonasgebiet und trifft dort einen Mann, der so gelassen und ruhig ist, dass er ständig todmüde wird, wenn er mit ihm zusammen ist.

Das passiert mir nämlich auch immer mal wieder - und zwar ausschließlich bei Sachtypen, wenn sie nicht wirklich etwas für mich Interessantes erzählen.

Wollte mal nachfragen, ob das andere Beziehungstypen auch kennen?

Werner (Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker - Typencode 1332)

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A260   RE: Fragen und Antworten heerdt - 26.12.2010 23:24 

Meine Ex ist bei mir immer müde geworden und hat gesagt, daß sie sich prima bei mir erholen und zur Ruhe kommen kann. Nach einer gewissen Zeit ist sie dann innerlich nervös geworden und musste zurück in ihr Leben.

Bernhard (ST)

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A261   RE: Fragen und Antworten werner - 09.04.2011 10:57 

Frage an die Sachtyp-Macher bzw. diejenigen, die solche gut kennen: Kann es sein, dass diese Typ-Kombination sehr wenig Bücher liest? Gestern traf ich wieder einen solchen Menschen, der mir sagte, mein Buch (Warum sind wir so verschieden) werde erst das vierte in seinem ganzen Leben sein, das er lese.

Ähnliches habe ich schon einmal gehört und das würde ja (im Blick der Haus-Metapher) dazu passen, dass beim Sachtyp-Macher das "Fühlen" (wozu auch das Lesen gehört) der kleinste Raum ist und damit die größte Vernachlässigung.

Werner (Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker - 123-Code: 1332)

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A262   RE: Fragen und Antworten utanella - 11.04.2011 08:27 

Hallo Werner,

also die Aussage kann ich nicht bestätigen, ich verschlinge Bücher, lese teilweise 3 Bücher zeitgleich. Was ich sehr gerne mache, ist auf den letzten Seiten schonmal das Ende zu lesen...dann weiß ich wo es hingeht und bastel mir die dann gelesenen Informationen zusammen. Aber ich habe ein echtes Defizit, wenn ich nicht lesen kann - mangels Bücher auf fremden stillen Örtchen (lese dann auch mal Rückseiten von Duschbad oder Shampoo ;-)). Meine liebsten Geschenke sind Büchergutscheine, zum letzten Geburtstag hatte ich sage und schreibe 120€ gesammelt und konnte im Buchladen schwelgen. Bibliotheksmitgliedschaft ist lebensnotwendig, sonst wäre ich permanent pleite, wenn ich alle Bücher kaufen müsste.

Mir ist grad der Gedanke gekommen - wenn ich nicht lesen kann (Heuschnupfen + Bindehautentzündung)   fühl ich mich echt miserabel. Meine Fühler- Ressource!

Uta

(ST,DU,Z,Macher)

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A263   RE: Fragen und Antworten werner - 11.04.2011 08:55 

Danke für deine Auskunft, Uta!

Darf ich nachfragen, ob du schon als Kind und Jugendliche so viel gelesen hast oder ob das erst später kam?

Werner (Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker - 123-Code: 1332)

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A264   RE: Fragen und Antworten utanella - 11.04.2011 12:25 

Hallo Werner,

ich lese Bücher, seidem ich lesen kann. ich kann mich erinnern, dass  ich mal zu Weihnachten ein Buch geschenkt bekommen habe und den Rest des  heiligen Abends im Bett verbrachte, um zu lesen. Sylvester konnte ich  meinem Bruder das Buch überlassen. Ich liebe Zugfahren, beim Arzt  warten, auf Bahnhöfen+Flughäfen sitzen ...weil man da Lesen kann.

Uta

(ST,DU,Z,Macher)

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A265   RE: Fragen und Antworten werner - 27.10.2011 16:29 

Gestern hörte ich im Radio einen schlauen Menschen über Geschichte sprechen. Er meinte, man könne Geschichte auf drei Arten wahrnehmen:

- als Pendelbewegung

- als Kreislauf

- als stetige Aufwärtsbewegung

Leider habe ich keinen Namen von ihm gehört ... aber das fand ich spannend und frage nun (mich und die Mitleser hier), ob es eine Zuordnung zu unseren drei "Farben" gibt ...

Werner (Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker - 123-Code: 1332)

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A266   RE: Fragen und Antworten heerdt - 27.10.2011 23:05 

Sowohl die kreisförmige, als auch die Pendelbewegung folgen der Sinus- bzw. Cosinusfunktion. Also dem selben Gesetz.

Eine neue Dimension bringen das Gewinde für die Kreisbewegung und Federzug mit Hemmung für die Pendelbewegung (Uhr).

Das Gewinde ermöglicht auf-/abwärts, Federzug mit Hemmung wirken dem Stillstand entgegen

Bernhard (ST)

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A267   RE: Fragen und Antworten sabine - 28.10.2011 20:46 

Interssante Frage. Geschichte ist leider gar nicht mein Steckenpferd.

Aber zu den Bewegungen könte ich durchaus einen Bezug herstellen;

die Pendelbewegung könnte zum ST passen, der eher in der vielleicht-Haltung bleibt, also zwischen ja und nein pendelt.

Die Kreisbewegung passt für mich zum BT. der sich immer wieder im Kreis bewegt und nicht weiterkommt.

Die Aufwärtsbewegung stell ich mir für den HT vor, der immer weitermacht und kein Ende sieht.

Wobei ich die 3 Aspekte auch den Tätigkeistbereichen zuordnen könnte. Pendeln fürs Denken, das ständige Abwägen von diesem und jenem, die Kreisbewegung fürs Fühlen, so fühle ich  mich zumindest manchmal, wenn ich aus dem Fühlen nicht mehr rauskomme und die Aufwärtsbewegung passt zum Macher.

 

Sabine (BT-du-Gegenwart-fühlen = 1111)

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A268   RE: Fragen und Antworten sabine - 28.10.2011 20:51 

Kann mir jemand schreiben, ob ihr irgendwo hier im Forum schon mal die Meinungen von Familienangehörigen gegenübergestellt hab.

Beispiel: Ich hatte 2 Arbeitskolleginnen: Mutter HT, Tochter BT. (Die Tochter hat es übrigeins nach Möglichkeit vermieden, am selben Tag wie ihre Mutter zu arbeiten.) Die Mutter erzählte mir stolz, dass sie schon 8 Monate nach der Geburt wieder teilzeitberufstätig war und wusste ihre Tochter bei der Tagesmutter gut aufgehoben. Ihre Tochter, inzwischen selber Mutter von 2 Jungs, ist noch heute sauer darüber und fühlts ich noch immer als wäre sie abgeschoben worden. Sie kann ihr das nicht verzeihen.

Gibt es ähnliche Erfahrungsberichte?

 

Sabine (BT-du-Gegenwart-fühlen = 1111)

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A269   RE: Fragen und Antworten werner - 29.10.2011 16:41 

Zitat:

Kann mir jemand schreiben, ob ihr irgendwo hier im Forum schon mal die Meinungen von Familienangehörigen gegenübergestellt hab.

Beispiel: Ich hatte 2 Arbeitskolleginnen: Mutter HT, Tochter BT. (Die Tochter hat es übrigeins nach Möglichkeit vermieden, am selben Tag wie ihre Mutter zu arbeiten.) Die Mutter erzählte mir stolz, dass sie schon 8 Monate nach der Geburt wieder teilzeitberufstätig war und wusste ihre Tochter bei der Tagesmutter gut aufgehoben. Ihre Tochter, inzwischen selber Mutter von 2 Jungs, ist noch heute sauer darüber und fühlts ich noch immer als wäre sie abgeschoben worden. Sie kann ihr das nicht verzeihen.

Gibt es ähnliche Erfahrungsberichte?


Was ich öfters höre: Dass sich BT-Kinder von der HT-Mutter nicht "richtig" geliebt fühlen - zu wenig emotional, zu sehr umsorgt und bekocht. Dass sich das dann über die Arbeit äußert, könnte einfach das "Ventil" sein.

Werner (Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker - 123-Code: 1332)

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A270   RE: Fragen und Antworten sabine - 29.10.2011 18:00 

Hallo Werner,

ich stimme dir zu, dass BT sich oftmals ungeliebt etc. fühlen. Vermutlich habe ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt, mich interessiert, ob hier im Forum schon mal die jeweiligen Ansichten über ein Thema (Problem) direkt gegenübergestellt wurden, oder ob irgendwo auf den vielen PG-hps ähnliches zusammengetragen wurden, wie z. B. die Probleme in den Paarkonstellationen.

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A271   RE: Fragen und Antworten sabine - 29.10.2011 18:01 

Hallo Werner,

ich stimme dir zu, dass BT sich oftmals ungeliebt etc. fühlen. Vermutlich habe ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt, mich interessiert, ob hier im Forum schon mal die jeweiligen Ansichten über ein Thema (Problem) direkt gegenübergestellt wurden, oder ob irgendwo auf den vielen PG-hps ähnliches zusammengetragen wurden, wie z. B. die Probleme in den Paarkonstellationen. 

Beispiel:
Meine Mutter (ST), schaffte es problemlos, unsere Familie nur 5 mal im Jahr zu besuchen (bei 5 km Entfernung), wobei davon 4 Geburtstagsbesuche waren und ich meine Mama zum 5. Besuch mehr oder weniger drängte, nach der Arbeit mal zu ihr zum Kaffee vorbei zu kommen um die Kinder mal wieder zu besuchen. Meine Mutter hat auch kein Bedürfnis danach, mal anzurufen und nachzufragen, wie es uns geht. 

So meine ich die direkte Gegenüberstellung, z. B. als Dialog:

BT-Tocher: "Ich finde es nicht schön, dass du dich nie meldest und gar kein Interesse an mir oder deinen Enkelkindern zeigst." - ST-Mutter: "Ich hab gedacht, es wird schon alles in Ordnung sein, sonst hättest du dich schon gemeldet."

Das bedeutet somit: Die BT-Tochter versteht nicht, warum ihre Mutter kein Interesse zeigt, die ST-Mutter dagegen erkennt kein Problem in ihrem Verhalten und weiß gar nicht, was ihre BT-Tochter von ihr will.

Wobei ich das ja jetzt durch die PG endlich verstehe. Aber bevor ich die PG kennen lernte, gab es genau diesen Dialog mit genau diesen Worten! Und ich gebe ehrlich zu, dass ich wahnsinnig wütend auf meine Mama war, weil sie nicht kapierte, dass ich einfach nur wünschte, sie würde sich ein wenig mehr für ihre Enkelkinder interessieren. 

Ein anderes Beispiel:

HT-Mann, nicht mehr berufstätig, will jedes Wochenende was mit seiner ST-Frau unternehmen, am liebsten Bergwandern. Das ist für ihn gleichermaßen "etwas für die Beziehung tun", wie persönlicher Spaß und es kommt natürlich seinem Bewegungsdrang entgegen. Sie hingegen arbeitet die ganze Woche Vollzeit, oft auch noch Samstags und möchte am Wochenende gerne ihre Ruhe haben. Es gibt regelmäßig Wochenendstreitereien.

HT-Mann: "Du hast überhaupt kein Interesse mehr daran, mit mir was zu unternehmen." -ST-Frau: "Und du verstehst nicht, dass ich nach einer ganzen Woche Arbeit mal ein Wochenende nur NICHTS tun möchte."

Ich suche noch weitere Beispiele. Wie etwa das vorher beschriebene Beispiel HT/BT.

 

Sabine (BT-du-Gegenwart-fühlen = 1111)

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A272   RE: Fragen und Antworten werner - 29.10.2011 20:30 
zuletzt editiert: 29.10.2011 20:33

Hallo Sabine,

meines Wissens gibt es solche Dialog-Sammlungen noch nicht.

Was am ehesten in diese Richtung geht, sind die Praxisbeispiele im Buch "Der Gorilla in meinem Bett" und ein bisschen etwas an Beispielen gibt es auch in "Warum Kinder so verschieden sind".

Ohne Bezugnahme auf die PG, aber mit Dialogen aus Paarkonflikten findest du sicher Spannendes bei Watzlawick (in seinen Büchern "Lösungen", "Wenn du mich wirklich liebtest, würdest du gern Knoblauch essen..." oder in "Menschliche Kommunikation")

Mit Wissen um die Typunterschiede kann man den Beispielen in diesen Büchern interessante Aspekte abgewinnen.

Werner (Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker - 123-Code: 1332)

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A273   RE: Fragen und Antworten werner - 07.11.2011 18:36 

Ein Leser von "Warum sind wir so verschieden?" hat mir eine wie ich finde gute Frage gestellt - ich stelle sie hier inklusive meiner Antwort ein (auch, damit ich später bei ähnlichen Fragen darauf verweisen kann ...).

 

"... stellt sich die Frage, auf welcher Theorie oder Forschung beruht (...) die Einteilung in
Verbundenheit, Zeitorientierung und Aktivität."


... die Frage ist völlig berechtigt. Im Buch schreibe
ich dazu kaum etwas, da es ja eher für das breite
Publikum geschrieben wurde.

Philosophisch könnte ich antworten, dass es ein
konstruktives Modell ist und die Landkarte auf
einem induktiven Weg entstanden ist, nicht deduktiv.
Also quasi "am Schreibtisch" und nicht auf Grund der
Untersuchung von Tausenden Menschen, wie es
sonst üblich ist.

Als ich die Landkarte in der heutigen Form entwickelt
habe, hatten wir Erfahrung damit, dass die drei Triaden
- fühlen >> denken >> machen
- Du >> Ich >> Wir
- Gegenwart >> Vergangenheit >> Zukunft

ausreichend "relevant" waren; sprich: wir sahen auf
diesen drei Ebenen die Dynamik von Bevorzugung und
Vernachlässigung, die Dr. Friedmann bereits als Grund-
prinzip erkannt hatte.

Allerdings passten diese drei Triaden nicht mehr zu
allen Begriffen auf der Grundebene, die Friedmann vor-
gesehen hatte (Beziehung, Erkenntnis/Sein und Handlung).

Ich habe daher den "Sprung" gewagt und die Begriffe der
Grundebene in logisch-sprachlicher Form denen der drei
Unterebenen angepasst (daher Verbundenheit, Zeit-
orientierung und Aktivität). Diese drei passen ja gut zu
den vorhandenen Typbeschreibungen, sowohl von Fried-
mann als auch im indischen Ayurveda (was wir erst später
gemerkt haben).

Dass die drei Begriffe passten und stimmig waren, ergab
sich dann einfach aus der praktischen Verwendung und
dem Feedback von Seminarteilnehmern, Lesern und
Anwendern.

Interessant ist vielleicht noch (auch das im Buch nicht
erwähnt), dass diese drei "Grunddimensionen" ungefähr
zu den physikalischen Grundkräften oder Dimensionen
- Anziehungskraft (Verbundenheit)
- Zeit/Raum (Zeitorientierung)
- Energie (Aktivität)

passen und so die Idee im Raum steht, dass sich die
drei Bereiche unseres Bewusstseins analog zur physika-
lischen Welt entwickelt haben.

 

Werner (Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker - 123-Code: 1332)

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A274   RE: Fragen und Antworten werner - 12.11.2011 07:30 

Frage an die chemisch-physikalisch gebildeten Leser: Hat jemand eine Idee, ob es zwischen den drei "Ur-Elementen" und unseren drei "Grundfarben" einen irgendwie gearteten Zusammenhang geben könnte?

Zur Erläuterung ein Zitat aus einem aktuellen Artikel eines Wissenschaftsmagazins:

"Nach gängiger Theorie entstanden beim Urknall nur die drei leichtesten  bekannten Elemente: Wasserstoff, Helium und Lithium. Alle anderen  Atomsorten wurden erst später im Inneren von Sternen erzeugt."

Link zum ganzen Artikel, in dem diese Theorie beschrieben und durch aktuelle Entdeckungen unterstützt wird: http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-14094-2011-11-11.html

Werner (Beziehungstyp, wir-bezogen, zukunftsorientiert, Denker - 123-Code: 1332)

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A275   RE: Fragen und Antworten christian_h - 30.08.2012 22:27 

Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das hier die Kategorie für schnelle Fragen und Antworten, ohne dafür einen zusätzlichen Thread aufmachen zu müssen. 

Also, dann gehts doch gleich mal los:

1. Ich habe ein wenig Probleme, den Gesichtsausdruck der HTs und STs zu unterscheiden. Wenn ich das richtig verstanden habe, hat der HT den festen, undurchdringlichen Gesichtsausdruck; das Pokerface. Der ST dagegen schaut neutral/ernst, ohne dabei "zornig" zu wirken. In der Praxis sind sich diese beiden Mimik-Typen aber sehr ähnlich (oder zumindest ähnlicher als beide gegenüber dem BT). Gibt es noch weitere Hinweise (nur Mimik!), die einem die Unterschiedung erleichtern? 

2. Der BT neigt, soweit ich weiß, zu Launen. Der HT ist eher angriffslustig bis aggressiv. Wie unterscheide ich (insbesondere bei niedrigprozentigen und/oder wenig entwickelten BTs, ob es sich um schlechte Laune oder eine generell negative Haltung handelt? Ich habe nämlich festgestellt, dass verärgerte BTs wirklich schwierig von HTs zu unterscheiden sind. Bei STs ist das nicht so schwierig, da man sie, wenn sie ausrasten, nicht ernst nehmen kann. Das wirkt eher unfreiwillig komisch, weil sie von Hause aus einfach nicht schreien können.  

 

Christian     ST-Du-Verg.-Denker - 2122

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A276   RE: Fragen und Antworten werner - 31.08.2012 07:02 

Zitat:

1. Ich habe ein wenig Probleme, den Gesichtsausdruck der HTs und STs zu unterscheiden. Wenn ich das richtig verstanden habe, hat der HT den festen, undurchdringlichen Gesichtsausdruck; das Pokerface. Der ST dagegen schaut neutral/ernst, ohne dabei "zornig" zu wirken. In der Praxis sind sich diese beiden Mimik-Typen aber sehr ähnlich (oder zumindest ähnlicher als beide gegenüber dem BT). Gibt es noch weitere Hinweise (nur Mimik!), die einem die Unterschiedung erleichtern? 

 


Hallo Christian,

ich würde antworten, dass es nicht "den" Gesichtsausdruck der Typengruppen gibt, sondern dass die Mimik ein Teil des Gesamtpakets ist, das für den Typverdacht (!) geeignet ist. Das ist wie wenn du zwischen Porsche und Ferrari entscheiden sollst und nur auf den Auspuff schaust :)

Ich rate also, nicht nur auf die Mimik zu achten und sich im Detail zu verlieren. Das ist in der Regel nicht nützlich bis irreführend.

Zitat:

2. Der BT neigt, soweit ich weiß, zu Launen. Der HT ist eher  angriffslustig bis aggressiv. Wie unterscheide ich (insbesondere bei  niedrigprozentigen und/oder wenig entwickelten BTs, ob es sich um  schlechte Laune oder eine generell negative Haltung handelt? Ich habe  nämlich festgestellt, dass verärgerte BTs wirklich schwierig von HTs zu  unterscheiden sind. Bei STs ist das nicht so schwierig, da man sie, wenn  sie ausrasten, nicht ernst nehmen kann. Das wirkt eher unfreiwillig  komisch, weil sie von Hause aus einfach nicht schreien können.  


Auch hier möchte ich daran erinnern, dass wir von "Bevorzugungen" sprechen. Die typischen Verhaltensweisen sind ja nicht allein auf weiter Flur sondern zeigen sich dadurch als typisch, dass sie häufiger auftreten als die anderen in einer Situation möglichen Verhaltensweisen. Mir scheint, du bist gerade in einer für Sachtyp-Menschen typischen "Lernfalle", nämlich das Wissen um die Typunterschiede in kleine Einzelpakete zu isolieren und da immer tiefer einsteigen zu wollen. Nach meinem Dafürhalten ist es aber besser, die jeweiligen Menschen insgesamt zu beobachten, also den Gesamteindruck. So wie du an die Sache herangehst gleichst du einem Forscher, der sich nur für Spoiler interessiert und daraus schließen will, ob es sich um einen Sportwagen oder ein landwirtschaftliches Nutzfahrzeug handelt. Wenn dann ein Spoiler an einem Traktor auftaucht, bist du verwirrt :)

Die beste Möglichkeit, einen Menschen in eine Typengruppen einzuordnen ist immer noch, ihm das Modell zu erklären, ihm Fragen zu stellen, ihn kennen zu lernen und dann mit ihm gemeinsam (vorläufig) zu entscheiden, was am ehesten passt und was nicht - auch das könnte ich dir nochmal als Tipp geben: Darauf zu achten, was jeweils am wenigsten wahrscheinlich ist, also die Vernachlässigung der jeweiligen Typen zu beachten und als Typerkennungsmerkmal zu nutzen.

Werner (Beziehungstyp, wir-verbunden, zukunftsorientiert, Denker - 123-Code: 1332)

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A277   RE: Fragen und Antworten christian_h - 11.10.2012 15:37 

Ich habe noch eine Frage zum Umgang mit Relationikern. Bei den BT, die ich kenne, habe ich immer wieder das Gefühl, dass ich es ihnen nicht recht machen kann. 

Ist das BTypisch, dass es schwierig ist (vielleicht auch nur für einen ST), sich in die Gedanken und Prioritäten von ihnen hineinzudenken?

Wenn ich den BTs in meinem Umfeld z.B Vorschläge mache (neue Ideen, die ich selbst entwickelt habe und auf die ich stolz bin), passiert es mir immer wieder, dass sie genau entgegengesetzt von dem reagieren, wie ich es erwarten würde. Kommt hier der Perfektonismus zu sehr heraus oder woran liegt das? 

Manchmal kommt es mir vor, als ob manche BTs wirklich keine Leistung anerkennen, die sie nicht selbst erbracht haben. Das macht eine Einschätzung, ob ich etwas richtig oder nach dem Geschmack der BTs richtig mache, völlig zunichte. Das ist ein wenig wie das "Topfschlagen im Minenfeld", was natürlich meine STypische Unsicherheit und Unentschlossenheit noch verstärkt. 

Oder anders ausgedrückt: Wenn ich etwas für logisch halte und dementsprechend vorausdenke, um etwas richtig zu machen, machen mir die BTs das immer wieder kaputt, weil sie eben komischerweise genau das (für meine Begriffe) Unlogische einfordern.

Kennt ihr das von anderen BTs auch oder habe ich ein spezifisches Problem mit diesen Personen vorliegen?

Christian     ST-Du-Verg.-Denker - 2122

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A278   RE: Fragen und Antworten werner - 11.10.2012 19:55 

Zitat:

Ist das BTypisch, dass es schwierig ist (vielleicht auch nur für einen ST), sich in die Gedanken und Prioritäten von ihnen hineinzudenken?

Wenn ich den BTs in meinem Umfeld z.B Vorschläge mache (neue Ideen, die ich selbst entwickelt habe und auf die ich stolz bin), passiert es mir immer wieder, dass sie genau entgegengesetzt von dem reagieren, wie ich es erwarten würde. Kommt hier der Perfektonismus zu sehr heraus oder woran liegt das? 

 


Hallo Christian,

spannend finde ich zunächst, wie du als du-verbundener Mensch versuchst, es dem anderen recht zu machen. Dieser Gedanke kommt mir z.B. nur selten und nur bei ausgewählten Menschen - wenn schon, versuche ich etwas zu tun, um "vielen" oder gar "allen Menschen" etwas Gutes zu tun.

Aber zu deinen Fragen: Die Beobachtung, dass unsere Typfamilie gerne das Gegenteil von dem tut, was man uns vorschreiben möchte, ist ziemlich alt und bestätigt sich immer wieder. Ich habe bisher dafür die Erklärung, dass wir gerne selbst kreativ sind und nicht gerne das nachmachen, was man uns vorsetzt - das wäre ja Langeweile und die mögen wir nunmal gar nicht. Außerdem würde das einen Anflug von Dummheit vermuten lassen, wenn wir eine Sache nicht selbst kreativ angehen, sondern nur vorgegebene Anweisungen ausführen ("bin ich denn so blöd, dass man mir genau sagen muss, wie etwas geht?").

Und dass man sich in unsereins nur schwer hineindenken und voraussehen kann, was wir tun oder wie wir reagieren liegt vermutlich an unserer generellen Unberechenbarkeit und Spontanität. Ich weiß ja selbst bei mir häufig nicht, wie ich auf etwas reagiere oder was emotional mit mir geschieht, wenn ich auf jemand oder etwas treffe, das mir nicht schon sehr genau bekannt ist.

Reicht das fürs Erste, um das Phänomen besser zu verstehen oder hattest du noch ein konkretes Ziel mit deiner Frage, das ich nicht berücksichtigt habe (das war jetzt der dilletantische Versuch, es dir recht zu machen ... :) ...).

Viele Grüße,

Werner (Beziehungstyp, wir-verbunden, zukunftsorientiert, Denker - 123-Code: 1332)

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A279   RE: Fragen und Antworten heerdt - 11.10.2012 20:51 

"Außerdem würde das einen Anflug von Dummheit vermuten lassen, wenn wir eine Sache nicht selbst kreativ angehen, sondern nur vorgegebene Anweisungen ausführen ("bin ich denn so blöd, dass man mir genau sagen muss, wie etwas geht?")."

Der "Anflug von Dummheit" wird von Aussen meist gar nicht gesehen, er wird von dem, der sich beurteilt vorkommt, den anderen als Wertung unterstellt. Die Falle entsteht, wenn wir uns im anderen mit unseren eigenen Urteilen gespiegelt sehen. Das nennt sich bisweilen Projektion.

Wir sehen die Welt nicht nur durch unsere (psychographischen) Brillen, wir senden unsere Blicke auch durch diese Brillen aus.

Bernhard (ST)

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A280   RE: Fragen und Antworten christian_h - 13.10.2012 12:29 
zuletzt editiert: 13.10.2012 12:39

 

Zitat:

Der "Anflug von Dummheit" wird von Aussen meist gar nicht gesehen...

Stimmt genau. Als ST bemerke ich es gar nicht, wenn mein BT-Gegenüber diesen "Anflug von Dummheit" verspürt. Ich bin nur dann verwundert, wenn er selbst als Reaktion auf diesen "Anflug" komisch reagiert und für mich nicht nachvollziehbar das Thema abwürgt (Fluchttendenz?).

Das habe ich übrigens bei BTs schon sehr oft beobachten können. Wenn sie beharrlich auf ihren Standpunkt bestehen und dann die Argumente ausgehen, kommt sehr oft eine Wendung wie "Naja, is ja jetzt auch egal." oder "Das müssen wir ja jetzt nicht ewig ausdiskutieren."

Meine Strategie, damit umzugehen, ist folgende:

1. Gegenfrage an den BT: "Bist du jetzt bockig?". Allerdings mit einem Augenzwinkern, sonst kann die Stimmung sehr schnell kippen. Auch ein freundschaftliches vor die Schulter buffen ist da hilfreich. Das zeigt insbesonder bei BT-Dus den zwischenmenschlichen Bezug, der ihnen ja wichtig ist. 

2. Als Reaktion gesteht sich der BT dabei nach einer kurzen Pause häufig ein, dass man Recht hat und er wirklich gerade etwas launisch geworden ist und er aus Trotz das Thema eigentlich zu früh abgewürgt hat (also noch bevor konstruktive Lösungswege diskutiert werden). Oftmals kommt dann auch die Gegenfrage des BT "Na, mach doch mal Vorschläge!" oder "Wie würdest du es denn machen?"

Vorsicht! Diese Frage ist nicht 100% ernst zu nehmen. Damit wird vor allem bezweckt, den Gesprächspartner in die Ecke zu drängen; aus einer gekränkten Grundhaltung heraus. Dann ist es wichtig, wirklich gute Argumente parat zu haben und echte Lösungsvorschläge zu bringen. 

3. Chance nutzen, um eigene Argumente anzubringen und gehört zu werden. Denn in dieser Phase ist der BT auf Empfang und Argumenten tatsächlich deutlich mehr aufgeschlossen als sonst. Eine der wenigen guten Gelegenheiten, um a) den BT zu überzeugen und b) als ST gehört zu werden und Anerkennung zu finden. Dies resultiert auch aus der Überraschung heraus, dass man tatsächlich einen Lösungsvorschlag hat.

4. Reaktion des BT abwarten. Ein kurzes, freundliches Drängen nach der eigenen Argumentation ist auch okay. Aber nicht übertreiben. Also z.B. so etwas wie: "Und, was sagst du jetzt zu meiner Idee?" Meist ist die Reaktion ein Anschließen an die Idee, z.B. "Okay, das können wir mal versuchen." Hierbei vermute ich, dass die Neugier des BTs geweckt wird, sich etwas Neuem anzuschließen und auszuprobieren.

 

Ich weiß nicht, inwieweit diese Anleitung allgemein gültig ist. Aber ich habe privat und beruflich schon viele Gespräche dieser Art mit BTs erfolgreich geführt (noch bevor ich die PGI kannte).

@Werner

Ja, so habe ich die Frage gemeint. Aber es steckte noch ein wenig mehr dahinter. Und zwar der Bezug, dass ich bei einem Wechselspiel aus Vergangenheit-Zukunft (sprich persönliche Erfahrung und Erwartung mit und an dem BT) nicht logisch kausal vorausahnen kann, was der BT möchte.

Wenn ich also an Situationen in der Vergangenheit denke und überlege, was der BT dazu gesagt hat oder in einer ähnlichen Situation gemacht/entschieden hat, und dann versuche (wenn ich die Entscheidung treffen muss) es genau so zu machen, wie ich denke, dass es der BT machen würde und in der Vergangenheit schon gemacht hat. Dann entscheide ich entsprechend (wenn ich als ST schon mal Eigeninitiative zeige!!!) und es ist genau falsch. Da kommen dann für mich nicht nachvollziehbare Argumente, warum derjenige BT das anders machen würde.

Es geht also nicht nur um die Eigenschaft, dass BTs gern mal das Entgegengesetzte von dem machen, was man ihnen sagt. Sondern auch von dem, was sie selbst schon getan haben, einfach weil sich die Begründung von heute auf morgen ändert (ich muss dazu schreiben, dass die BT, die ich kenne, größtenteils G-O sind.)

Christian     ST-Du-Verg.-Denker - 2122

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A281   RE: Fragen und Antworten werner - 14.10.2012 10:29 

Zitat:

 

Es geht also nicht nur um die Eigenschaft, dass BTs gern mal das Entgegengesetzte von dem machen, was man ihnen sagt. Sondern auch von dem, was sie selbst schon getan haben, einfach weil sich die Begründung von heute auf morgen ändert (ich muss dazu schreiben, dass die BT, die ich kenne, größtenteils G-O sind.)


 

@ Christian: Wir BTs sind halt besonders flexibel und anpassungsfähig - auch an neue Einsichten oder Ideen. Das ist häufig von Vorteil, manchmal aber nicht, das stimmt. :)

Werner (Beziehungstyp, wir-verbunden, zukunftsorientiert, Denker - 123-Code: 1332)

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A282   RE: Fragen und Antworten andrea - 15.10.2012 10:11 

Hallo an alle!

das finde ich sehr interessant. Mein Mann ist auch ST und sein Chef Bt und er kommt häufig mit einem ähnlichen Gefühl nach Hause wie auch Christian. Werde ihm den Verlauf hier zeigen, vielleicht hilft ihm das weiter.

ich habe ebenfalls einen BT Chef und war am Anfang auch oft irritiert, wenn für mich sehr logische und effiziente Vorschläge mit m.E. völlig abwegigen Begründungen abgelehnt worden sind.

Was dann folgte, war für mich fast schon lustig, denn mein Chef "verkaufte" mir meine eigenen Ideen nach kurzer Zeit als seine eigenen und wollte dann von mir hören - hey was für eine suoer Idee von Dir! So machen wir das! ..... jetzt kennen wir uns schon länger und das ganze wurde abgewandelt. Ich schlage etwas vor, warte ca. 1 Woche, er schlägt es dann selbst vor, ich lobe ihn ordentlich und frage hinterher schön ironisch.... na wer ist wohl auf die tolle Idee gekommen? wir beide lachen und das ganze läuft prima

Viele liebe Grüße Andrea (HT-Ich-Zukunft-Denker)

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A283   RE: Fragen und Antworten nele - 15.10.2012 13:44 

Hm, hier unterhalten sich bis auf Bernhard (der Macher ist) ausschließlich Denker über dieses "unlogische" Verhalten, das ich vom HT-Fühler-Gegenwart genauso kenne. Ist es vielleicht doch eher ein gelbes Thema, das die Unterbereiche Gegenwart und Fühlen mit einschließt?

Heike (ST, Du, Zukunft, Denkerin - 2132)

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A284   RE: Fragen und Antworten werner - 21.12.2013 10:49 

Neulich tauchte im Gespräch mit einem Kollegen die Frage auf, ob die Unterbereiche der Aktivität mit Fühlen-Denken-Machen ausreichend benannt wären und ob "verdauen", das ich manchmal synonym für "denken" verwende, zutreffend wäre.

Mir fiel dann ein, dass auch die Begriffe "aufnehmen" (Reize aufnehmen, Dinge aufnehmen) - "verarbeiten" (Reize verarbeiten aber auch Nahrung verdauen) und "abgeben" (Reize abgeben, aussenden, Dinge abgeben) eine passende Triade bilden.

Es geht ja nicht nur darum, was unser Gehirn an Aktivitäten entwickelt (der Gesprächspartner war wie ich ein Denker), sondern der ganze Körper. Insofern wäre etwa Schwitzen oder Stuhlgang dem Machen zuzuordnen.

Werner (Beziehungstyp, wir-verbunden, zukunftsorientiert, Denker - 123-Code: 1332)

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